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Möglichkeiten der Unterstützung
Aktuelles
Die Salzburger Festspiele bedanken sich für die Unterstützung 2026
Ein großes Dankeschön gebührt allen Unterstützern der Salzburger Festspiele. Ohne das Engagement der Sponsoren und der privaten Mäzene wäre es nicht möglich, die Salzburger Festspiele in dieser Form durchzuführen.
HAUPTSPONSOREN
Die finanziellen Beiträge der Hauptsponsoren kommen dem gesamten Festspielprogramm zugute und sind unabdingbar für die Realisierung eines so reichhaltigen und abwechslungsreichen Programms.
AUDI AG
Die AUDI AG ist seit 1995 Hauptsponsor der Salzburger Festspiele. Mit einer Fahrzeugflotte bietet die Marke mit den vier Ringen während der Festspielzeit einen exklusiven Shuttle-Service an. Dieser kann sowohl von Privatpersonen als auch von Firmenkunden gebucht werden.
Bereits seit über 60 Jahren engagiert sich der Ingolstädter Automobilhersteller aktiv im Kulturbereich. Er fördert den kreativen Dialog sowie die kulturelle Vielfalt durch eigene Initiativen wie die Audi Jugendchorakademie und die Audi Sommerkonzerte. Darüber hinaus unterstützt Audi renommierte und hochkarätige Kulturinstitutionen durch Sponsoring – stets auf höchstem Niveau.
SIEMENS
Die Partnerschaft mit Siemens begann 1995 als Projektsponsor und wurde 1999 zu einer Zusammenarbeit auf höchster Ebene als Hauptsponsor erweitert. In Kooperation mit ORF Salzburg und UNITEL ermöglicht Siemens seither ein kulturelles Highlight von besonderem Rang: die Siemens Festspiel Nächte. Dieses größte derartige Public-Screening-Event, das mit modernster tageslichttauglicher LED-Technologie und einem klanglich erstklassigen Soundsystem tausende Kulturinteressierte aus aller Welt begeistert, feierte diesen Sommer
sein 25-jähriges Bestehen.
Bei freiem Eintritt können Besucherinnen und Besucher vor der malerischen Kulisse der Salzburger Altstadt historische wie auch aktuelle Festspielproduktionen in höchster Qualität erleben. Ergänzt wird dieses einmalige Kulturangebot durch die Siemens Frühstücks Konzerte, die jeden Samstag stattfinden, sowie das Siemens Kinder Programm, das auf spielerische Weise kindgerechte Opern präsentiert. So bereichert Siemens das kulturelle Leben Salzburgs und fördert nachhaltig den Zugang zu Musik für alle Generationen.
WÜRTH
Die Würth-Gruppe, führend in der Entwicklung, Herstellung und dem Vertrieb von Montage- und Befestigungsmaterial, und die Salzburger Festspiele verbindet eine langjährige Partnerschaft. Die Zusammenarbeit begann 2016, ab 2018 unterstützte das Unternehmen die Konzertreihe Ouverture spirituelle und erweiterte sein Engagement später um das Jugendprogramm jung & jede*r. Seit der Festspielsaison 2025 ist Würth Hauptsponsor der Salzburger Festspiele. Die Partnerschaft mit den Salzburger Festspielen unterstreicht das kulturelle Engagement des Unternehmens, das seit jeher ein fester Bestandteil der Unternehmenskultur ist. Würth engagiert sich für eine lebendige Kulturlandschaft und für das soziale Wohlergehen. Schwerpunkte des gesellschaftlichen Engagements liegen in den Bereichen Kunst, Kultur, Bildung, Sport und Soziales.
KÜHNE-STIFTUNG
Die Kühne-Stiftung gehört seit 2019 zu den Hauptsponsoren der Salzburger Festspiele. Sie engagiert sich vor allem für die klassische Oper und die Förderung des sängerischen Nachwuchses. Seit 2013 unterstützt die Kühne-Stiftung das Young Singers Project (YSP). Die jungen Talente, die sich für ein Stipendium qualifizieren, bekommen unter anderem die Möglichkeit, sich in öffentlichen Meisterklassen zu präsentieren und treten neben arrivierten Festspielkünstler·innen in Opernproduktionen auf. Das gemeinsame Abschlusskonzert zum Festspielende, welches seit 2024 im Haus für Mozart stattfindet, stellt häufig einen wichtigen Schritt auf dem Weg zu einer vielversprechenden Karriere dar.
ROLEX
Rolex feiert individuelle Höchstleistungen als eine von Meilensteinen, Emotionen und bedeutenden Momenten geprägte Wegstrecke. Seit mehr als einem halben Jahrhundert tritt Rolex als Partner einiger der talentiertesten Künstlerinnen und Künstler sowie führender Kulturstätten auf, um Exzellenz zu würdigen und die Weitergabe des künstlerischen Erbes zu fördern und so Brücken zu schlagen zwischen Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft.
Im Rahmen der Initiative Perpetual Arts von Rolex, die eine breite Palette künstlerischer Aktivitäten in den Sparten Architektur, Film, Tanz, Literatur, Musik, Theater und Bildende Kunst umfasst, bekräftigt das Unternehmen sein langfristiges Engagement für die globale Kultur. Rolex unterhält Partnerschaften mit international renommierten Opernhäusern wie dem Teatro alla Scala, dem Royal Ballet and Opera, der Metropolitan Opera, der Opéra national de Paris, dem Teatro Colón, der Opéra de Monte-Carlo und dem Opernhaus Zürich und unterstützt zudem Zentren der darstellenden Kunst wie das National Center for the
Performing Arts in Beijing, das Weiwuying und die Elbphilharmonie.
Rolex fördert die Musik als Sponsor prestigeträchtiger Festivals und Orchester, etwa der Salzburger Festspiele und der Wiener Philharmoniker. Zudem bestehen Partnerschaften mit Initiativen, die den künstlerischen Nachwuchs fördern, darunter Operalia – The World Opera Competition, die Orchesterakademie der Wiener Philharmoniker und der Herbert von Karajan Young Conductors Award, eine Initiative der Salzburger Festspiele.
Zu den Rolex Markenbotschafterinnen und -botschaftern in der Musik gehören weltweit führende Künstlerinnen und Künstler wie Cecilia Bartoli, Benjamin Bernheim, Michael Bublé, Renaud Capuçon, Gustavo Dudamel, Juan Diego Flórez, Hélène Grimaud, Jonas Kaufmann, Yannick Nézet-Séguin, Jakub Józef Orliński, Anoushka Shankar, Dame Kiri Te Kanawa, Sir Bryn Terfel, Rolando Villazón, Sonya Yoncheva und Yuja Wang.
PROJEKTSPONSOREN
Projektsponsoren finanzieren Projekte, die künstlerisch wichtig sind, aber ohne zusätzliche finanzielle Mithilfe nicht verwirklicht werden könnten.
