Biografie

Lawrence Power

Stand: August 2018

Lawrence Power zählt zu den führenden Bratschisten der Gegenwart. Er ist weltweit als Solist und Kammermusikpartner gefragt ist und wird regelmäßig von Kritikern und Publikum gefeiert. Im vergangenen Jahrzehnt hat sich eine regelmäßige Zusammenarbeit mit den international führenden Orchestern wie dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, dem hr-Sinfonieorchester, dem Chicago und dem Boston Symphony Orchestra, dem Koninklijk Concertgebouworkest, der Königlichen Philharmonie Stockholm sowie dem London Symphony, dem London Philharmonic und dem Philharmonia Orchestra entwickelt.

Höhepunkte in der Saison 2017/18 waren sein Debüt beim Schwedischen Radiosinfonieorchester, Mozarts Sinfonia concertante beim Saisoneröffnungskonzert des Zürcher Kammerorchesters sowie Rezitale bei den Dresdner Musikfestspielen, beim Savannah Music Festival und eine Konzertreihe am Londoner Kings Place.

Mit seinem großen Interesse an zeitgenössischer Musik hat Lawrence Power ein umfangreiches Repertoire aufgebaut, das auch zahlreiche für ihn komponierte Werke beinhaltet, darunter Esa-Pekka Salonens Pentatonic Étude, Mark-Anthony Turnages Power Play, Julian Andersons Prayer, Alexander Goehrs Hymn to night und Huw Watkins’ Fantasy.

Rezitale gibt er regelmäßig in der Wigmore Hall, bei LSO St Luke’s, dem musikalischen Bildungszentrum des London Symphony Orchestra und im Lincoln Center, New York. Lawrence Power arbeitet regelmäßig mit Musikern wie Maxim Vengerov und Joshua Bell zusammen. Er war weiters Artist in Residence bei der Philharmonie Bergen und hat eine enge Beziehung zum London Philharmonic Orchestra aufgebaut.

Seine zahlreichen Aufnahmen wurden von der Presse hochgelobt und mehrfach für den Gramophone Award nominiert. Die Gesamteinspielung aller Werke Hindemiths für Bratsche beim Label Hyperion gilt als Referenz-Aufnahme. Zu seinen jüngsten Veröffentlichungen zählen Berlioz’ Harold en Italie mit der Philharmonie Bergen und Erkki-Sven Tüürs Konzert für Bratsche Illuminatio mit der Tapiola Sinfonietta beim Label Ondine, die beide 2018 erschienen sind.

Lawrence Power ist Gründer und Künstlerischer Leiter des West Wycombe Chamber Music Festivals. Er spielt eine seltene Viola von Antonio Brenzi (Bologna, ca. 1610).

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