Salzburger Festspiele 2020

Sommerfestspiele

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22. Juni 2020
Statement
Helga Rabl-Stadler
„Wo der Wille nur erwacht, dort ist schon fast etwas erreicht.“ Erfahren Sie mehr über die bevorstehenden Sommerfestspiele im Statement von Festspielpräsidentin Helga Rabl-Stadler.

9. Juni 2020: Bekanntgabe modifiziertes Jubiläumsprogramm
Das Coronavirus stellt die Gesellschaft vor die größte Herausforderung seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs. Noch nie zuvor ist das Kulturleben in Friedenszeiten und in demokratischen Ländern so einschneidend eingeschränkt worden. Die Salzburger Festspiele wurden in einer Zeit größter Not als mutiges Projekt gegen die Krise gegründet. Max Reinhardt war davon überzeugt, dass nur die Kunst die vom Krieg gegeneinander gehetzten Menschen, ja Völker, wieder versöhnen könnte. – Die Kunst nicht als Dekoration, sondern als Lebensmittel und Lebenssinn. Dass die Festspiele nun in modifizierter und verkürzter Form vom 1. bis 30. August stattfinden können, lässt diesen Gründungsgedanken – Die Kunst als Lebensmittel und Lebenssinn – aktueller denn je erscheinen.

Festspielpräsidentin Helga Rabl-Stadler dazu: „Ich habe keine Minute daran gezweifelt, dass wir in diesem Sommer spielen würden. Nikolaus Harnoncourt war fest davon überzeugt: ‚Wenn wir, die Künstler, gut sind, dann gehen die Menschen anders aus der Vorstellung heraus, als sie hineingekommen sind.‘ – Genau dieses Erlebnis wollen wir unseren Besuchern auch dieses Jahr schenken.“

„In einer Zeit, in der eine gewisse Orientierungslosigkeit herrschte, haben die Festspiele Entscheidungen getroffen, die sich im Nachhinein als hoffentlich richtig herausgestellt haben. Dass wir mit der Entscheidung, ob es Festspiele geben kann, gewartet haben, war eine Mischung aus Hoffnung, Traum und vielleicht auch Intuition, dass sich die Fallzahlen der Pandemie doch in eine Richtung entwickeln könnten, die ein Zusammenfinden von Menschen möglich machen. Denn um nichts Anderes geht es bei Festspielen. In den vergangenen Wochen hat sich gezeigt, dass die Sehnsucht nach diesem Zusammenfinden übergroß geworden ist. Auch die virtuellen Angebote und Streaming, die jede Aura der Kunst ausschließen, können diese Sehnsucht nicht ganz erfüllen. Wir werden in diesem Jahr Festspiele erleben, die anders sind. Wir werden Festspiele erleben mit deutlich weniger Veranstaltungen, mit einem deutlich geringeren Kartenangebot und damit auch weniger Zuschauern. Und es werden Festspiele sein, die jedem Sicherheitsanspruch gerecht werden“, sagt Intendant Markus Hinterhäuser.

„Bei aller Freude, gemeinsame Kunsterlebnisse bei den Salzburger Festspielen zu ermöglichen, steht die Gesundheit aller Beteiligten im Vordergrund. Deshalb werden wir selbstverständlich alle von der Bundesregierung verordneten Maßnahmen penibel befolgen, aber diese, wenn notwendig in unserer Eigenverantwortung noch ergänzen und übertreffen. Die Festspiele müssen und wollen in Coronazeiten, auch was die Sicherheit betrifft, Maßstäbe setzen“, erklärt der Kaufmännische Direktor Lukas Crepaz.

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25. Mai 2020: Bekanntgabe verkürzte Festspiele
Die Salzburger Festspiele werden 2020 vom 1. August bis 30. August stattfinden, allerdings wegen der Corona-Sicherheitsmaßnahmen in modifizierter und verkürzter Form.
Das beschloss das Kuratorium der Salzburger Festspiele in seiner außerordentlichen Sitzung am Montagnachmittag.

Das Festspieldirektorium Helga Rabl-Stadler, Markus Hinterhäuser und Lukas Crepaz sowie Bettina Hering als Chefin des Schauspiels und Florian Wiegand als Verantwortlicher für die Konzerte präsentierten ein Programmraster für die geplanten 30 Tage, sowie die Grundlinien eines Sicherheitskonzepts für alle Spielstätten.