UNIQA ist bereits seit 2004 ein wichtiger Partner der Salzburger Festspiele. Die Festspiele sind wiederum ein fixer Bestandteil der UNIQA Unternehmenskultur. Seit Jahren liegt der Fokus der Zusammenarbeit auf der Jugendförderung. Dies ermöglicht den Salzburger Festspielen die stete Ausweitung ihrer Initiativen auf diesem Gebiet. Das Jugendprogramm jung & jede*r und damit die Produktion ausgewählter Kinderopern, Jugendcamps sowie kinder- und jugendgerechter Begleitveranstaltungen können durch das Engagement von UNIQA umgesetzt werden.
Raiffeisen Salzburg steht den Salzburger Festspielen seit 2020 als starker und verlässlicher Partner zur Seite. Die Förderung von Bildung, sozialem Engagement, Nachhaltigkeit, Sport und Kultur ist fest im Selbstverständnis der Raiffeisen Bankengruppe verankert. Mit dem Programm jung & jede*r werden insbesondere Kindern und Jugendlichen kulturelle Erlebnisse eröffnet und die Festspiele über die Stadtgrenzen hinaus direkt in Schulen und
Regionen des Landes Salzburg getragen. Die Fortsetzung der Partnerschaft ist ein starkes Zeichen für gemeinsames kulturelles Engagement und eine langfristig angelegte Zusammenarbeit.
Die Salzburg AG ist stark im Land und in der Stadt verwurzelt und daher stolz darauf, ein fester Teil des „Lebens“ zu sein. So wie die Kultur ein unverzichtbarer Teil der Salzburger Identität ist, sind auch die Salzburg AG und deren Leistungen fest verankerte Bestandteile in den Regionen. Dabei ist die kulturelle Förderung von jungen Menschen in Stadt und Land als Projektpartnerin von jung & jede*r, dem Jugendprogramm der Salzburger Festspiele, ein großes Anliegen. Als innovatives, digitales und nachhaltiges Unternehmen setzt die Salzburg AG alles daran, die Lebensqualität der Salzburgerinnen und Salzburger zu steigern und eine klimafreundliche Energiezukunft zu gestalten.
Die acm (austrian capital management GmbH) unterstützt die Neupositionierung des Archivs der Salzburger Festspiele, das im Februar 2024 am neuen Standort in der Riedenburg eröffnet wurde. Kern der finanziellen Unterstützung ist die Digitalisierung zahlreicher Festspiel Dokumente, die durch die neuen Technologien so endlich einer breiten Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt werden können.
Fabasoft unterstützte das Solistinnenkonzert Yuja Wang am 14. August 2026.
PRODUKTSPONSOREN
Die Salzburger Festspiele danken den Produktsponsoren, die mit dem Einsatz qualitätsvoller Produkte einen wesentlichen Beitrag für die Realisierung der Salzburger Festspiele als Gesamtkunstwerk leisten.
Seit 2014 bereichert Schlumberger die Salzburger Festspiele mit einer eigens kreierten Festspielcuvée. Darüber hinaus kommen die Besucherinnen und Besucher seit 2024 in den Genuss von Produkten des renommierten Champagnerhauses Moët & Chandon.
Besonders stolz sind die Festspiele darauf, auch einen regionalen Produktpartner zu nennen: Die Stieglbrauerei zu Salzburg steuert ihr allseits beliebtes Festspiel-Bier bei, das traditionell zur Jedermann-Premiere angestochen wird. Seit 2024 wird auch eine Festspiel-Edition der „Wildshut Bio Perlage“ kredenzt.
Seit 2023 unterstützen überdies die Saint Charles Organics GmbH und Werner und Mertz Professional die Salzburger Festspiele.
Mit Peek & Cloppenburg Österreich konnten die Salzburger Festspiele bereits 2024 einen exklusiven Produktpartner für den Jedermann gewinnen.
VEREIN DER FREUNDE und PRIVATE UNTERSTÜTZER
Der österreichische Verein der Freunde der Salzburger Festspiele, die deutschen Freunde der Salzburger Festspiele e.V. Bad Reichenhall, die amerikanische Salzburg Festival Society, die Schweizer Freunde der Salzburger Festspiele und Les Amis Français du Festival de Salzbourg sind mit ihren rund 6.600 Mitgliedern aus rund 60 Ländern zu einer der privaten Hauptsäulen der Finanzierung geworden. Neben jährlichen Spielplanzuschüssen finanzieren sie den Großteil der weltweiten Festspielprogramm-Präsentationen und z.B. die Aktion „Festspielkarte = Busticket“, eine wichtige Maßnahme zur Reduzierung des Individualverkehrs, sowie das Fest zur Festspieleröffnung. Zudem sammeln die Vereine regelmäßig Spenden für Bau- und Anschaffungsprojekte der Salzburger Festspiele.
Die Salzburger Festspiele danken allen Freundesvereinen sehr herzlich für die großzügige finanzielle und auch ideelle Unterstützung.
Ein besonderes Dankschön gebührt auch den Golden- und Silver-Club-Mitgliedern in aller Welt, wie auch den vielen privaten Mäzenen der Salzburger Festspiele.
Allen voran Dr. Hans-Peter Wild, einer jener Menschen, der durch seine Liebe zur Kultur und zur Stadt Salzburg zu einem großen Förderer der Salzburger Festspiele geworden ist. Diesem Visionär verdanken die Festspiele das Festspielzentrum, das als neuer Begegnungsraum für alle Musik- und Festspielbegeisterten entsteht und im Dezember eröffnet wird. Seine Spende ist die größte Einzelzuwendung eines privaten Mäzens.
Mit großem Interesse für Kunst und gesellschaftliche Verantwortung unterstützt John Studzinski die Salzburger Festspiele und insbesondere die Ouverture spirituelle. Sein Engagement basiert auf seiner Liebe zur klassischen Musik und dem Wunsch, kulturelle Initiativen zu stärken, die Menschen zusammenführen und neue Perspektiven ermöglichen.
UNIQA bleibt ein Jugendsponsor der Salzburger Festspiele und verlängert das Engagement für weitere zwei Jahre
Die Salzburger Festspiele und UNIQA setzen ihre langjährige erfolgreiche Zusammenarbeit fort, die um zwei weitere Jahre bis 2028 verlängert wird. UNIQA begleitet die Salzburger Festspiele bereits seit 2013 als Co-Sponsor des Kinder- und Jugendprogramms und unterstützt damit das umfassende Angebot für unterschiedliche Altersstufen, das seit 2020 unter dem Titel jung & jede*r geführt wird.
