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Salzburger Festspiele und Schlumberger verlängern ihre Partnerschaft bis 2020. Festspiel-Präsidentin Helga Rabl-Stadler und Schlumberger-CEO Arno Lippert stoßen auf sieben Jahre Kulturpartnerschaft an.

Salzburg, 11.04.2019 – Die Salzburger Festspiele blicken gemeinsam mit Schlumberger, Österreichs traditionsreichster Sektkellerei, in die Zukunft. Die bereits seit 2014 bestehende Partnerschaft wurde um weitere zwei Jahre, bis 2020, verlängert. Für beide Seiten ist die Partnerschaft anlässlich des 100-jährigen Jubiläums der Salzburger Festspiele eine besondere Freude.

„Ein Theater- oder Opernbesuch sollte immer ein Gesamtkunstwerk sein. Dazu trägt natürlich auch ein Glas Schlumberger bei“, so Festspielpräsidentin Helga Rabl-Stadler.

Schlumberger-CEO Arno Lippert über die Partnerschaft: „Kultur ist ein wesentlicher Bestandteil unserer Marken- und Unternehmenshistorie. Aus diesem Grund sind wir besonders stolz auf unsere Kooperation mit den Salzburger Festspielen und freuen uns sehr, dass auch anlässlich des 100-jährigen Jubiläums im kommenden Jahr mit Schlumberger auf gelungene Festspiele angestoßen wird.“

 

Bei der Wahl des Schaumweins setzen die Salzburger Festspiele damit auf das anhaltende Qualitätsversprechen, die österreichische Herkunft sowie die langjährige und bewährte Tradition der Sektkellerei Schlumberger.

Eine Premiere ist der Festspiel-Sekt 2019: erstmals wurde eine Rosé-Variante ausgewählt.
Mit Schlumberger Rosé Brut KLASSIK setzen die Salzburger Festspiele und Schlumberger auf den anhaltenden Trend und die wachsende Beliebtheit von Rosé Sekt.

„Sowohl in Österreich, aber vor allem auch international erfreut sich die Kategorie Rosé großer Beliebtheit und gewinnt an Bedeutung. Allein im Jahr 2018 wuchs das Segment der Rosé Schaumweine in Österreich um ganze 13% (Quelle: Nielsen 2018 Umsatz, LEH excl. H/L)“, berichtet Arno Lippert.

„Auch bei den weltweit abgehaltenen Programmpräsentationen der Salzburger Festspiele erfreut sich der Rosé von Schlumberger seit Jahren großer Beliebtheit“, fügt Helga Rabl-Stadler hinzu.

Über Schlumberger:
Schlumberger ist Österreichs traditionsreichste Wein- und Sektkellerei. Das Unternehmen ist Marktführer im Bereich Premium-Sekt und Premium-Spirituosen. Robert Alwin Schlumberger gründete das Unternehmen 1842 und stellte damals als einer der ersten in Österreich Sekt nach der Methode Traditionnelle her. 1973 erwarb das Familienunternehmen Underberg die Schlumberger Wein- und Sektkellerei und brachte die Gesellschaft 1986 an die Börse. 2014 wurden die Mehrheitsanteile von der Schweizer Holdinggesellschaft Sastre SA rund um den Unternehmer Frederik Paulsen erworben. Mit Ende 2015 wurde die Mozart Distillerie in Salzburg übernommen und in das Unternehmen eingegliedert. Das Geschäft umfasst heute die Bereiche Schaumwein, Spirituosen, Wein, Bier und Alkoholfreie Getränke. Mit seinen Sektmarken Schlumberger, Goldeck und Hochriegl bündelt das Unternehmen umfangreiches, österreichisches Sekt Know-how und setzt sich die höchste Qualität seiner Sektmarken zum Ziel. In der Schaumweinproduktion werden seit jeher österreichische Premium-Trauben verarbeitet. Schlumberger beschäftigt durchschnittlich rund 245 Mitarbeiter einschließlich seiner Töchter in Österreich, Deutschland und den Niederlanden.