Eine halbe Stunde vor Beginn der Kuratoriumssitzung wurde von Gesundheitsminister Rudolf Anschober und Kulturstaatssekretärin Andrea Mayer jene Verordnung präsentiert, mit der wichtige Parameter für alle Veranstalter festgelegt wurden. Dies gibt nun auch den Festspielen konkrete Anhaltspunkte für die weitere Vorgangsweise.

Dazu Landeshauptmann Wilfried Haslauer: „Wir sind sehr erleichtert, dass durch diese Verordnung mehr Klarheit für alle Kulturveranstalter geschaffen wurde. Das macht Festspiele, die künstlerisch und wirtschaftlich Motor unserer Region sind, doch möglich. Das gibt aber glücklicherweise auch den vielen kleineren Initiativen eine Chance, die die kulturelle Vielfalt unseres Bundeslandes ausmachen.“

Die Verordnung sowie der Beschluss des Kuratoriums ermöglichen es dem Festspieldirektorium die erst für 30. Mai angekündigte Entscheidung über die Abhaltung der Festspiele bereits auf den heutigen Tag vorzuverlegen.

Es wird zwar 2020 nicht jenes Jubiläumsprogramm verwirklicht werden, das vergangenen Herbst mit so viel Freude und Empathie in aller Welt angekündigt und vom Publikum auch aufgenommen wurde. Aber es soll gelingen, ein künstlerisch sinnvolles und wirtschaftlich vertretbares Programm zu realisieren. Statt 200 Vorstellungen an 44 Tagen an 16 Spielstätten wird es etwa 90 Vorstellungen an 30 Tagen auf höchstens 6 Spielstätten geben.

Alle Produktionen des Jubiläumsprogramms, die 2020 nicht zur Aufführung kommen, sollen 2021 gezeigt werden. Das 100 Jahr Programm soll quasi mit der Eröffnung der Landesausstellung Ende Juli 2020 beginnen und erst im Jahr darauf am 31. August 2021 enden.

Die 100 Jahre des Gründungsstücks Jedermann sollen selbstverständlich am 22. August 2020 gefeiert werden. Das modifizierte Programm wird Intendant Markus Hinterhäuser im Detail Anfang Juni vorstellen.

Das Kartenbüro steht nach der Absage der Pfingstfestspiele und der dadurch notwendigen Rückabwicklung vor einer noch größeren Herausforderung. Die Festspiele durften sich zu Beginn dieses Jahres über einen neuen Rekord beim Kartenverkauf freuen. 180.000 Karten im Wert von 24,5 Mio. Euro wurden bereits verkauft.

Das modifizierte Programm mit völlig anderen Terminen und einer deutlich reduzierten Anzahl von Vorstellungen zwingt die Festspiele nun zur Rückabwicklung des gesamten Verkaufs. Bei der Vergabe der neuen Karten werden jene Vorrang haben, die ursprünglich bereits Karten besaßen. Über das konkrete Procedere werden die Kunden in den nächsten Tagen persönlich informiert.
Markus Hinterhäuser: „Es schmerzt mich, so vielen Künstlerinnen und Künstlern für dieses Jahr absagen zu müssen, mit denen wir besondere Programmkonstellationen erdacht haben. Dennoch freue ich mich, dass wir doch die Möglichkeit bekommen, mit diesen Festspielen ein kraftvolles Zeichen für die Kunst zu setzen.“

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20. Mai 2020
Statement Helga Rabl-Stadler
Modifizierte Festspiele scheinen möglich, der Teufel steckt im Detail. Erfahren Sie mehr im Statement unserer Festspielpräsidentin Helga Rabl-Stadler.

15. Mai 2020: modifizierte Festspiele scheinen möglich
Das Direktorium der Salzburger Festspiele, Präsidentin Helga Rabl-Stadler, Intendant Markus Hinterhäuser und Kaufmännischer Direktor Lukas Crepaz, nimmt zu den ersten Ankündigungen von Vizekanzler Werner Kogler und Bundesminister Rudolf Anschober Stellung, wonach es ab Juni schrittweise zu maßgeblichen Lockerungen der Vorschriften für Kulturveranstaltungen kommen soll. Demnach sollen im August Veranstaltungen mit bis zu 1.000 Zuschauern möglich werden, wenn der betreffende Veranstalter ein adäquates Sicherheitskonzept vorlegen kann.

