Kurz erklärt | Ariadne auf Naxos
In dieser Folge geben wir eine kurze Einführung in Ariadne auf Naxos von Richard Strauss:
Im Zentrum der Oper steht ein reicher Wiener Mäzen, der Kunst nicht aus Überzeugung, sondern aus gesellschaftlicher Laune heraus finanziert und inszeniert. Für ihn ist die Oper eines jungen Komponisten nur Teil eines festlichen Programms, das nach Belieben verändert, gekürzt oder mit Unterhaltung vermischt werden kann.
Während im Haus des Mäzens die Vorbereitungen für ein opulentes musikalisches Bankett laufen, geraten Künstler·innen in einen Konflikt zwischen künstlerischem Anspruch und höfischer Willkür. Besonders der junge Komponist kämpft um die Ernsthaftigkeit seines Werks, während dieses zugleich in ein chaotisches Zusammenspiel aus Oper und Komödie gezwungen wird.
Was dabei entsteht, ist eine ebenso ironische wie scharfsinnige Satire über Kunst und Macht, über künstlerische Integrität und die Abhängigkeit von Geld und gesellschaftlicher Gunst.
Die neu inszenierte Oper Ariadne auf Naxos ist im Haus für Mozart im Rahmen der Salzburger Festspiele 2026 zu erleben:
- 02.08., 20:00 Uhr
- 07.08., 18:30 Uhr
- 10.08., 19:30 Uhr
- 14.08., 18:30 Uhr
- 24.08., 19:30 Uhr
- 28.08., 19:00 Uhr
Über das Werk
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Ariadne auf Naxos
Redaktion: Marie-Therese Rudolph · Produktion: SF