Jugendkarten

6.000 Tickets für Jugendliche

© SF/Monika Rittershaus

6000 Tickets für junges Publikum! Für Oper, Schauspiel und Konzert! Wer im Zuschauerraum dabei sein möchte, wenn sich der Vorhang hebt und der erste Ton erklingt, für den ist bereits reserviert! Die Ermäßigung von bis zu 90% gilt für Jugendliche und junge Erwachsene, die nach dem 30. Juni 1999 geboren wurden, also unter 27 Jahre alt sind.

Die Jugendkarten für die Salzburger Festspiele kannst du dir über die Ticket Gretchen App sichern.

Hol dir dein Ticket und erlebe die Magie der Salzburger Festspiele hautnah!

Jugendeinführung & Künstler·innen-Gespräche

Erlebe die Salzburger Festspiele hautnah!

Für ausgewählte Vorstellungen haben wir ein spezielles Angebot für junge Zuschauer·innen: Bei der Jugendeinführung bekommst du einen spannenden Einblick in das Werk und die Inszenierung (Dauer: ca. 25 Minuten).

Vor oder nach der Vorstellung Fragen, neugierig oder gespannt? Kein Problem! Komm zum Künstler·innengespräch: Hier kannst du dich in entspannter Atmosphäre direkt mit den Künstler·innen über die Produktion austauschen.

Das Beste daran: Mit einer Jugendkarte sind diese Angebote kostenlos!

Damit die Einführung stattfinden kann, ist eine Mindestanzahl an Teilnehmenden erforderlich. Der Treffpunkt wird nach der Anmeldung bekannt gegeben.

Die Teilnahme an der Jugendeinführung bzw. am Künstler·innengespräch ist auch möglich, wenn Du eine Jugendkarte für einen anderen Vorstellungstermin derselben Produktion besitzt. Voraussetzung ist lediglich eine vorherige Anmeldung.

Mehr Infos unter: jugend@salzburgfestival.at

Jugendeinführung & Künstler·innen-Gespräche

Jugendeinführung & Künstler·innen-Gespräche

Samstag, 08.08.2026 · 20:00 Uhr

Budapest Festival Orchestra · Ivan Fischer

In deutscher und englischer Sprache
Available in German and English

1983 gründete Iván Fischer gemeinsam mit Zoltán Kocsis das Budapest Festival Orchestra, das heute zu den besten Symphonieorchestern der Welt zählt. Das Konzert führt von Franz Schuberts Symphonie Nr. 7 h-Moll D 759 „Unvollendete“, die nach zwei Sätzen unvollendet blieb und bis heute Rätsel aufgibt, über György Kurtágs Movement für Viola und Orchester aus den Jahren 1994/95 bis zu Gustav Mahlers 1. Symphonie (1884 – 1888), einem frühen Meisterwerk, das bereits Mahlers unverwechselbare Tonsprache erkennen lässt. Im Rahmen der Jugendeinführung stellt der Dirigent Ivan Fischer sein Konzertprogramm vor.

Dienstag, 11.08.2026 · 18:00 Uhr

Wolfgang Amadeus Mozart: Così fan tutte

Mit der These „Die Treue der Frauen ist wie der arabische Phönix: Man sagt, sie existiere, doch niemand hat sie je gesehen.“ provoziert Don Alfonso die Verliebten Ferrando und Guglielmo. Er bringt sie dazu, eine Wette einzugehen und die Treue ihrer Verlobten zu testen. Was als Spiel beginnt, entwickelt sich zu einem gnadenlosen Experiment. Cosí fan tutte erzählt dabei mehr als nur eine Geschichte über Treue und Täuschung. Der Librettist Da Ponte und die Komposition von Wolfgang Amadeus Mozart entfalten ein Kaleidoskop der Liebe. „Es geht um die verschiedenen Erscheinungsformen der Liebe, das Verliebtsein, die einsame Liebe, die zweifelnde Liebe, die verzweifelte Liebe, die seelenverwandte Liebe, die leichte Liebe“, sagt die Dirigentin Joana Mallwitz. Die Jugendeinführung gibt einen Einblick in Inhalt und Musik der Oper sowie in das Inszenierungskonzept von Christoph Loy.

Mittwoch, 12.08.2026 und Mittwoch, 19.08.2026 · 16:30 Uhr

Olivier Messiaen: Saint François d’Assise

Olivier Messiaen bezeichnete seine einzige Oper Saint François d’Assise bei der Uraufführung 1983 als „musikalisches Spektakel“. Acht Szenen beschreiben Stationen aus dem Leben des heiligen Franziskus auf dem Weg zur vollkommenen Einheit mit Gott. Eine besondere Rolle spielen dabei Vögel, Sinnbild für Freiheit, Schöpfung und die göttliche Stimme. Messiaen, tiefgläubig und fasziniert von Vogelgesängen, lässt ihre Rufe in seine Musik einfließen und erschafft so eine Klangwelt zwischen Erde und Himmel. Im Klangkosmos von Saint François d’Assise entfalten sich ungewöhnliche Rhythmen und strahlende Klangfarben. Die Jugendeinführung bietet einen Einstieg in die Entstehungsgeschichte, die Grundgedanken des Werkes und seiner Musik und in die Inszenierungsgedanken von Romeo Castelucci

