Das kulturelle Gesicht der Stadt wandelt sich, so wird etwa die Neue Residenz mit dem zu schaffenden „Belvedere Salzburg“ zu einem attraktiven Kulturareal erweitert. Zeitgenössische Kunst in Salzburg hat bisher viele Skandale provoziert – wie anlässlich der Einrüstung des Mozart-Denkmals mittels Einkaufswagen durch Anton Thuswaldner (1991) oder einer Skulptur der Künstlergruppe Gelatin auf dem Max-Reinhardt-Platz (2003). Das hat sich offenbar verändert. Heute folgen viele Kunstinteressierte dem Walk of Modern Art zu zeitgenössischen Kunstwerken im öffentlichen Raum. Und Jaume Plensas Secret Garden lockte 2025 hunderttausende Besucher·innen auf den Residenzplatz. 2026 wird Stephan Balkenhol auf dem Residenzplatz wie in den Prunkräumen der Alten Residenz ein Kunstprojekt aus Bronze- und Holzskulpturen unter dem Motto von Mozarts Don-Giovanni-Arie Là ci darem la mano gestalten. Salzburg und zeitgenössische Kunst – ist das eine Freundschaft geworden? Welche Rahmenbedingungen sind erforderlich, um die Kunst in Stadt und Land mehr als bisher zur Geltung zu bringen? Darüber diskutieren unter der
Moderation von Hedwig Kainberger (Salzburger Nachrichten) unter anderen die Kunsthistorikerin Margit Zuckriegl, Andrea von Goetz (Festivalleitung sommer.frische.kunst., BAD GASTEIN), Bettina Leidl (Museumsquartier Wien), die Künstler Peter Baldinger und Markus Schinwald sowie Wolfgang Gantner (Mitglied der Künstlergruppe Gelitin).
Am Nachmittag werden bei kuratierten Art Walks Galerien, Ateliers und öffentliche Kunsträume besucht. Erleben Sie dabei exklusive Einblicke durch Künstler:innen, Kurator:innen und Galerist:innen. Details zu und Zählkarten für die Art Walks finden Sie auf www.salzburgerfestspiele.at
Eine Zusammenarbeit zwischen Land Salzburg, DomQuartier und „Salzburger Nachrichten“.
Zählkarten ab 4. Juli 2026