Die Festspiele freuen sich, dass dadurch nach langen Wochen ohne Live-Erlebnisse Künstlerinnen und Künstler das Publikum wieder zu gemeinsamen Kunsterlebnissen einladen können.
Was allerdings wirklich möglich sein wird, kann erst nach Vorliegen der Verordnung ausgelotet werden. Denn das Sprichwort „Der Teufel steckt im Detail“ trifft auf die jetzige Situation besonders zu. Es muss insbesondere geklärt werden, unter welchen Bedingungen szenische Proben und Auftritte von Orchestern und Chören ermöglicht werden.

Sicher ist aber, dass es aufgrund der neuen Gesundheitsvorschriften die Festspiele nicht in dem programmatischen und zeitlichen Umfang, wie vor Ausbruch der Pandemie vorgesehen, geben kann. Die Festspiele werden daher am 25. Mai 2020 dem Kuratorium eine Alternative für dieses extrem fordernde Jahr vorlegen. Modifizierte Festspiele scheinen möglich.

Das neu zusammengestellte Programm für den Sommer soll im Juni veröffentlicht werden. Details zum weiteren Prozedere der bereits erworbenen Karten werden in Kürze an alle Kunden kommuniziert, sowie auf unserer Website bekanntgegeben.

Es zeigt sich, wie richtig die Strategie des Direktoriums war, die Festspiele nicht vorzeitig abzusagen, sondern die Entwicklung der Pandemie abzuwarten und sich selbst den 30. Mai als Zielpunkt für die Entscheidung zu setzen.
Die Festspiele sind guten Mutes, dass sie trotz Corona ein Zeichen für die Kraft der Kunst gerade in schwierigen Zeiten setzen können.

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Aktuelles zu Corona

31. Juli 2020: Initiative Salzburger Festspiele
Die Salzburger Festspiele, der Salzburger Altstadtverband und die Wirtschaftskammer Salzburg haben in Zeiten steigender COVID-19 Infektionen eine große gemeinsame Initiative ins Leben gerufen. Damit soll zum einen der hervorragende Ruf der Mozartstadt als Reiseziel erhalten und zum anderen vermieden werden, dass die zurecht so gefürchteten Cluster entstehen können. Hier erfahren Sie mehr zur Initiative „Partnerbetrieb – sichere Festspiele“.

8. Juli 2020: Information zum Corona-Fall
Eine temporäre Mitarbeiterin der Salzburger Festspiele, die am 18. Juni 2020 nach negativer Initialtestung den Dienst angetreten hat, wurde leider heute positiv auf Corona getestet. Glücklicherweise zeigt sie bisher nur leichte Symptome wie Halskratzen. Da sie, wie im Präventionskonzept der Salzburger Festspiele vorgesehen, ein Gesundheits- und Kontakttagebuch führte, konnten alle Kontaktpersonen der Kategorie I sofort dem Gesundheitsamt genannt werden.

Zur Erklärung: Kontaktpersonen der Kategorie I sind Personen, die sich länger als 15 Minuten in einem Abstand von weniger als 2m im selben Raum aufgehalten haben.

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Festspiele, die zur Kontaktpersonengruppe I gehören, begeben sich nun für 14 Tage in Quarantäne. Um besondere Vorsicht walten zu lassen, testen die Festspiele aber auch über die Kategorie I hinaus (also auch jene, die kürzer oder weiter entfernt im Kontakt mit der getesteten Mitarbeiterin waren). Die 5 mit der Corona-Infizierten Person in Kontakt Stehenden sind alle negativ getestet worden.

Leider musste somit das Präventionskonzept erstmals seine Praktikabilität beweisen, was glücklicherweise gelungen ist. Durch die festgelegten Abläufe und Maßnahmen, wie das Gesundheits- und Kontakttagebuch, konnte das oberste Gebot des raschen Containments, der sofortigen Nachverfolgbarkeit erfüllt werden.

Die Vorbereitungsarbeit für die Festspiele ist durch diesen bedauerlichen Fall nicht gefährdet.

Informationen zum Präventionskonzept, Stand 9. Juni 2020
Die Festspiele haben ihr Programm modifiziert, die Spielstätten von 16 auf 8 reduziert. Das Haus hat bereits ein Präventionskonzept erarbeitet, das derzeit mit dem Expertenbeirat und den Behörden abgestimmt wird. Dieses wird laufend den neuen Entwicklungen angepasst.