Sonntag, 16.08.2026 · Im Anschluss an das Konzert

Thousands of Miles — Liederabend Lindsey · Trotignon

In deutscher und englischer Sprache
Available in German and English

Die amerikanische Mezzosopranistin Kate Lindsey zählt zu den vielseitigsten Sängerinnen ihrer Generation. Gemeinsam mit ihrem Pianisten präsentiert sie ein Programm, das die faszinierenden musikalischen Welten des frühen 20. Jahrhunderts miteinander verbindet. Im Mittelpunkt steht Kurt Weill, dessen Werke zwischen Berliner Kabarett, Oper und Broadway eine einzigartige Brücke schlagen. Lieder von Erich Wolfgang Korngold, Alexander Zemlinsky und Alma Mahler-Werfel ergänzen das Programm und eröffnen einen eindrucksvollen Blick auf die Klang- und Gefühlswelten der Wiener Moderne.

Im Anschluss an das Konzert lädt ein Künstlerinnengespräch mit Kate Lindsey dazu ein, mehr über ihre künstlerische Arbeit, das Programm und ihre persönliche Beziehung zu den ausgewählten Werken zu erfahren.

Samstag, 22.08.2026 · 18:30 Uhr

Kammerkonzert Gerstein & Friends

In deutscher und englischer Sprache
Available in German and English

György Kurtág und György Ligeti gehören zu den bedeutendsten ungarischen Vertretern der Neuen Musik. Während Ligeti meist in großen musikalischen Formen dachte, konzentrierte sich Kurtág auf kurze, verdichtete Werke. Trotz ihrer unterschiedlichen musikalischen Sprachen knüpften beide bewusst an die Tradition der Romantik an. So widmete Ligeti sein 1982 entstandene Trio Johannes Brahms, während Kurtág sich mit seiner Hommage vor Robert Schumann verneigt. Eingebettet zwischen Werke von Brahms und Schumann entspinnt sich ein musikalischer Dialog zwischen Romantik und Moderne.

Die Jugendeinführung und das Künstlergespräch schaffen eine Begegnung mit dem Pianisten Kirill Gerstein, der das Konzertprogramm vorstellt und über seinen Zugang und Blick auf die Werke spricht.

Montag, 24.08.2026 · 20:00 Uhr

Berliner Philharmoniker 2 · Kirill Petrenko

Zwischen Ludwig van Beethovens Konzert für Klavier und Orchester Nr. 3 c-Moll op. 37 und Alexander Skrjabins Symphonie Nr. 3 c-Moll op. 43 „Le Divin Poème“ liegen rund 100 Jahre Musikgeschichte. Beethoven vollendete sein Werk erst kurz vor der Uraufführung am 5. April 1803, Da die Klavierstimme noch nicht vollständig vorlag, spielte er den Solopart anhand weniger Notizen in der Partitur. Skrjabins 3. Symphonie entstand in einer Zeit tiefgreifender Veränderungen. Philosophische und religiöse Ideen prägten zunehmend sein musikalisches Schaffen. In drei Sätzen zeichnet die Symphonie den Weg eines Menschen von innerem Kampf bis hin zur geistigen Freiheit nach.

Vor dem Konzert eröffnen Musiker•innen der Berliner Philharmoniker spannende Einblicke in die beiden Werke.

Freitag, 28.08.2026 · 18:00 Uhr

Richard Strauss: Ariadne auf Naxos

In Ariadne auf Naxos vereinen Richard Strauss und Hugo von Hofmannsthal tief empfundene Emotionen mit leichter Heiterkeit zu einem Spiel über Kunst, Liebe und die Macht der Verwandlung. Ein reicher Mäzen verlangt das scheinbar Unmögliche, nämlich eine tragische Oper über die verlassene Ariadne und eine Komödie um die lebenslustige Zerbinetta gleichzeitig aufzuführen. Aus einer absurden Idee entsteht eine Begegnung zwischen Sehnsucht und Leichtigkeit. Zwei Welten treffen aufeinander, die gegensätzlicher nicht sein könnten. Die Jugendeinführung vermittelt Handlung, Figuren und Musik der Oper und beschäftigt sich mit den Inszenierungsgedanken des Regisseurs Ersan Mondtag.

Samstag, 29.08.2026 · 10:00 Uhr

Wiener Philharmoniker · Andris Nelsons

Mit Sergej Rachmaninow und Richard Strauss stehen zwei Meister der Spätromantik auf dem Programm. Den Auftakt bildet Rachmaninows Klavierkonzert Nr. 3 d-Moll op. 30, das der Komponist 1909 unter großem Zeitdruck für seine Amerika-Tournee schrieb. Rachmaninow bezeichnete das Werk augenzwinkernd als „Konzert für Elefanten“, das bis heute zu den technisch anspruchsvollsten Klavierkonzerten überhaupt zählt.

Es folgen Richard Strauss‘ Tondichtung Don Juan op. 20 von 1888 und Till Eulenspiegels lustige Streiche op. 28 aus dem Jahr 1895. Während Don Juan mit jugendlichem Elan und orchestraler Brillanz begeistert, schildert Till Eulenspiegel mit Witz und Virtuosität die Streiche des berühmten Schelms. Ursprünglich als Oper geplant, fand das Werk schließlich seine endgültige Gestalt als sinfonische Dichtung.

Die Jugendeinführung gibt Einblicke in die Entstehungsgeschichte der Werke, in das kompositorische Schaffen und die musikalischen Hintergründe.