Max Reinhardt legte großen Wert auf elegantes Aussehen und schätzte es, angenehm zu wohnen. Als er 1918 Berlin den Rücken kehrte und Schloss Leopoldskron erwarb, gab ihm Leopoldskron Mut und Hoffnung. Leopoldskron wurde ihm ein Ort intensiver Auseinandersetzung und Ausgestaltung, ein Ort des Nachdenkens sowie ein Ort für Proben und Beratungen mit Bühnenleuten und Geldgebern. „Ich habe 18 Jahre in Leopoldskron gelebt, wirklich gelebt, und ich habe es lebendig gemacht. … Es war der Ertrag meiner Lebensarbeit“, schrieb Max Reinhardt 1942 an seine Lebensgefährtin Helene Thimig. Harald Heinz, Mitautor des 2022 im korrektur verlag erschienenen Buches Schloss Leopoldskron wird in seinen Führungen die Geschichte(n) des Ortes lebendig machen.
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