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Zukunftsweisendes Engagement der Kühne-Stiftung. Kühne-Stiftung wird Hauptsponsor der Salzburger Festspiele bis 2021

(SF, 24. August 2018) Die Kühne-Stiftung engagiert sich ab 2019 als Hauptsponsor der Salzburger Festspiele. Dr. Helga Rabl-Stadler, Präsidentin der Salzburger Festspiele, und Prof. Dr. h.c. Klaus-Michael Kühne, Präsident der Kühne-Stiftung verkündeten den Vertragsabschluss bei der heutigen Pressekonferenz in Salzburg. Der Kooperations-Vertrag gilt zunächst für drei Jahre, das heißt bis zum 31.12.2021. Die Salzburger Festspiele und die Kühne-Stiftung erweitern damit ihre bereits seit vielen Jahren erfolgreiche Partnerschaft erheblich. Seit dem Jahr 2013 fördert die Kühne-Stiftung das „Young Singers Project“, eine hochkarätige Plattform zur Förderung des internationalen sängerischen Nachwuchses.

„Für die Festspiele ist es eine große Ehre und Freude, erstmals mit einer Stiftung als Hauptsponsor zusammenzuarbeiten. Ich bin fest davon überzeugt, dass diese Partnerschaft für beide Seiten neue Impulse bringen wird“, erklärt Festspielpräsidentin Helga Rabl-Stadler.

Klaus-Michael Kühne fügt hinzu: „Unternehmerischer Erfolg sollte stets mit einer Verpflichtung gegenüber der Gesellschaft verbunden sein. Es geht meiner Auffassung nach nicht nur darum, Geld zu spenden, sondern mit gut durchdachten Projekten in die Zukunft des Gemeinwesens zu investieren und ihm neue Impulse zu verleihen.“

Kunst und Kultur, Philanthropie und gesellschaftliches Engagement – im Pressegespräch tauschen sich die Festspielpräsidentin und der Stiftungs-Präsident über verschiedene Themen aus:

Ob es eine Pflicht sei als erfolgreicher Unternehmer, etwas zurückzugeben? – „Ja!“, sagt Klaus-Michael Kühne, „ich habe im Leben sehr viel Glück gehabt, mein Geschäft hat sich sehr gut entwickelt.“ Er wolle sich erkenntlich zeigen und die Menschheit an dem Erfolg partizipieren lassen. „Jeder erfolgreiche Unternehmer sollte sich erkenntlich zeigen“, sagt er. Natürlich verbinde er mit den Schwerpunkten seiner Förderung auch seine persönlichen Interessen. Seine Frau und er seien etwa große Opernliebhaber und daher bereits seit 20 Jahren Gäste der Salzburger Festspiele. Wenn große Kulturereignisse wie die Salzburger Festspiele erfolgreich seien, können sie innovative und inspirierende Wirkung haben und durch diese Strahlkraft das Leben Einzelner bereichern. Natürlich, so sagt der Stiftungspräsident, sei ihm bewusst, dass nur ein Teil der Bevölkerung Interesse an Kultur habe, aber er sehe es gerne, wenn dieser Teil immer größer werde. Die anderen beiden Schwerpunkte der Stiftungsarbeit liegen im Bereich der Logistik – hier hat die Kühne-Stiftung eine weltweit einzigartige Universität in Hamburg ins Leben gerufen und fördert seit vielen Jahren Lehrstühle auf diesem Gebiet – und der zweite Schwerpunkt liegt auf der Medizin, im Speziellen die Erforschung von Allergien in einem medizinischen Forschungszentrum in Davos.

Die Entwicklung des Budgetpostens Sponsoring bei den Salzburger Festspielen ist vom Jahr 1995 mit 4 Prozent auf 18 Prozent im Jahr 2018 gewachsen. Als die Festspielpräsidentin im Jahr 1995 anfing, gab es Nestlé als Hauptsponsor und den damals gerade neu gewonnenen Hauptsponsor Audi. „Wir haben die Erfahrung gemacht, dass wir diese privaten Gelder brauchen, wenn wir viele Neuinszenierungen und Jugendprojekte machen wollen“, sagt die Festspielpräsidentin. 21 Prozent der Unterstützung komme von Bund, Land und Stadt, 5 Prozent aus dem Tourismusförderungsfonds, durch Sponsoren, Mäzene, Förderer und Freunde der Salzburger Festspiele kommen 18 Prozent hinzu, das sei ein gutes Verhältnis zueinander. „Es muss Stadt, Land und Bund ein Anliegen sein, die Kunst und Kultur zu fördern“, sagt Helga Rabl-Stadler „aber auch Kulturschaffende müssen sich um private Gelder kümmern“. Die Valorisierung der Zuschüsse sei nötig, damit beim Programm nicht gespart werden müsse.