Dem Expertenbeirat gehören an:

Prim. Univ.-Prof. Dr. Uta Hoppe – Vorstand Universitätsklinik für Innere Medizin II der PMU, Kardiologie und internistische Intensivmedizin mit Notaufnahme
Prim. Univ.-Prof. Dr. Michael Studnicka – Vorstand Pneumologie des Universitätsklinikum Salzburg
Priv.-Doz. Dr. Markus Hell – Facharzt für klinische Mikrobiologie und Hygiene, Medilab Salzburg
OA Dr. Bodo Kirchner – Facharzt für Innere Medizin, Hygienebeauftragter Arzt des Unfallkrankenhauses Salzburg, u.a. Obmann des Vereins der Theater- und Festspielärzte
Dr. Josef Schlömicher-Thier – Facharzt für HNO und Arbeitsmediziner der Salzburger Festspiele

Eckpunkte des Sicherheits- und Präventionskonzepts, Stand 8. Juni 2020

Die aufgrund der Corona-Pandemie modifizierten und deutlich reduzierten Salzburger Festspiele werden unter Einhaltung aller von der Bundesregierung verordneten Maßnahmen und weitergehender selbst auferlegter Sicherheitsmaßnahmen stattfinden. Das Präventionskonzept wird aktuell mit dem oben genannten Expertenbeirat und den Behörden abgestimmt und jeweils auf neue Entwicklungen angepasst. Eckpunkte des Präventionskonzeptes für das Publikum und für die Mitarbeiter sind derzeit:

Publikum

  • Generelle Maskenpflicht außer am Sitzplatz während der Vorstellung
  • Aktive Publikumsleitung als Unterstützung zur Einhaltung der 1-Meter-Abstandsregel: u.a. Sektoreneinteilung nach baulicher Maßgabe der Spielstätten
  • Um größere Ansammlungen zu vermeiden und so das Infektionsrisiko zu minimieren, wird es
    • eine deutliche Reduktion an Spielstätten und Veranstaltungen geben, statt der ursprünglich vorgesehenen 16 wird es nun 8 Spielstätten geben.
    • eine Entkoppelung von Einlass- und Auslasszeiten geben. Es soll nicht wie in normalen Festspielsommern gleichzeitig Veranstaltungen in den Festspielhäusern geben, um zu vermeiden, dass die Publikumsströme aufeinandertreffen.
    • keine Pausen und generell keine Bewirtung geben. Da die Kontrolle von Warteschlangen vor Buffet und Toilette sehr schwierig wäre, wird es generell keine Bewirtung geben. Das heißt es wird keine Buffets auf den Festspielstätten, auch nicht vor und nach den Vorstellungen geben.
  • Personalisierte Eintrittskarten, um den Behörden ein schnelles Contact Tracing zu ermöglichen. Der Käufer muss bei der Ticketkontrolle seinen Ausweis unaufgefordert vorweisen.
  • Besondere Hygienemaßnahmen: u.a. Desinfektionsspender an allen Eingängen sowie an den neuralgischen Punkten, häufig wiederkehrende Reinigung von Kontaktflächen, etc.
  • Deutliche Reduktion der Sitzplätze unter Einhaltung der Abstandsregeln: Diese sind prinzipiell im Schachbrettmuster angelegt. In Bereichen mit mehr als 1 Meter Abstand zu den dahinterliegenden Sitzplätzen, werden andere Formen der Platzbelegung geprüft.
  • Das Publikum wird über alle Informationskanäle der Salzburger Festspiele rechtzeitig vor Festspielbeginn im Detail über die dann aktuellen Sicherheitsmaßnahmen informiert.

    Künstlerinnen und Künstler / Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

  • Deutliche Modifizierung und Ausdünnung des Proben- und Spielplans und der künstlerisch-technischen Disposition der Salzburger Festspiele 2020
  • Verpflichtende Initialtestung und Vorlage eines Attests für alle Künstlerinnen und Künstler sowie temporäre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vor Aufnahme der Tätigkeit (nicht älter als 4 Tage)
  • Verpflichtende Hygieneregeln und Regeln zur Verwendung des Mund-Nasen-Schutz
  • Einteilung in drei Gruppen mit entsprechenden zusätzlichen Präventionsmaßnahmen:
  • Rote Gruppe
    Bühnenakteure, die die Abstandsregeln nicht einhalten können und keinen Mund-Nasen-Schutz tragen können: PCR-Screening, Gesundheitstagebuch, Hygieneregeln, Verhaltensregeln

