Partizipative Projekte 2020

Informationen

2020 feiern die Salzburger Festspiele ihr 100-jähriges Bestehen und erweitern deshalb ihr Programm um ein besonderes Kinder- und Jugendangebot.

Im Format der „Partizipativen Projekte“ können interessierte Schulklassen über einen längeren Zeitraum mit Experten, Künstlern und Pädagogen an einem ausgewählten Themenkreis vertiefend künstlerisch arbeiten.

Alle Partizipativen Projekte sind für die Saison 2020 kostenlos, Teilnahme nach Maßgabe freier Plätze.
Alle bis zum Stichtag 30. September 2019 eingelangte Anmeldungen werden terminlich gleichbehandelt. Nach diesem Stichtag werden Sie von uns telefonisch kontaktiert.

Tanz im Glück

Schülerinnen und Schüler erforschen das Thema Glück und setzen ihre Erkenntnisse musikalisch-tänzerisch um.

Innerer Frieden fühlt sich für jedes Kind anders an, die Auseinandersetzung damit soll in Volksschulklassen gesucht, geführt und umgesetzt werden. Unter Anleitung von Experten setzen sich die Schulklassen mit dem Thema „Glück” als Alltagserfahrung und philosophische Kategorie auseinander. Die Ergebnisse können in einem Zwischenschritt in der Schule präsentiert werden (Ausstellung, Textsammlung, Bilder, Kurzfilm etc.). Ausgehend von den Lernerfahrungen wird darauf in Zusammenarbeit mit Musik- und Tanzpädagogen eine Performance (Musik, Szene, Choreographie) erarbeitet, die Aspekte der Exploration des Glücks widerspiegelt.
Nach der öffentlichen Präsentation, bei der sich alle beteiligten Schülerinnen und Schüler gegenseitig und einer weiteren Öffentlichkeit ihre Ergebnisse zeigen, besuchen sie eine Aufführung des Szenischen Opernkonzertes im Salzburg Museum oder in einem Kulturzentrum der eigenen Region.

Arbeitszeitraum:
März bis Mai 2020 in Form einer Projektwoche nach terminlicher Absprache

Arbeitsort:
In der Schule, Abschlusspräsentation an einem zentralen Salzburger Ort

Voraussetzungen für die Teilnahme:
Freie Verfügbarkeit von leeren Räumen wie Turnsaal, Musiksaal, Theatersaal, Foyer, oder ähnlichen Räumlichkeiten, welche für die Erstellung einer Choreographie genutzt werden können. Bitte keine Räume mit Steinboden! Orff- und/ oder andere Instrumente sollten vorhanden sein.

Fachgebiete:
Musik, Deutsch, Sport, Religion, Bildnerisches Gestalten

Die Ticketbuchung für den Vorstellungsbesuch erfolgt nach telefonischer Rücksprache im September/Oktober!

Alter 6-10 Jahre
Tanz im Glück

Schülerinnen und Schüler erforschen das Thema Glück und setzen ihre Erkenntnisse musikalisch-tänzerisch um.

Animal school

Schülerinnen und Schüler beobachten Tierarten und bilden sie künstlerisch im Großformat nach, um sie bei einem „tierischen Klassentreffen“ zu präsentieren.

Nachdem die Kinder das Theaterstück besucht haben, startet das Projekt mit der genauen Beobachtung von unterschiedlichen Tieren. Die Kinder beschreiben ihre äußere Gestalt und stellen Vermutungen über ihre Charaktereigenschaften an. Mit der Unterstützung von einem Puppenbauer werden anschließend die Beobachtungen und Deutungen in dem Bau von tierischen Großpuppen umgesetzt. Vielleicht bauen alle Kinder gemeinsam eine derartig große Puppe, die nicht durch die Tür passt, vielleicht ist es eine riesige Stabpuppe, die von mehreren Kindern bewegt werden kann. Außerdem können Laute, Geräusche, Stimmen zu den tierischen Puppen erfunden werden.
Das Projekt findet seinen Abschluss beim Treffen aller Tiere der teilnehmenden Projektklassen an einem Festspielort.