„Kulturelle Begeisterung entsteht dort, wo junge Menschen die Möglichkeit bekommen, Kunst selbst zu erleben, Fragen zu stellen und eigene Erfahrungen zu machen. Genau hier setzt jung & jede*r an: Wir möchten Kindern und Jugendlichen Räume eröffnen, in denen sie Musik, Theater und Oper unmittelbar und ohne Berührungsängste kennenlernen können. Dass UNIQA ihr Engagement nun bis 2028 verlängert, ist ein starkes Zeichen für die Bedeutung kultureller Bildung und Teilhabe. Darüber freuen wir uns sehr“, sagt Festspielpräsidentin Dr. Kristina Hammer.
„Unser Anspruch bei UNIQA ist es, Menschen in allen Lebensphasen zu begleiten und zu einem guten Leben beizutragen. Dazu gehören nicht nur Gesundheit, Sicherheit und Vorsorge, sondern auch der Zugang zu Kunst und Kultur. Die Salzburger Festspiele schaffen mit jung & jede*r einen Raum, in dem Kinder und Jugendliche Kultur unmittelbar erleben, eigene Kreativität entfalten und neue Perspektiven entdecken können. Mit der Verlängerung unseres Engagements wollen wir dazu beitragen, noch mehr jungen Menschen diese Erfahrungen zu ermöglichen. Denn Kultur inspiriert, verbindet und prägt Menschen oft ein Leben lang. Wer schon in jungen Jahren kulturelle Erfahrungen sammeln kann, gewinnt Impulse, die nachhaltig wirken“, sagt Dr. Peter Humer, Mitglied des Vorstands für Kunde & Markt Österreich bei UNIQA.
Mit der Sparte jung & jede*r öffnen die Salzburger Festspiele Bühne und Publikum für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene. Von mobilen Produktionen im ganzen Bundesland bis zu Kinderoper, Theater und Musiktheater im Sommer: Das Programm lädt zum Erleben, Mitgestalten und Entdecken ein. Opern- und Schauspielcamps, der Kinderchor, partizipative Projekte, Jugendkarten mit bis zu 90 % Ermäßigung sowie Patenschaften und Festivalbegegnungen machen jung & jede*r zu einem vielfältigen Angebot für die nächste
Generation – auf, vor und hinter der Bühne.
Der Leitsatz von UNIQA heißt „gemeinsam besser leben“. Das bedeutet: die Kundinnen und Kunden und ihre Familien als vertrauenswürdiger Partner durch ein gesundes, glückliches und sicheres Leben zu begleiten – weit über die Rolle als reiner Versicherungsdienstleister hinaus. Zu diesem Anspruch zählt auch die Möglichkeit, von Jugend an Kultur genießen und sich kreativ entfalten zu können.
Salzburger Festspiele trauern um Prof. Dr. h.c. Klaus-Michael Kühne
Die Salzburger Festspiele trauern um Prof. Dr. h.c. Klaus-Michael Kühne, der in der Nacht auf Montag im Alter von 89 Jahren verstorben ist.
„Mit Klaus-Michael Kühne verlieren die Salzburger Festspiele einen großen Freund und außergewöhnlichen Förderer der Kunst. Unser tiefes Mitgefühl gilt seiner Frau Christine und seiner Familie. Wir sind dankbar für die vielen Jahre seiner Verbundenheit, für sein Vertrauen und für seine Überzeugung, dass die Zukunft der Kunst unsere besondere Aufmerksamkeit und Unterstützung verdient“, sagt Festspielpräsidentin Kristina Hammer im Namen des Direktoriums.
Klaus-Michael Kühne sah in der Kunst stets beides: ihre Gegenwart und ihre Zukunft. Er wusste, dass die großen Künstlerinnen und Künstler von morgen jene jungen Talente sind, denen man heute Vertrauen, Zeit und Möglichkeiten geben muss. Diese Haltung prägte auch seine langjährige Verbundenheit mit den Salzburger Festspielen.
Bereits seit 2013 unterstützte Klaus-Michael Kühne das Young Singers Project. Aus diesem Engagement für junge Sängerinnen und Sänger entwickelte sich über die Jahre eine enge Partnerschaft. Seit 2019 gehört die Kühne-Stiftung zudem zu den Hauptsponsoren der Salzburger Festspiele. Gemeinsam mit seiner Frau Christine hat Klaus-Michael Kühne das YSP nachhaltig gefördert und zugleich die künstlerische Arbeit der Festspiele unterstützt.
Dabei hatte er ein besonderes Gespür: Er wusste, dass sich der Wert einer solchen Förderung nicht unmittelbar bemessen lässt – und dass aus einer Begegnung, einer Erfahrung, einer Chance eine große künstlerische Laufbahn erwachsen kann. Viele ehemalige Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Young Singers Project kehren als gefeierte Künstlerinnen und Künstler nach Salzburg zurück.
Seine Beziehung zu den Festspielen war nie nur eine institutionelle, sondern von Beginn an auch eine persönliche. Gemeinsam mit Christine Kühne verfolgte er die Entwicklung der jungen Sängerinnen und Sänger mit großem Interesse und großer Herzlichkeit. Das jährliche Konzert der Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Young Singers Project auf Mallorca und das Abschlusskonzert in Salzburg waren für ihn besondere Momente dieser Verbundenheit und lagen ihm sehr am Herzen. Das diesjährige Abschlusskonzert am 27. August im Haus für Mozart werden wir seinem Andenken widmen.
Mit der Verlängerung und Erweiterung der Partnerschaft im Jahr 2023 hat Klaus-Michael Kühne sein Vertrauen in die Festspiele noch einmal bekräftigt. In einer Zeit großer gesellschaftlicher und wirtschaftlicher Herausforderungen war dies ein starkes Bekenntnis zur Kunst – und zu ihrer Zukunft.
„Mit der Zukunft allein haben wir uns auseinanderzusetzen“, schrieb Oscar Wilde. Klaus-Michael Kühne hat diesen Gedanken auf besondere Weise gelebt: Er hat nicht nur die Kunst seiner Zeit unterstützt, sondern jungen Künstlerinnen und Künstlern Wege in ihre eigene Zukunft eröffnet.
Für dieses Vertrauen, diese Verbundenheit und seine nachhaltige Unterstützung sind die Salzburger Festspiele Klaus-Michael Kühne zu großem Dank verpflichtet.
Wir werden Klaus-Michael Kühne als großzügigen Mäzen und engagierten Partner in Erinnerung behalten – vor allem aber als einen Menschen, der der Kunst und den Menschen, die sie hervorbringen, mit aufrichtigem Interesse und großer Wertschätzung begegnete.
Unser tiefes Mitgefühl gilt seiner Frau Christine und seiner Familie.