    Orange Gruppe
    Künstlerinnen und Künstler, die prinzipiell Abstand einhalten können, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Kontakt zur roten Gruppe, die MNS tragen können: Initialtestung, Gesundheitstagebuch, temporärer MNS gemäß Präventionskonzept, Hygieneregeln, Verhaltensregeln

    Gelbe Gruppe
    Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die zu jeder Zeit die Abstandsregeln einhalten können: Initialtestung, temporärer MNS gemäß Präventionskonzept, Hygieneregeln, Verhaltensregeln

    25. Mai 2020
    Die Salzburger Festspiele werden 2020 vom 1. August bis 30. August stattfinden, allerdings wegen der Corona-Sicherheitsmaßnahmen in modifizierter und verkürzter Form. Alle Infos dazu finden Sie hier

    15. Mai 2020
    Modifizierte Festspiele scheinen möglich. Alle Infos dazu finden Sie hier

    6. April 2020
    Wie in der Pressekonferenz der Bundesregierung vom 6. April 2020 verkündet, ist es aber, um die bisherigen Erfolge zur Eindämmung des Coronavirus nicht zu gefährden, notwendig Veranstaltungen aller Art bis Ende Juni in Österreich zu untersagen. Daher ist auch die Abhaltung der diesjährigen Pfingstfestspiele zu unserem großen Bedauern untersagt.

    Bitte beachten Sie folgende Änderungen, die durch den Coronvirus nötig wurden:

  • Vorerst finden keine öffentlichen Führungen und Gruppenführungen durch die Festspielhäuser statt.
  • Die Salzburger Landesausstellung „Großes Welttheater – 100 Jahre Salzburger Festspiele“ konnte nicht zum vorgesehenen Zeitpunkt (25.4.) starten und wird nun vom 26. Juli 2020 bis 31. Oktober 2021 gezeigt.
  • Ebenso wurde die künstlerische Intervention „Der Traum von einem Feentempel“ verschoben und findet nun von August bis Dezember 2020 statt.
  • Sie haben noch Fragen?

  • Unser Kartenbüro am Herbert-von-Karajan-Platz 11 ist für den persönlichen Kundenverkehr zu den gewohnten Öffnungszeiten erreichbar, sowie telefonisch oder per E-Mail.
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    Häufig gestellte Fragen

    Was passiert, wenn ich nicht ausreisen darf / an Covid erkrankt bin / in Quarantäne bin?
    In diesem Fall greift unsere „Sonderregelung Covid-19“ der AGBs. Sollte der Besuch der Vorstellung aufgrund von Maßnahmen im Zusammenhang mit der Covid-19-Pandemie unmöglich sein, wird der Kartenpreis gegen Vorlage eines entsprechenden Nachweises zurückerstattet.
    Bekomme ich im Falle einer Vorstellungs-Absage mein Geld zurück?

    Im Falle einer Vorstellungsabsage erhält der Kunde den Eintrittskartenpreis ganz oder – bei Abbruch einer Veranstaltung – anteilig zurück. Weitergehende Ansprüche des Kunden sind ausgeschlossen, wenn die Salzburger Festspiele den Grund für den Ausfall der Veranstaltung nicht zu vertreten haben. Die Eintrittskarte muss binnen 3 Monaten nach dem Termin der abgesagten Vorstellung im Original rückgelöst werden. Danach verfällt jeglicher Anspruch.

    Bitte beachten Sie unseren Hinweis zum Jedermann: Da es sich bei der Aufführung des Jedermann am Domplatz um eine Open-Air-Aufführung handelt, ist ein Wetterrisiko nicht auszuschließen. Bei Regen sowie einer unklaren Wettersituation (z.B.: Starkregen oder Gewitter) kann es zu einer Verlegung ins Große Festspielhaus kommen. Aufgrund der besonderen Situation ist es in diesem Jahr jedoch nicht möglich, eine bereits begonnene Vorstellung ins Große Festspielhaus zu übersiedeln. Nach 60 Minuten gilt die Vorstellung als gespielt, bei einem früheren Abbruch wird das Eintrittsgeld aliquot zurückerstattet. Aufgrund der Verschiedenheit der Spielstätten Domplatz und Großes Festspielhaus kann im Falle einer Aufführung des Jedermann im Großen Festspielhaus eine nebeneinanderliegende Platzierung nicht gewährleistet werden bzw. der Platz in Reihe und räumlicher Positionierung zum Domplatz variieren.

