Biografie

Lawrence Power

Stand: Juli 2019

Lawrence Power zählt zu den führenden Bratschisten der Gegenwart. Er ist weltweit als Solist und Kammermusikpartner gefragt und wird regelmäßig von Kritikern und Publikum gefeiert. Im vergangenen Jahrzehnt hat sich eine regelmäßige Zusammenarbeit mit den international führenden Orchestern wie dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, dem hr-Sinfonieorchester, dem Chicago und dem Boston Symphony Orchestra, dem Koninklijk Concertgebouworkest, der Königlichen Philharmonie Stockholm, der Philharmonie Bergen sowie dem London Symphony, dem London Philharmonic und dem Philharmonia Orchestra entwickelt.
Jüngste Highlights waren sein Debüt beim Schwedischen Radiosinfonieorchester, Mozarts Sinfonia concertante mit dem Zürcher Kammerorchester und bei den Salzburger Festspielen sowie Rezitale bei den Dresdner Musikfestspielen, beim Savannah Music Festival und eine Konzertreihe am Londoner Kings Place.
Mit seinem großen Interesse an zeitgenössischer Musik hat Lawrence Power ein umfangreiches Repertoire aufgebaut, das auch zahlreiche für ihn komponierte Werke beinhaltet, darunter Esa-Pekka Salonens Pentatonic Étude, Mark-Anthony Turnages Power Play, Julian Andersons Prayer, Alexander Goehrs Hymn to night, MacMillans Bratschenkonzert und Huw Watkins’ Fantasy.
Rezitale gibt er regelmäßig in der Wigmore Hall, bei LSO St. Luke’s, dem musikalischen Bildungszentrum des London Symphony Orchestra, und im Lincoln Center, New York. Eine sehr erfolgreiche Zusammenarbeit verbindet ihn mit dem Pianisten Simon Crawford-Phillips. Zu seinen Kammermusikpartnern gehören auch Maxim Vengerov und Joshua Bell.
Lawrence Powers zahlreiche Aufnahmen wurden von der Presse hochgelobt und mehrfach für den Gramophone Award nominiert. Die Gesamteinspielung aller Werke Hindemiths für Bratsche beim Label Hyperion gilt als Referenzaufnahme. Zu seinen jüngsten Veröffentlichungen zählen Berlioz’ Harold en Italie mit der Philharmonie Bergen und Erkki-Sven Tüürs Konzert für Bratsche Illuminatio mit der Tapiola Sinfonietta beim Label Ondine, die beide 2018 erschienen sind.
Lawrence Power ist Gründer und Künstlerischer Leiter des West Wycombe Chamber Music Festivals. Er spielt eine seltene Viola von Antonio Brenzi (Bologna, ca. 1610).

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