UNIQA, Raiffeisen Salzburg und die Salzburg AG fördern das Jugendprogramm der Salzburger Festspiele jung & jede*r
„Mit jung & jede*r möchten wir Kinder und Jugendliche frühzeitig für die Kraft der Kunst begeistern und ihnen die Salzburger Festspiele als offenen Ort des Erlebens und Mitgestaltens zugänglich machen. Das vielfältige Programm schafft Begegnungen mit Musik, Theater und Kultur – auf der Bühne, hinter den Kulissen und mitten im gesellschaftlichen Leben. Unser besonderer Dank gilt UNIQA, dem Raiffeisenverband Salzburg und der Salzburg AG, die mit ihrem Engagement dazu beitragen, kulturelle Teilhabe für die nächste Generation nachhaltig zu stärken.“ – Dr. Kristina Hammer, Präsidentin der Salzburger Festspiele
„Als führende Kunstversicherung in Mitteleuropa ist UNIQA seit vielen Jahren eng mit Kunst und Kultur verbunden. Unser Engagement richtet sich dabei nicht nur auf den Schutz bedeutender Kulturwerte und die Förderung herausragender Veranstaltungen, sondern auch auf die Zukunft der Kultur selbst. Denn wie Kunst morgen erlebt wird, hängt maßgeblich von der nächsten Generation von Künstler·innen und Kulturbegeisterten ab. Seit 2014 engagieren wir uns daher im Kinder- und Jugendprogramm der Salzburger Festspiele. Als Partnerin unterstützen wir junge Talente auf ihrem Weg und tragen dazu bei, dieses Nachwuchsprogramm nachhaltig zu stärken – damit auch kommende Generationen die besondere Faszination der Salzburger Festspiele entdecken können.“ – Peter Humer, UNIQA-Vorstand
„Jung & jede*r bietet ein interessantes Kulturangebot für junge Gäste. Ob Oper, Theater oder Konzert: Der Spielplan begeistert gleichermaßen und ermöglicht Kindern und Jugendlichen aus Salzburg den Zutritt zum weltweit wichtigsten Kulturfestival. Durch die Förderung von jung & jede*r nehmen wir die Jugend aus ganz Salzburg mit. Das unterstützen wir sehr gerne.“ – KR Dr. Heinz Konrad, Generaldirektor Raiffeisenverband Salzburg
„Die Salzburger Festspiele und die Salzburg AG sind unverzichtbarer Teil der Salzburger Identität. Beide fest verankert in der Region, beide erbringen Höchstleistungen in ihren jeweiligen Bereichen. Bei dem Jugend-Projekt jung & jede*r wird dies besonders deutlich und sichtbar: Die Regionalität durch die verschiedenen Aufführungen im Land und die Förderung bzw. Bildung von kultureller Begeisterung bei Kindern und Jugendlichen.“ – MMag., E.M.B.L.-HSG Michael Baminger, Vorstandssprecher der Salzburg AG
Zur Handlung der Neukomposition King Arthur Junior
Arthur, Oswaldine und Emmeline sind befreundet. Doch als der große Zauberer Merlin seinen Sohn Arthur als Nachfolger bestimmt, gerät ihre Freundschaft ins Wanken. Oswaldine will beweisen, dass sie für den Job viel geeigneter ist als der ängstliche Arthur, und zieht dabei alle Register – Kampf, Zauberei, Täuschung, auch Luftgeist Philidel und Erdgeist Grimbald werden auf den Plan gerufen. Und sogar Emmeline wird im Streit um die Nachfolge zum Spielball.
Komponist Gordon Kampe und Regisseurin und Librettistin Fabiola Kuonen beschwören mit Musik von Henry Purcell, einem zehnköpfigen Ensemble, fünf Sänger·innen und einer Puppenspielerin einen Zauberwald voller Geister. Müssen Heldinnen und Helden wirklich kämpfen? Oder steckt nicht der größte Zauber in Freundschaft, Vertrauen und dem Mut, die Welt – und sich selbst – mit neuen Augen zu sehen?
Insgesamt zwölf Aufführungen für Kinder ab sechs Jahren stehen von 26. Juli bis 23. August im Schauspielhaus Salzburg auf dem Programm. Das Auftragswerk der Salzburger Festspiele komponierte Gordon Kampe. Das Libretto stammt von Fabiola Kuonen.
jung & jede*r = 63 Vorstellungen an 20 Spielorten
Wir spielen Oper!
Vor den Aufführungen finden zwischen 29. Juli und 23. August elf Einführungsworkshops statt. Kinder ab sechs Jahren schlüpfen in Rollen, setzen Szenen um, hören Musik und singen. Die spielerische Erfahrung im Workshop sowie der Austausch mit Künstler·innen der Oper für Kinder machen das Werk lebendig.
Holle!
Alle Wetter! Frau Holle hat es wirklich nicht leicht in ihrem Job, trägt sie doch die ganze Verantwortung für die Jahreszeiten und das Klima. Sie macht und tut, schüttelt ihre Betten aus – doch sie schafft es einfach nicht, es allen recht zu machen. Den einen ist es zu heiß, den anderen regnet es zu viel … Irgendwann hat Frau Holle genug: Das Wetter ist doch kein Wunschkonzert! Sie braucht eine Pause. Nun sollen die beiden Wetter-Assistenten Gold-
Andy und Pech-Andy das Wettermachen übernehmen, doch das läuft gewaltig schief … Die Kinderoper für eine Sängerin und zwei performende Instrumentalisten von Sebastian Schwab führt fantasievoll durch alle Wetterlagen: von himmelhochjauchzendem Sonnenschein-Dur bis zu verhagelten Wut-Arien der Frau Holle.
Kri
Die Nachricht verbreitet sich wie ein Lauffeuer im Dorf. Im Wartehäuschen an der alten Bushaltestelle soll jemand wohnen: Kri, ein seltsames Mädchen, eine Fremde. Was will sie hier? Die Dorfgemeinschaft redet, spekuliert, weiß nicht weiter. Kri hingegen macht es sich gemütlich, redet mit den Menschen, hört zu, bringt Meinungen durcheinander und das gewohnte System im Dorf ins Wanken. Stefan Wipplinger erzählt in seinem neuen Stück eine fein beobachtete, spannungsvolle Geschichte über Mut, Offenheit und die Kraft, Dinge einfach anders zu machen.
Operncamps
In den Operncamps vertiefen sich musikbegeisterte Kinder und Jugendliche von 9 bis 17 Jahren in die Welt der Oper und verbringen mit Künstler·innen und erfahrenen Pädagog·innen eine Woche in Schloss Arenberg. Sie befassen sich mit großen Opernstoffen und präsentieren unter Mitwirkung von Mitgliedern der Wiener Philharmoniker ihre eigene Neuinterpretation in einer öffentlichen Abschlussaufführung.
Schauspielcamp
Im Schauspielcamp tauchen theaterbegeisterte Jugendliche für zehn Tage täglich auf einer Probebühne in das Werk und die Themen einer Schauspielproduktion der Salzburger Festspiele ein. In der Theaterimprovisation, im szenischen Spiel und in kreativen Schreibprozessen entwickeln sie Texte und Szenen und bringen am Ende in einer Abschlussaufführung ihre eigene Produktion auf die Bühne.