    Wo kann ich mich über das Coronavirus informieren?
    Wie Sie sich und Ihre Mitmenschen schützen können, was Sie zu aktuellen Sicherheitsmaßnahmen wissen sollten und wie Sie im Ernstfall handeln erfahren Sie auf der Informationsseite zum Coronavirus der Bundesregierung.

    Zusätzlich informiert das Land Salzburg auf einer eigens zu diesem Thema eingerichteten Seite.

    Welche Maßnahmen die Salzburger Festspiele zur Prävention setzen finden Sie auf Info Coronavirus.

    Allgemeine Informationen zum Coronavirus in Österreich:
    Österreichische Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit Österreichisches Sozialministerium
    Gibt es aktuelle Coronavirus-Fälle in Salzburg?
    Aktuelle Infos über die Ausbreitung in Salzburg entnehmen Sie bitte der Informationsseite des Land Salzburg: Coronavirus Salzburg
    Kann ich anreisen?
    Bitte beachten Sie die Reisebestimmungen des Bundesministeriums.
    Ist das öffentliche Leben in Salzburg und dem Salzburger Land beeinträchtigt?
    Maßnahmen zur Einschränkung des Coronavirus betreffen das öffentliche Leben in Österreich. Mehr Informationen:
    https://www.oesterreich.gv.at/ 
    Wie verhalte ich mich bei Verdacht auf eine Infektion?
    Sollten Sie bei Ihnen selbst oder in ihrem unmittelbaren Umfeld den seriösen Verdacht einer Infektion haben, wenden Sie sich bitte unmittelbar und ausschließlich telefonisch innerhalb Österreichs an die Gesundheitsberatung unter der Nummer 1450.

    Außerhalb Österreichs wenden Sie sich bitte an die zuständige Gesundheitsbehörde.
    Wie schütze ich mich vor einer Infektion?
    Einen Überblick, wie man eine Infektion mit dem Coronavirus vermeidet, bieten die Seiten der Gesundheitsnummer, der Österreichischen Bundesregierung zur Coronavirus-Prävention und die Empfehlungen der Weltgesundheitsorganisation (nur auf Englisch).
    Ich habe bereits Karten für die Sommerfestspiele 2020 erworben. Was kann ich jetzt tun, um Karten für die modifizierten Festspiele (1. – 30. August 2020) zu erhalten?
    Wenn Sie bereits Karten für die Sommerfestspiele (18. Juli - 30. August 2020) erworben haben und gerne Karten für die modifizierten Festspiele (1. - 30. August 2020) hätten, müssen Sie im Moment keine weiteren Schritte setzen:
    • Sie erhalten von uns ein neues Angebot, welches bestmöglich auf Ihre ursprünglichen Wünsche abgestimmt und an den neuen Spielplan angepasst ist.
    • Dieses Angebot können Sie nach Erhalt annehmen oder verwerfen.
    • Sollte Ihnen das Angebot nicht entsprechen, können Sie uns Ihre Refundierungswünsche dann bekanntgeben.
    • In der darauffolgenden Verkaufsphase können Sie aus den noch vorhandenen Karten Ihre Vorstellungen nach Verfügbarkeit wählen
    Ich hatte Karten für das ursprüngliche Jubiläumsprogramm (18. Juli – 30. August 2020), wo finde ich mein neues Kartenangebot?
    Allen KartenkäuferInnen, welche keine Erstattung gewählt haben, wird ein individuelles Angebot erstellt. Dieses Verfahren wird durch einen eigens programmierten Algorithmus unterstützt, welcher dafür sorgt, dass es zu einer bestmöglichen Übereinstimmung des ursprünglichen Kaufes mit dem neuen Programm kommt. Die Erstellung des Algorithmus wird notariell beaufsichtigt. Die Angebote für Sponsoren, Clubmitglieder, Förderer und Vereinsmitglieder werden vorrangig bearbeitet und sind gekoppelt an den aktuellen Mitgliedsstatus. Um Ihr neues Angebot zu sehen, loggen Sie sich online unter "Meine Festspiele" (Login für bestehende Kunden) ein.
    Ich habe ein neues Angebot erhalten, was muss ich jetzt tun?
    Sobald das neue Angebot zugegangen ist, ist dem Kartenbüro die Entscheidung bis 5. Juli 2020 bekanntzugeben. Das Angebot kann nur in seiner Gesamtheit angenommen oder abgelehnt werden. Wenn das Angebot nicht bis zu diesem Tag angenommen wird, verfällt es automatisch und die Eintrittskarten gehen zurück in den Verkauf. Der Refundierungsanspruch bereits bezahlter für ungültig erklärter Eintrittskarten bleibt auch bei der Ablehnung des Angebots aufrecht.
    Ich möchte meine Karten für die Sommerfestspiele (18. Juli – 30. August 2020) zurückgeben
    Sie haben Karten für die Sommerfestspiele (18. Juli - 30. August 2020) und möchten diese zurückgeben, da sie definitiv nicht zu den Salzburger Festspielen 2020 kommen wollen oder können? Bitte geben Sie uns Ihre Refundierungs- sowie Stornierungswünsche online unter "Meine Festspiele" (Login für bestehende Kunden) bekannt.
    Ich habe das neue Angebot abgelehnt, habe ich noch eine Chance auf Karten?
    Am 13. Juli beginnt der allgemeine Verkaufsstart und Sie können erneut Karten buchen.
    Ich bin an einem Besuch der modifizierten Salzburger Festspiele (1. – 30. August 2020) interessiert, habe aber aktuell noch keine Karten
    Der Kartenverkauf für all jene, die aktuell keine Karten für die Salzburger Festspiele 2020 erworbenen haben startet am 13. Juli 2020. Bestellungen können vorab keine angenommen werden.
    Darf ich meine Karten weitergeben?
    Bitte beachten Sie, dass der Erwerb zum gewerblichen oder kommerziellen Weiterverkauf, sowie die Weitergabe von Eintrittskarten ohne die vorherige Zustimmung der Salzburger Festspiele untersagt ist. Auch im Falle einer Zustimmung gilt die Personalisierung von Eintrittskarten. Es ist weiters nicht gestattet, Eintrittskarten über Internetauktionen und -marktplätze sowie in Rundfunk, Presse oder sonstiger Weise öffentlich anzubieten. Die Salzburger Festspiele behalten sich vor, Personen, die gegen dieses Verbot verstoßen, zukünftig den Erwerb von Eintrittskarten zu verweigern und bestehende Eintrittskarten ohne Ersatz zu sperren.
    Bekomme ich im Falle einer Vorstellungs-Absage mein Geld zurück?

