Führungen
Termine
Sollten Sie die Salzburger Festspielhäuser besuchen wollen, haben Sie die Möglichkeit, an einer öffentlichen Führung teilzunehmen.
- Erwachsene: € 7,-
- Kinder und Jugendliche (7-27 Jahre): € 4,-
- Kinder bis 7 Jahre sind frei.
Eine gültige Salzburg Card berechtigt zur einmaligen Teilnahme an der öffentlichen Führung.
Karten für Führungen können Sie online oder vor Ort erwerben. Die Karten werden direkt im Festspielshop des Salzburger Festspielhauses 15 Minuten vor Führungsbeginn verkauft. Dort befindet sich auch der Treffpunkt für den Start der Führungen.
Treffpunkt: Salzburger Festspiele Shop (Säule mit Maske, Gittertor), Hofstallgasse 1, 5020 Salzburg
Bitte beachten Sie:
- Es können maximal 20 Personen teilnehmen.
- Foto- und Videoaufnahmen sind, wenn durch den Guide erlaubt, ausschließlich für den Privatgebrauch zulässig. Verboten sind jegliche Aufnahmen von Bühnenbildern und deren Einzelteilen.
Termine:
Die Termine der öffentlichen Führungen werden jeweils am Ende des Monats für den folgenden Monat bekannt gegeben und direkt hier veröffentlicht.
Bei Fragen wenden Sie sich bitte an fuehrungen@salzburgfestival.at
Es gelten die Allgemeinen Geschäftsbedingungen.
Eindrücke
Fragen & Antworten
Sollten Sie die Salzburger Festspielhäuser mit einer Gruppe besuchen wollen, so können Sie hier eine private Führung buchen.
Gruppenführung:
- Gruppen bis 20 Personen pauschal € 140,–
- jede weitere Person € 7,-
Schüler·innenführung:
- Gruppen bis 20 Schüler·innen (bis 18 Jahre) pauschal € 80,–
- jede·r weitere Schüler·in € 4,-
- Lehrpersonal frei
Studierende
- (ab 18 Jahre): zahlen den Pauschalsatz für Erwachsene € 140,–
- jede weitere Person € 7,-
Barzahlung oder Rechnung (Voucher) möglich.
Eindrücke
Jeden ersten Donnerstag im Monat bieten wir für Interessierte im Anschluss an die öffentliche Führung durch die Festspielhäuser eine Führung durch unsere Dauerausstellung zur Festspielgeschichte an.
- Erwachsene: € 7,—
- Kinder und Jugendliche: € 4,— (7—27 Jahre)
- Kinder bis 7 Jahre sind frei.
Die Salzburg Card gilt nicht für Sonderführungen wie die Archivführung.
Karten für Führungen können Sie ausschließlich online erwerben.
Treffpunkt: Archiv der Salzburger Festspiele,
Neutorstraße 25, 5020 Salzburg
Bitte beachten Sie:
- Es können maximal 20 Personen teilnehmen.
- Foto- und Videoaufnahmen sind, wenn durch den Guide erlaubt, ausschließlich für den Privatgebrauch zulässig.
Termine:
Die Termine der öffentlichen Führungen werden jeweils am Ende des Monats für den folgenden Monat bekannt gegeben und direkt hier veröffentlicht.
Bei Fragen wenden Sie sich an archiv@salzburgfestival.at
Es gelten die Allgemeinen Geschäftsbedingungen.
Eindrücke
In einem geführten, etwa zweistündigen Rundgang werden die vier Projekte des Living-Archive-Festivals erkundet.
- Erwachsene: € 20, –
- Kinder und Jugendliche: € 10, –
Die Salzburg Card gilt nicht für die Führungen des Living-Archive-Festivals.
Karten für das Living-Archive-Festival können Sie online oder vor Ort erwerben.
Ort: UMAK (Universität Mozarteum am Kurgarten), Schwarzstr. 36, 5020 Salzburg
Termine: 18.8., 20. – 22.8., 24.8. – 29.8. jeweils 10:00 Uhr, 12:30 Uhr und 15:45 Uhr
Bei Fragen wenden Sie sich bitte an archiv@salzburgfestival.at
Archive sind – wie Museen, Bibliotheken und Sammlungen – bedeutende Erinnerungsorte, die als Wissensspeicher einen wesentlichen Teil des kulturellen Gedächtnisses bewahren und das historische Denken in der Gegenwart stärken. Mit der Neupositionierung des Festspielarchivs, das seit 2024 in der Riedenburg beheimatet ist, wurden die Schätze aus der Festspiel-Historie bereits in mehreren Projekten sichtbar gemacht. Im Sommer 2026 folgt nun die Ausrichtung eines eigenen Archiv-Festivals, das sich mit der Archivierung von künstlerischen (performativen) Aktionen befasst und neue Formate eines lebendigen Archivs präsentiert.
Im Gegensatz zum klassischen Archiv, in dem das Vergangene nach bestimmten Ordnungsstrukturen klassifiziert wird, versteht sich das Living Archive als imaginäres Archiv, das die Grenzen zwischen Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft überwindet und die Bestände in anderen Kontexten miteinander in Beziehung bringt. Dadurch werden neue Wahrnehmungsweisen entdeckt, aber auch neue Quellen des Erinnerns erschlossen.
Die Theorie des lebendigen Archivs beschreibt Archive, die keine statischen Sammlungen sind, sondern dynamische, sich weiterentwickelnde und partizipative Orte der Erinnerung. Lebendige Archive verbinden die Bewahrung von Erinnerungen mit kreativen, performativen und gemeinschaftlichen Aktivitäten und ermöglichen so eine kontinuierliche Neuinterpretation. Solche Archive basieren auf dem Konzept der „archivarischen Performativität“, in dem Archivierung und Kreation durch gegenwartsbezogene Prozesse miteinander verbunden werden.
Ausgangspunkt sind die beiden im Kontext der Salzburger Festspiele entstandenen Projekte des S+T+ARTS* Ec(h)o Residencies Programme 2025/26 sowie das 2024 begonnene Erinnerungsbüro im Festspielarchiv, die nun der Öffentlichkeit präsentiert werden. Dazu gesellt sich die Wiederaufnahme der 2023 mit Ars Electronica realisierten FAUST-VR-Experience. Alle vier Projekte sind in einem Rundgang im neuen UMAK-Gebäude zu erleben. Damit ist auch der Auftakt zu einer Kooperation mit der Universität Mozarteum gemacht, die in den kommenden Jahren im Rahmen der Staging Realities-Projekte des Instituts für Open Arts weitergeführt werden soll.
Margarethe Lasinger
* This project has been developed in the context of S+T+ARTS Ec(h)o. S+T+ARTS Ec(h)o is funded by the European Union under the GA. 101135691.