Jugendeinführung & Künstler·innengespräche
Für ausgewählte Vorstellungen haben wir ein spezielles Angebot für junge Zuschauer·innen: Bei der Jugendeinführung bekommst du einen spannenden Einblick in das Werk und die Inszenierung (Dauer: ca. 25 Minuten).
Fragen vor oder nach der Vorstellung? Neugierig oder gespannt? Kein Problem! Komm zum Künstler·innengespräch: Hier kannst du dich in entspannter Atmosphäre direkt mit den Künstler·innen über die Produktion austauschen.
Bereits stattgefunden haben die mobilen Produktionen und die Schulworkshops im Land
Salzburg
Im März, April und Mai 2026 reisten die Salzburger Festspiele „Von Abtenau bis Zell am See“ und schickten die beiden mobilen Produktionen Holle! und Kri für jung & jede*r auf Tournee. Insgesamt 3.308 Kinder und Jugendliche im ganzen Bundesland wurden mit 25 Vorstellungen an 14 Spielorten, davon 8 Kulturzentren und 6 Schulen, mit den beiden Produktionen Kri und Holle! erreicht.
Rund um die Vorstellungen haben insgesamt 48 Workshops und Künstler·innengespräche in Schulen stattgefunden. Hier konnten Schulklassen in Projektwochen selbst thematisch zu einer Produktion der Salzburger Festspiele kreativ und vertiefend arbeiten. Unterstützt wurden sie dabei von Künstlerinnen und Künstlern sowie Pädagog·innen in Workshops und Gesprächen.
Siemens bleibt Hauptsponsor der Salzburger Festspiele und verlängert für weitere fünf Jahre
- 25 Jahre Siemens Fest>Spiel>Nächte stehen für die nachhaltige Verbindung von Technologie und Kultur
- Ab Sommer 2026 präsentieren die Siemens Fest>Spiel>Nächte in neuer Form wiederum ausgewählte Opern und Konzerte der Salzburger Festspiele einem breiten Publikum
- Mit Projekten wie der „Sound of Sience“-Simulation bringt Siemens wegweisende Technologien in die Welt der Kunst ein
Die Siemens AG Österreich setzt ihre langjährige und erfolgreiche Partnerschaft mit den Salzburger Festspielen um weitere fünf Jahre fort und bleibt weiterhin einer der Hauptsponsoren des weltberühmten Kulturfestivals. Die Zusammenarbeit begann 1995 als Projektpartnerschaft für eine Opernproduktion der Salzburger Festspiele und wurde seither kontinuierlich ausgebaut. Heute steht sie für eine langfristige Verbindung von künstlerischer Exzellenz, gesellschaftlicher Verantwortung und technologischem Innovationsgeist.
„Die Verlängerung unserer Kooperation mit den Salzburger Festspielen basiert auf unserer Überzeugung, dass Kultur als fundamentaler Pfeiler einer lebendigen Gesellschaft für alle zugänglich sein sollte und vielfach Basis für den heute so notwendigen Diskurs miteinander ist. Mit Projekten wie der ‚Sound of Sience‘-Simulation oder aber dem Einsatz modernder Technologien zeigen wir, wie sich innovative Technologien in den Dienst der Kunst stellen lassen“, so Patricia Neumann, CEO der Siemens AG Österreich.
„Diese Vertragsverlängerung ist ein starkes Zeichen des Vertrauens in die Salzburger Festspiele. Siemens begleitet unser Festival seit vielen Jahren mit großer Loyalität und einem besonderen Verständnis für die Verbindung von Kunst, der Öffnung hin zu einer breiten Öffentlichkeit und
technologischer Innovation. Dass ein so bedeutender Partner sein Engagement langfristig fortsetzt, ist für uns gerade jetzt ein wichtiges Signal. Zugleich zeigt es, dass die Salzburger Festspiele künstlerisch, institutionell und wirtschaftlich auf einem starken Fundament stehen“, so Festspielpräsidentin Kristina Hammer.
Siemens & Salzburger Festspiele: Technologie und Kunst in perfekter Harmonie
Mit der Verlängerung ihres Sponsoringengagements setzt Siemens ein klares Zeichen für die Förderung der Kultur in Österreich und international. Im Rahmen der Partnerschaft bringt Siemens innovative technologische Lösungen in die Welt der Kunst ein. Ein Highlight ist die „Sound of Sience“-Simulation, die mithilfe von Simcenter Digital Twin den Akustikcharakter der Festspielhäuser digital repliziert und optimiert – ein Projekt, das auch international Beachtung gefunden hat, darunter in der New York Times.
Siemens Fest>Spiel>Nächte – kostenloser Kulturgenuss für ein Millionenpublikum
„Mit den Siemens Fest>Spiel>Nächten schaffen wir seit 25 Jahren eine Brücke zwischen Technologie und Kultur“, so Patricia Neumann weiter. „Wir wollen es ermöglichen, dass alle in Salzburg kostenlosen Zugang zu herausragender Kunst und Kultur der Salzburger Festspiele haben“, sagt Waltraud Langer, ORF Salzburg Landesdirektorin.
Die beliebten Siemens Fest>Spiel>Nächte gelten als weltweit größtes Public Screening klassischer Musik. Seit 2002 werden gemeinsam mit den Partnern Siemens, ORF Salzburg und UNITEL ausgewählte Höhepunkte der Salzburger Festspiele auf eine Großleinwand mitten in der Stadt Salzburg übertragen. Pro Jahr haben um die 70.000 Besucherinnen und Besucher dieses Angebot genutzt, um kulturelle Highlights der Salzburger Festspiele kostenlos im einzigartigen Ambiente am Kapitelplatz zu erleben. Ab Sommer 2026 wird das Format in neuer Form auch gastronomisch weiterentwickelt.
Die Salzburg AG wird Projektsponsor des Jugendprogramms der Salzburger Festspiele bis 2027
Die Salzburg AG engagiert sich ab 2025 als Projektsponsor des Jugendprogramms der Salzburger Festspiele. Kristina Hammer, Präsidentin der Salzburger Festspiele, und Michael Baminger, CEO und Vorstandssprecher der Salzburg AG, präsentieren den Vertragsabschluss im heutigen Pressegespräch in Salzburg. Der Kooperationsvertrag gilt zunächst für drei Jahre, bis 2027.
