Salzburger Festspiele Konzert
© SF/Neumayr/Leo

Kammerkonzerte geben im kommenden Festspielsommer unter anderem Mitglieder der Wiener Philharmoniker mit einem Programm, das an die Gründung der Internationalen Gesellschaft für Neue Musik (IGNM) erinnert. Diese wurde 1922 – während der Salzburger Festspiele im Café Bazar – von Komponistenpersönlichkeiten wie Béla Bartók, Arthur Honegger, Maurice Ravel, Paul Hindemith und Anton Webern ins Leben gerufen. Das Gründungskomitee bestand aus Rudolf Réti, Egon Wellesz sowie dem Festspielgründer und damaligen Festspielpräsidenten Richard Strauss. Die weiteren Kammerkonzerte bringen ein Wiederhören mit den besten Quartetten unserer Zeit, wie dem Hagen Quartett, dem Quatuor Ébène oder dem Jerusalem Quartet. András Schiff widmet sich gemeinsam mit Isabelle Faust, Daniel Ottensamer, Dénes Várjon, Martin Grubinger sowie Erwin Falk Werken von Béla Bartók; Renaud Capuçon mit Christoph Koncz, Gérard Caussé, Veronika Hagen, Julia Hagen, Clemens Hagen und Alois Posch unter anderen den Metamorphosen von Richard Strauss in der Fassung für Streichseptett. Tobias Moretti und das Ensemble wood sounds stellen Sonette von William Shakespeare in Dialog zu Werken von dessen Landsmann Henry Purcell und anderer Barockkomponisten.

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