Arbeitszeitraum:
April bis Juni 2020 in Form einer Projektwoche nach terminlicher Absprache

Arbeitsort:
In der Schule, Abschlusspräsentation an einem zentralen Salzburger Ort (nach Möglichkeit)

Voraussetzungen für die Teilnahme:
Werkräume, mögliche Ausstellungsflächen, Bereitschaft zur fächerübergreifenden Arbeit

Fachgebiete:
Deutsch, Biologie und Umweltkunde, Textiles und Technisches Werken, Theater und Musik, Bildnerische Erziehung

Die Ticketbuchung für den Vorstellungsbesuch erfolgt nach telefonischer Rücksprache im September/Oktober!

Alter 6-12 Jahre
Animal school

Schülerinnen und Schüler beobachten Tierarten und bilden sie künstlerisch im Großformat nach, um sie bei einem „tierischen Klassentreffen“ zu präsentieren.

Dies ist unser Schrei!

Schülerinnen und Schüler erarbeiten ein Friedensprojekt, inspiriert von der Lebensgeschichte Sadako Sazakis aus Hiroshima.

Um ein Zeichen gegen den Krieg zu setzen, sind immer wieder Symbole gefunden worden, die positiv in die Gesellschaft hineinwirken sollen, z. B. „Schwerter zu Pflugscharen“. In Japan ist der Kranich so ein Symbol, denn er steht für Langlebigkeit und Glück.
Das Projekt setzt sich mit den zwei Flügeln des Kranichs auseinander: einerseits die individuelle Bewältigungsstrategie eines Schicksals und andererseits die mögliche gesellschaftliche/politische Veränderung durch präventives Engagement für Frieden.
Die Schüler sehen beim Vorstellungsbesuch ein individuelles Schicksal: Jetzt sollen sie die Sehnsucht nach Frieden erfassen und dazu mit den Mitteln der Oper (Gesang, Musik, Bild, Tanz etc.) ein Stück entwickeln, in dem sie ihren Schrei nach Frieden in eine künstlerisch-theatrale Performance umsetzen.

Im Projekt treffen die Schüler auf Friedensforscher und lernen durch sie Beispiele für Friedensengagement kennen. Diese verknüpfen sie mit eigenen Ideen, Träumen und Wünschen nach Frieden. Durch die Expertise erfahren sie, welche Möglichkeiten es gibt, sich zu engagieren und symbolische, karitative, kreative oder andere Aktionen zu erfinden. Die beteiligten Klassen beschäftigen sich mit Friedenssymbolen, Friedensliedern und Friedensritualen aus verschiedenen Kulturen und entwickeln daraus ein Stück, eine Oper, eine Performance, eine Ausstellung oder eine Form des politischen Engagements – alles ist möglich. Gemeinsam mit Musiktheatervermittlern entwickeln sie ihr Projekt und führen es vor Publikum (im Rahmen der Schule) auf.

Arbeitszeitraum:
Februar bis Juni 2020 in Form einer Projektwoche nach terminlicher Absprache

Arbeitsort:
In der Schule

Voraussetzungen für die Teilnahme:
keine

Fachgebiete:
Deutsch, Geschichte, Theater, Musik, Geographie, Ethik, Religion, Philosophie

Die Ticketbuchung für den Vorstellungsbesuch erfolgt nach telefonischer Rücksprache im September/Oktober!

Alter 10-14 Jahre
Dies ist unser Schrei!

Schülerinnen und Schüler erarbeiten ein Friedensprojekt, inspiriert von der Lebensgeschichte Sadako Sazakis aus Hiroshima.

reset

Schülerinnen und Schüler erhalten die Chance, in ein Stück mit einem Romeo und Julia-Motiv einzugreifen. Sie filmen eigene Szenen und bestimmen den Ausgang der Handlung.