„Bereits Max Reinhardt war es ein besonderes Anliegen den künstlerischen Nachwuchs zu fördern und junge Menschen für Kunst und Kultur zu begeistern. Mit jung & jede*r haben die Salzburger Festspiele hier in den letzten Jahren ein starkes Zeichen setzen können. Mit unseren mobilen Produktionen machen wir bereits jetzt im April das gesamte Bundesland Salzburg zur Festspielbühne. Kindern und Jugendlichen von Abtenau bis Zell am See begegnet so eine Welt voller Abenteuer, Fantasie und Klang, in der magische Momente zu erleben sind. Ich freue mich sehr, dass die Salzburg AG dieses für uns so wichtige Zukunftsprojekt – junge Menschen für die Salzburger Festspiele zu begeistern – als Projektsponsor unterstützt“, betont Kristina Hammer, Präsidentin der Salzburger Festspiele.
„Seit 105 Jahren sind die Salzburger Festspiele die kulturelle Visitenkarte von Stadt und Land in aller Welt. Seit 25 Jahren gestaltet die Salzburg AG die Lebensbereiche unserer Kundinnen und Kunden in den Themen Energie, Mobilität, Telekommunikation, Wasser und Tourismus. So wie die Kultur ein unverzichtbarer Teil der Salzburger Identität ist, ist auch die Salzburg AG ein fest verankerter Bestandteil der Region. Beide Organisationen erbringen Höchstleistungen in ihren jeweiligen Bereichen. Die Salzburg AG ist sich ihrer gesellschaftlichen Verantwortung bewusst und daher freut es uns das Projekt jung&jede*r zu unterstützen. Die Festspiele und die Salzburg AG unterstreichen hier vor allem zwei Aspekte: Die Regionalität durch die verschiedenen Aufführungen im Land und die Förderung bzw. Bildung von kultureller Begeisterung bei Kindern und Jugendlichen“, sagt Michael Baminger, CEO und Vorstandssprecher Salzburg AG und ergänzt: „Wir wollen eine gelebte Partnerschaft, die auf gegenseitigem Austausch und Lernen basiert. Es gibt bereits Überlegungen, wie beide Organisationen voneinander profitieren können – im Dialog zwischen Kunst und Wirtschaft. Gemeinsam möchten wir kreative Wege finden, um Kultur in unterschiedlichste Lebensbereiche zu bringen und nachhaltig zu fördern.“
Mit der Sparte jung&jede*r setzen die Salzburger Festspiele ein starkes Zeichen im Kinder- und Jugendprogramm. Das gesamte Bundesland Salzburg wird mit jung&jede*r bereits im April 2025 zur Bühne. „Von Abtenau bis Zell am See“ reisen die Salzburger Festspiele und zeigen in Kooperation mit lokalen Kulturvereinen und Veranstaltern zwei mobile Produktionen für Kinder und Jugendliche.
Mit 58 Vorstellungen von April bis August 2025 und erfolgreichen Formaten wie den Operncamps, dem Salzburger Festspiele und Theater Kinderchor, den Jugendkarten und Vermittlungsangeboten für junges Publikum öffnen die Salzburger Festspiele neue Räume für künstlerische und soziale Interaktion und bestärken die Jugend darin, die nächsten Dekaden zu gestalten.
Die Förderung junger Menschen im Kulturbereich ist von entscheidender Bedeutung, da sie nicht nur die kreative Entfaltung und persönliche Entwicklung unterstützt, sondern auch wesentlich zur Erhaltung und Weiterentwicklung der kulturellen Vielfalt und des künstlerischen Erbes beiträgt. Darüber hinaus helfen jugendspezifische Kulturprogramme Kindern und Jugendlichen, emotionale Ausdrucksmöglichkeiten zu finden und Resilienz aufzubauen.
Das Anliegen, diese Entwicklungsperspektiven zu fördern, betonten beide Seiten im Rahmen des heutigen Pressegesprächs.
Informationen über die Salzburg AG
Die Salzburg AG ist stark im Land und in der Stadt verwurzelt und daher stolz darauf, ein fester Teil des „Lebens“ zu sein. Ob bei Energie, Mobilität oder Kommunikation: mit unseren Produkten und Dienstleistungen wird das Leben für alle nachhaltiger, vernetzter und komfortabler. Und das 24 Stunden am Tag und 365 Tage im Jahr. Rund 2800 Kolleg*innen der Salzburg AG-Gruppe sorgen im ganzen Bundesland Salzburg für Strom, Licht, Wasser, Wärme, Internet, Fernsehen, Telefon und befördern die Salzburgerinnen und Salzburger mit Obus und Lokalbahn sicher von A nach B.
Die sechs Ambitionen – Champion, Decarbonizer, Innovator, Team Player, Customer Hero und Value Winner – stellen die Leitplanken des Handelns der gesamten Unternehmensgruppe dar und wurden bewusst hoch angelegt, um so dem Anspruch als Schrittmacherin gerecht zu werden. Sie geben Orientierung und sind das Navigationssystem der Salzburg AG Gruppe.
Das Festspielzentrum wird Realität Dr. Hans-Peter Wild ermöglicht den Bau eines Glaspavillons und Veranstaltungssaals am Herbert-von-Karajan-Platz
„Mit der bisher größten Zuwendung eines privaten Mäzens in der Geschichte der Salzburger Festspiele werden wir einen neuen und lebendigen Begegnungsraum mitten im historischen Herzen unserer Stadt schaffen. Einen Platz, auf dem ein lichter Pavillon das ganze Jahr über einen Blick ins Innerste der Festspiele ermöglicht und wo sich Alltag und Kunstraum auf ganz natürliche Weise verbinden“, freut sich Präsidentin Kristina Hammer.
Grußwort von Dr. Hans-Peter Wild:
Startschuss für das neue Festspielzentrum
Es ist mir eine sehr große Freude, heute den Startschuss für den Bau des neuen Festspielzentrums geben zu dürfen! Gerne werde ich das Projekt in den nächsten drei Jahren mit bis zu 12 Millionen Euro finanziell fördern, denn ich bin dieser Stadt seit meiner Jugend eng verbunden.
Schon meine Eltern waren Festspielgäste und haben mich oft hierhin mitgenommen. Bis heute versuche ich regelmäßig jedes Jahr, die Festspiele zu besuchen. Zwischenzeitlich habe ich, wie Sie sicher wissen, auch die beiden Salzburger Hotels Schloss Mönchstein und Goldener Hirsch erworben, sodass meine Beziehungen zu dieser Stadt immer enger geknüpft werden.
Das Großprojekt „Festspielbezirk 2030“ wurde ja bekanntlich im Rahmen des Jubiläums „100 Jahre Salzburger Festspiele“ aus der Taufe gehoben. Dass der heutige Startschuss für das Festspielzentrum nun den Auftakt bildet, fußt auf zahlreichen Gesprächen mit Kristina Hammer und ihrem Team und ist sicher auch ein Meilenstein für die Stadt Salzburg.
