„Diese Welt ist nicht mehr weiß und wird es nie mehr sein“, stellte der US amerikanische Schriftsteller James Baldwin 1953 in seinem Essay Stranger in the Village fest. Baldwins prophetischer Satz steht für eine entschiedene Kritik am weißen westlichen Denken und zugleich für einen Aufruf zu einem universellen Humanismus. Die Ausstellung This World Is White No Longer, die bis 10. Oktober 2021 zu sehen ist, nimmt diesen Satz als Ausgangspunkt für eine kritische Auseinandersetzung mit Rassismus, Xenophobie und Exklusion. In der Führung wird eine Auswahl von Werken, die Rassismen hinterfragen und für eine multiperspektivische Globalität eintreten, besprochen und gemeinsam diskutiert.