    Im Falle einer Vorstellungsabsage erhält der Kunde den Eintrittskartenpreis ganz oder – bei Abbruch einer Veranstaltung – anteilig zurück. Weitergehende Ansprüche des Kunden sind ausgeschlossen, wenn die Salzburger Festspiele den Grund für den Ausfall der Veranstaltung nicht zu vertreten haben. Die Eintrittskarte muss binnen 3 Monaten nach dem Termin der abgesagten Vorstellung im Original rückgelöst werden. Danach verfällt jeglicher Anspruch.

    Bitte beachten Sie unseren Hinweis zum Jedermann: Da es sich bei der Aufführung des Jedermann am Domplatz um eine Open-Air-Aufführung handelt, ist ein Wetterrisiko nicht auszuschließen. Bei Regen sowie einer unklaren Wettersituation (z.B.: Starkregen oder Gewitter) kann es zu einer Verlegung ins Große Festspielhaus kommen. Aufgrund der besonderen Situation ist es in diesem Jahr jedoch nicht möglich, eine bereits begonnene Vorstellung ins Große Festspielhaus zu übersiedeln. Nach 60 Minuten gilt die Vorstellung als gespielt, bei einem früheren Abbruch wird das Eintrittsgeld aliquot zurückerstattet. Aufgrund der Verschiedenheit der Spielstätten Domplatz und Großes Festspielhaus kann im Falle einer Aufführung des Jedermann im Großen Festspielhaus eine nebeneinanderliegende Platzierung nicht gewährleistet werden bzw. der Platz in Reihe und räumlicher Positionierung zum Domplatz variieren.