Die Schülerinnen und Schüler besuchen eine Vorstellung und bereiten das Thema des Stückes nach. Sie stellen sich die Frage,  welche Möglichkeiten eines positiven Ausgangs der Handlung es geben könnte. Das Ergebnis dieser Überlegungen wird in Form von Video-Clips festgehalten. Durch das “Fixieren des Nicht-Sondern” (Bert Brecht) werden Perspektiven entwickelt, die mithilfe dieser Videos kreativ zu Konfliktvermeidung, Konfliktlösung oder Konfliktmanagement führen. Konfliktforscher (auch Theaterpädagogen) und Video-Spezialisten arbeiten zusammen mit den Schulklassen und führen sie zu Ergebnissen.

Arbeitszeitraum:

April bis Juni 2020 in einer Projektwoche nach terminlicher Absprache

Arbeitsort:
In der Schule

Voraussetzungen für die Teilnahme:
Keine

Fachgebiete:
Informatik, Bildnerische Erziehung, Deutsch und Theater, Medienpädagogik

Die Ticketbuchung für den Vorstellungsbesuch erfolgt nach telefonischer Rücksprache im September/Oktober!

Alter 12-18 Jahre
reset

Schülerinnen und Schüler erhalten die Chance in ein Stück mit einem Romeo-und-Julia-Motiv einzugreifen. Sie filmen eigene Szenen und bestimmen den Ausgang der Handlung.

Hau daneben!

Schülerinnen und Schüler, die ein Instrument spielen, erarbeiten gemeinsam mit Musikern des oenm. einen Konzertbeitrag zum Festspielthema PAX – Frieden.

Unter der Anleitung der Musiker des œnm. erarbeitet die Musikgruppe einen Marsch, der ihnen gefällt bzw. für sie umsetzbar ist. Es folgen musikalisches Training der zu erwartenden Schwierigkeiten, Arrangement für die konkrete instrumentale Besetzung (wie von Kagel gefordert) und Einstudierung des Werkes für den Auftritt bei einem der Konzerte.
Höhepunkt ist die Präsentation von Maurizio Kagels Werk “10 Märsche um den Sieg zu verfehlen”, das zu Beginn jedes Konzertes vom oenm gespielt wird. Die Schüler*innen beteiligen sich dabei an einigen Sätzen, die sie erarbeitet haben.

Bei diesem Projekt, das sich über drei Termine erstreckt, kommen Musiker des œnm. in die Schule. Beim ersten Treffen werden die Instrumente und der Schwierigkeitsgrad der zu spielenden Stücke erkundet, beim zweiten Treffen musikalische Feinheiten probiert, beim dritten Treffen wird alles aufführungsreif erarbeitet. Die einzelnen Besuche werden mit den Musikern individuell vereinbart, dazwischen wird das Proben im schulischen Rahmen vorausgesetzt.

Arbeitszeitraum:
Februar bis Juni 2020 in ausgewählten Zeiträumen/-intervallen und Abschlussauftritt in einem Konzert des œnm.

Arbeitsort:
In der Schule

Voraussetzungen für die Teilnahme:
Klassen mit einem hohen Anteil an Schülern, die ein Instrument spielen, Blasmusikgruppen, Instrumentalensembles der Schule oder einzelne Schüler, die am Projekt teilnehmen wollen/können.

Fachgebiete:
Musik, Geschichte

Die Ticketbuchung für den Vorstellungsbesuch erfolgt nach telefonischer Rücksprache im September/Oktober!

Salzburger Festspiele 2018 Abschlussaufführung Operncamp The Bassarids
Alter 14-18 Jahre
Hau daneben!

Schülerinnen und Schüler, die ein Instrument spielen, erarbeiten gemeinsam mit Musikern des oenm einen Konzertbeitrag zum Festspielthema PAX – Frieden.