Mit der Neugestaltung und der Erweiterung des gesamten Festspielbezirks werden die Festspiele in ihr zweites Jahrhundert transferiert und so fit für künftige Ansprüche gemacht. Der hohe Stellenwert, den die Kultur hier in Salzburg genießt, kann durch das gewaltige Vorhaben erhalten oder sogar ausgebaut werden. Ich bin davon überzeugt, dass es langfristig zur Attraktivität dieser Stadt beiträgt. Der schöne Platz rund um die historische Pferdeschwemme wird aufgewertet und so für die Salzburger Bürger und für die Gäste aus dem In- und Ausland in seiner ursprünglichen Form zugänglich gemacht.
Mir ist die Förderung der Kultur ein wichtiges Anliegen. Anders als die Wirtschaft kann sie nicht allein auf Effizienz und Erträge ausgerichtet sein. Vielmehr soll sie durch Kreativität und Emotionalität begeistern und inspirieren. Die Kultur braucht Freiräume – real und gedanklich, um sich voll zu entfalten. Dazu soll das neue Festspielzentrum einen Beitrag leisten. Es soll Ort der Begegnung und des Austauschs werden.
Es freut mich sehr, dass das Zentrum künftig ganzjährig geöffnet hat und ich wünsche mir, dass es über die Zeit der Festspiele hinaus auch während des Jahres z.B. für Tagungen oder Veranstaltungen genutzt werden kann. Dazu soll unter anderem der im Untergeschoss geplante Saal dienen. Allen Beteiligten wünsche ich viel Erfolg bei der Realisierung des neuen Festspielzentrums.
„Wenn man sich dem Festspielzentrum nähert, erkennt man schon von weitem die mächtigen, messingfarben schimmernden Eingangstore, die wie Säulen den Übergang in die Welt der ‘Salzburger Festspiele‘ markieren. Die Besucher betreten das neue ‘Festspielzimmer‘, welches sich als abstrakte Komposition skulpturaler Einzelelemente präsentiert, flankiert von wohnzimmerartigen ‘Wandtäfelungen‘ und ergänzt durch das wieder geöffnete Tor in der Prospektwand. In dessen Mitte empfängt ein gläserner Pavillon nicht nur die Besucher der Salzburger Festspiele, sondern auch alle, die auf Entdeckungsreise durch die wunderschöne Altstadt von Salzburg sind,“ sagt Stefan Marte von Marte.Marte Architekten.
Geschichte des Herbert von Karajan-Platzes
Von der Vision zur Realisierung des Festspielzentrums
Im Jahr 1640 suchten Kranke am Spitalplatz Hilfe, später eilten Gelehrte über den Studentenplatz zur Universität der Benediktiner, danach wogen Bauern ihre Ernte am Heuwaagplatz, bis er zu Ehren von Fürsterzbischof Sigismund III. zum Siegmundsplatz umbenannt wurde. Seit 1991 ist er für die Salzburgerinnen und Salzburger der Herbert von Karajan-Platz.
In unmittelbarer Nähe zum Festspielhaus und der Felsenreitschule gelegen, drängen sich dort in den Festspielwochen tausende Kulturbegeisterte aus aller Welt – den Rest des Jahres ist vom regen Treiben aber meist nur noch wenig zu spüren. Das liegt auch daran, dass es außerhalb der eigenen Veranstaltungen bisher keinen Ort der Salzburger Festspiele gibt, der zum längeren Verweilen einlädt und einen intensiven Austausch ermöglicht.
Diesen einst so zentralen Platz unmittelbar vor unseren Wirkungsstätten mit einem neuen Festspielzentrum zu einem ganzjährig belebten Treffpunkt für alle Bewohner·innen und Besucher·innen unserer Stadt zu machen, ist daher schon lange ein Herzensanliegen der Salzburger Festspiele.
Anlässlich ihres 100-Jahr-Jubiläums initiierten die Salzburger Festspiele daher einen internationalen Realisierungswettbewerb. Den von der Jury prämierten Siegerentwurf des Architektenteams Marte.Marte präsentierte die damalige Präsidentin Helga Rabl-Stadler Anfang 2020, kurz vor Ausbruch der Pandemie. Demnach sollten „messingfarben schimmernde Drehtore“ in den Innenhof zwischen der Pferdeschwemme und dem Schüttkasten führen, wo „ein gläserner, rechteckiger Pavillon“ ein modernes Informationszentrum beherbergen und ein sommertags zur Straße hin offenes Café eine niedrigschwellige Schnittstelle zwischen Alltagsleben und Hochkultur schaffen sollte. Die Pläne wurden begeistert aufgenommen. Allerdings war schon damals klar, dass ein neues Festspielzentrum aus den vorhandenen Budgets niemals finanziert werden könnte. „Mein großes Bestreben ist es, diesen Bau mit privaten Mitteln zu finanzieren. Denn die Gelder der öffentlichen Hand brauchen wir dringend für die anstehende Generalsanierung unserer Festspielhäuser“, machte Rabl-Stadler deutlich.
Dass sich rund um die Feiern zum 100. Jubiläum der Festspiele ausreichend Mäzene für ein solches „großes Geschenk an alle Festspielbesucher“ finden würden, schien Anfang des Jahres 2020 keine unrealistische Hoffnung. Die Planung an dem Projekt wurde daher mit großer auch finanzieller Unterstützung des Vereins der Freunde und Förderer der Festspiele durch die Architekten Marte.Marte und das Team rund um den Kaufmännischen Direktor Lukas Crepaz und Projektleiter Michael Brandauer mit voller Kraft vorangetrieben und zur Baubewilligung eingereicht. Noch während der Pandemie konnte nach Zustimmung von Bundesdenkmalamt sowie der Sachverständigenkommission zur Altstadterhaltung von der Baubehörde im Herbst 2020 die Baubewilligung erteilt werden.
Doch die Pandemie und die damit verbundenen Unsicherheiten bremsten die ambitionierten Finanzierungsziele der Salzburger Festspiele.
Anfang 2022 übernahm Kristina Hammer das Amt der Präsidentin. Aus der Wirtschaft kommend, in der die Beziehungen und Begegnungen mit Kunden, Gästen oder Publikum ebenso zentrales Thema ist, war sie von Beginn an von der einmaligen Chance dieses Projektes für die Festspiele und dessen Kraft, die von ihr angestrebte noch breitere Öffnung zu erwirken, überzeugt.
„Wir sehen darin die Chance, für alle Bewohner·innen und Besucher·innen dieser Stadt das ganze Jahr über einen Raum zur Begegnung mit den Festspielen zu schaffen“, so Hammer. „Ein Ort, an dem sich Alltag und Kunstraum auf ganz natürliche Weise verbinden und wo wir unsere Programme und Werte künftig auch jenen vermitteln können, die mit den Festspielen bisher nicht in Berührung gekommen sind.“
Auf Basis des bestehenden Konzeptes hat das Direktorium die Nutzungsmöglichkeiten des Festspielzentrums noch einmal verfeinert. Entstanden ist ein offenes, flexibel nutzbares Raumgefüge, welches zum Entdecken einlädt und als Begegnungszone wie auch für Veranstaltungen, Vorträge, Multimedia-Präsentationen, Empfänge, Diskussionen, und Lesungen genutzt werden kann.