Ob sich ein Kultursponsoring aus ökonomischer Sicht eigentlich rechne? – „Solche Überlegungen sind für mich nicht maßgeblich“, sagt Klaus-Michael Kühne. Aber natürlich gehe er bewusst mit Geldern um, und wenn das Geld erfolgreich eingesetzt werde, berechne man natürlich nicht den „return on investment“. In seiner Stiftung gebe es einen Stiftungsrat, der vorher sehr genau überlege, wo das Geld gut angelegt sei. Der Vorteil einer Stiftung sei ja eben genau dieser, dass es kein Sponsoring – sprich: eine Gegenleistungsvereinbarung – gibt. Nein, der Stiftung sei es ein Anliegen, der Menschheit etwas zurückzugeben und zu sehen, dass das Geld gut angelegt sei. So werde er sich als Hauptsponsor auch nicht in die Inhalte der Salzburger Festspiele einmischen. Das Geld sei nicht etikettiert, es lande im allgemeinen Budget der Salzburger Festspiele, aber er dürfe doch allgemeine Wünsche äußern, etwa dass das Young Singers Project, das ihm sehr am Herzen liege, weitergeführt werde, sagt Klaus-Michael Kühne.

Dass die Festspiele nun erstmals eine Stiftung als Hauptsponsor gewinnen konnten, habe gleich zwei riesige Vorteile, sagt die Festspielpräsidentin. Einerseits beruhe es nicht auf Geschäft und Gegengeschäft, andererseits gebe die Stiftungsstruktur im Gegensatz zum Mäzenatentum eine größere Sicherheit. „Ich hoffe, dass der Schritt der Kühne-Stiftung auch andere Stiftungen inspiriert, enger mit den Salzburger Festspielen zusammenzuarbeiten, denn nur dann ist es möglich, dass die Festspiele zu einem Epizentrum des Besonderen werden, wie es unser Intendant Markus Hinterhäuser immer so schön ausdrückt“, sagt Helga Rabl-Stadler.

„Im Übrigen sind wir uns sehr schnell einig gewesen, dass wir beide als Partner sehr gut zueinander passen“, sagt Klaus-Michael Kühne. Er und seine Frau mögen die Atmosphäre bei den Festspielen und sie haben mit Freude beobachtet, wie sich die ehemaligen Teilnehmer des Young Singers Project zu erfolgreichen Karrieren in die Welt aufgemacht haben. Auch die Festspielpräsidentin zeigt sich begeistert von dieser Art der Zusammenarbeit – angefangen im Kleinen mit einem Projektsponsoring hin zum Hauptsponsor. „Es geht um ein Vertrauensverhältnis bei der Arbeit mit Sponsoren und Mäzenen“, sagt sie.

Infos über die Kühne-Stiftung

Die gemeinnützige Kühne-Stiftung mit Sitz in Schindellegi wurde im Jahr 1976 von der Familie Kühne gegründet. Sie ist eine operative Stiftung, deren Präsident Prof. Dr. h.c. Klaus-Michael Kühne ist. Aufgabe der Stiftung ist in erster Linie die Förderung der Aus- und Weiterbildung sowie der Forschung und Wissenschaft auf den Gebieten Verkehrswirtschaft und Logistik. Darüber hinaus unterstützt die Kühne-Stiftung Projekte und Vorhaben auf den Gebieten Medizin (Allergieforschung, Therapie und Edukation), Kultur sowie im humanitären Bereich. Die Kühne-Stiftung verfolgt ihre ehrgeizigen Ziele mit einem Fördervolumen von CHF 20 bis 30 Millionen jährlich. Klaus-Michael Kühne: „Stiftungen haben eine lange Tradition und für die Gesellschaft viel geleistet sowie Anstöße zu deren Weiterentwicklung gegeben. So gehen Universitäten, medizinische Einrichtungen und Kulturveranstaltungen wie Festspiele und Museen auf Stiftungsinitiativen zurück. Solche Initiativen sollten nicht nur finanzielle Leistungen umfassen, sondern auch zur Verbesserung der allgemeinen Lebensqualität beitragen.“

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Kontakt

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Leitung Development & Sponsoring

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Development & Sponsoring

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