    Findet der Jedermann auch bei Schlechtwetter am Domplatz statt?
    Da es sich bei der Aufführung des Jedermann am Domplatz um eine Open-Air-Aufführung handelt, ist ein Wetterrisiko nicht auszuschließen. Bei Regen sowie einer unklaren Wettersituation (z.B.: Starkregen oder Gewitter) kann es zu einer Verlegung ins Große Festspielhaus kommen. Aufgrund der besonderen Situation ist es in diesem Jahr jedoch nicht möglich, eine bereits begonnene Vorstellung ins Große Festspielhaus zu übersiedeln. Nach 60 Minuten gilt die Vorstellung als gespielt, bei einem früheren Abbruch wird das Eintrittsgeld aliquot zurückerstattet. Aufgrund der Verschiedenheit der Spielstätten Domplatz und Großes Festspielhaus kann im Falle einer Aufführung des Jedermann im Großen Festspielhaus eine nebeneinanderliegende Platzierung nicht gewährleistet werden bzw. der Platz in Reihe und räumlicher Positionierung zum Domplatz variieren.
    Welche Regeln gelten für Schönwetter-Karten?
    Im Jubiläumsjahr 2020 wird es bei den Open-Air-Aufführungen des Jedermann am Domplatz aufgrund der geltenden gesetzlichen Rahmenbedingungen ein zusätzliches Kartenkontingent von Schönwetter-Karten geben, welche nur im Falle einer Aufführung auf dem Domplatz Gültigkeit besitzen. Im Falle einer Absage verliert die Karte ihr Gültigkeit und der Kartenpreis wird rückerstattet.
    Wie sieht das Placement in den Spielstätten aus?
    Die Sitzeinteilung erfolgt unter Einhaltung der gesetzlichen Rahmenbedingungen. Die zugewiesenen Plätze sind strikt einzuhalten. Die Salzburger Festspiele behalten sich jedoch das Recht vor, aus organisatorischen Gründen andere Plätze als die auf der Eintrittskarte angeführten in der gleichen Kategorie zur Verfügung zu stellen. Den Anweisungen des Saalpersonals ist überdies Folge zu leisten. Bei der Bestellung eines Rollstuhlplatzes ist bekanntzugeben, ob ein Sitzplatz für die Begleitperson in unmittelbarer Nähe erforderlich ist. Detaillierte Informationen zu allen Rollstuhlplätzen in den einzelnen Spielstätten sind unter www.salzburgerfestspiele.at/rollstuhlplaetze verfügbar.
    Wie gebe ich meine Karten für die Pfingstfestspiele 2020 zurück?
    Die Pfingstfestspiele 2020 mussten wegen der Coronavirus-Pandemie abgesagt werden. Selbstverständlich können Sie Ihre Karten retournieren und erhalten den Kartenpreis zurück. Bitte loggen Sie sich dafür in "Meine Festspiele" (Login für bestehende Kunden) ein.
    Ich habe eine Frage zu meinen Karten für die Pfingstfestspiele 2020
    Wenn Sie Fragen zu Ihren Karten haben, können Sie sich an unser Kartenbüro wenden, unsere MitarbeiterInnen helfen Ihnen gerne. Kontakt und Öffnungszeiten finden Sie hier.
    Bekomme ich im Falle einer Vorstellungs-Absage mein Geld zurück?

    Im Falle einer Vorstellungsabsage erhält der Kunde den Eintrittskartenpreis ganz oder – bei Abbruch einer Veranstaltung – anteilig zurück. Weitergehende Ansprüche des Kunden sind ausgeschlossen, wenn die Salzburger Festspiele den Grund für den Ausfall der Veranstaltung nicht zu vertreten haben. Die Eintrittskarte muss binnen 3 Monaten nach dem Termin der abgesagten Vorstellung im Original rückgelöst werden. Danach verfällt jeglicher Anspruch.

    Bitte beachten Sie unseren Hinweis zum Jedermann: Da es sich bei der Aufführung des Jedermann am Domplatz um eine Open-Air-Aufführung handelt, ist ein Wetterrisiko nicht auszuschließen. Bei Regen sowie einer unklaren Wettersituation (z.B.: Starkregen oder Gewitter) kann es zu einer Verlegung ins Große Festspielhaus kommen. Aufgrund der besonderen Situation ist es in diesem Jahr jedoch nicht möglich, eine bereits begonnene Vorstellung ins Große Festspielhaus zu übersiedeln. Nach 60 Minuten gilt die Vorstellung als gespielt, bei einem früheren Abbruch wird das Eintrittsgeld aliquot zurückerstattet. Aufgrund der Verschiedenheit der Spielstätten Domplatz und Großes Festspielhaus kann im Falle einer Aufführung des Jedermann im Großen Festspielhaus eine nebeneinanderliegende Platzierung nicht gewährleistet werden bzw. der Platz in Reihe und räumlicher Positionierung zum Domplatz variieren.