Mit diesem Konzept ging die Präsidentin erneut auf Sponsoren- bzw. Mäzenatensuche. Und traf auf jemanden, der diese Vision teilen wollte. Am 19. Mai kann Kristina Hammer im Namen des Direktoriums der Öffentlichkeit mitteilen: „Wir werden dieses Festspielzentrum bauen“. Und gleichzeitig auch den Mann vorstellen, der dieses Vorhaben möglich macht. Hans-Peter Wild, einen Schweizer Unternehmer mit deutschen Wurzeln, der die Festspiele schon als Kind besucht hat und seit langem zu ihren wichtigen Förderern zählt. Hans-Peter Wild wird für den Bau des neuen Festspielzentrums den Betrag von insgesamt 12 Millionen Euro zur Verfügung stellen – die bisher größte Zuwendung eines privaten Mäzens in der Geschichte der Festspiele.
Das Direktorium der Salzburger Festspiele dankt Dr. Hans-Peter Wild für seinen großzügigen Beitrag, den es nicht nur als Geschenk an die Festspiele, sondern an die ganze Stadt versteht.
„Kunst und Kultur sind wesentlich, sind für unser Leben unverzichtbar. Diese Wesentlichkeit geht weit über alltägliche Parameter hinaus. In einer noch nie dagewesenen Weise sind wir mit dem Phänomen konfrontiert, Nähe nur noch durch Distanz schaffen zu können. Wir brauchen Kunst und Kultur mehr denn je, dringlicher denn je. Sie sind es, die den Menschen erst zum Menschen machen. Mit dem neuen Festspielzentrum wollen wir Besucherinnen und Besucher einladen, das Gemeinsame auch während des Jahres zu erleben. Menschen wollen nicht abgeholt werden, sie wollen eingeladen werden und dank der großzügigen Zuwendung von Hans-Peter Wild wird dieser Platz ein neuer Ort der Begegnung“, sagt Intendant Markus Hinterhäuser.
„Wir danken Dr. Hans-Peter Wild von Herzen dafür, dass er mit seiner überaus großzügigen Unterstützung das anlässlich unseres 100-Jahr-Jubiläums geplante Festspielzentrum ermöglicht und damit den ganzen Bezirk funktional und städtebaulich aufwertet. Mit dem Baustart nach den Salzburger Festspielen 2024 wird dies der glänzende Auftakt zu unserem Großprojekt Festspielbezirk 2030“, freut sich Lukas Crepaz, Kaufmännischer Direktor der Salzburger Festspiele.
Die Salzburger Festspiele danken allen Unterstützern, Sponsoren, dem Verein der Freunde und der öffentlichen Hand für die langjährige kontinuierliche Förderung bei der Realisierung des Programms und die außerordentlichen Investitionen in das Projekt Festspielbezirk 2030.
Vita Dr. Hans-Peter Wild
Der Schweizer Unternehmer Dr. Hans-Peter Wild studierte zunächst Jura an den Universitäten München, Tübingen und Heidelberg und beendete sein Studium mit einem Prädikatsexamen. Es folgten ein Betriebswirtschaftsstudium an der Universität Mannheim mit Abschluss DiplomKaufmann. An der Juristischen Fakultät der Universität Mannheim promovierte Wild über „Das marktbeherrschende Unternehmen im französischen Recht“ zum Dr. iur.
Der Unternehmer
Nach seinem Studienabschluss sammelte Dr. Hans-Peter Wild zunächst externe Berufserfahrung, bevor er 1974 in das väterliche Unternehmen einstieg, das damals im Wesentlichen Grundstoffe und Maschinen sowie Anlagen für die deutsche Getränkeindustrie herstellte.
Das Grundstoffgeschäft entwickelte Dr. Wild durch die Akquisition von F&C International in Cincinnati unter der Marke Wild Flavors GmbH mit Sitz in Zug/Schweiz zu einem der weltweit führenden Hersteller natürlicher Aromen für die Lebensmittelindustrie. Daneben baute er das weltweite Capri-Sonne Geschäft aus.
Die Fruchtsaftgetränke unter der Marke Capri-Sonne, heute Capri-Sun, wurden seit 1969 in Eppelheim produziert und sind heute global auf der Basis von Lizenzgeschäften in mehr als 100 Ländern vertreten. Das Unternehmen ist zu 100% in seinem Besitz.
Aktuell verantwortet sein Family Office in Zug die Vermögensverwaltung sowie Direct Investments in etablierte Unternehmen und Start-ups, vor allem im Biotechnologie- und im Technologiesektor. Darunter auch Tokomak Energy, das als erstes Unternehmen auf der Welt am 22. Februar 2022 eine Plasmatemperatur von 100 Million Grad erreichte, was etwa dem Sechsfachen der Temperatur des Sonneninnenkerns entspricht.
Gesellschaftliches Engagement
Dr. Hans-Peter Wild fühlt sich nicht nur seinen Unternehmen, sondern ebenso der Gesellschaft verpflichtet – sowohl regional als auch global. So ist Dr. Wild Vorsitzender der gemeinnützigen Leonie-Wild-Stiftung, die er 1997 zusammen mit seiner Mutter gegründet hat. Im Juni 2006 verlieh ihm die Stadt Eppelheim für seine unternehmerischen Leistungen und sein regionales soziales Engagement die Ehrenbürgerwürde.
Aus Dankbarkeit und als Anerkennung für die Befreiung Deutschlands von den Nazis 1945 spendete Dr. Wild 16 Millionen Dollar im Jahr 2016 an die amerikanische Marine Corps Scholarship Foundation und ermöglicht damit ca. 300 Kindern der Marines ein Studium.
Dr. Wild fördert langfristig sowie in großem Umfang Projekte der Universitäten Heidelberg und Mannheim. Beide Universitäten unterstützt er unter anderem bei der Gewinnung von TopWissenschaftlern, mit denen die internationale Wettbewerbsfähigkeit weiter ausgebaut werden soll. 1996 wurde Dr. Hans-Peter Wild von der Ruprecht-Karls-Universität in Heidelberg die Ehrensenator-Würde verliehen, 2021 erfolgte diese Ehrung durch die Universität Mannheim.
In der Schweiz fördert Dr. Wild insbesondere medizinische Projekte an der Universität Zürich und in USA an dem Johns Hopkins Hospital.
Kulturelle Projekte unterstützt Dr. Wild in vielfacher Weise. Die Bandbreite reicht von der Förderung hochbegabter Nachwuchs-Musiker bis zu weltweit ausstrahlenden Projekten – wie aktuell dem Bau des Salzburger Festspielzentrums.
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