Nachgefragt bei Ersan Mondtag zu Ariadne auf Naxos
Ausgehend von Strauss’ und Hofmannsthals bissiger Satire auf gekränkte Künstlerehre und kulturlosen Reichtum verlegt Mondtag die Farce in die Gegenwart der neuen Eliten. Zwischen hysterischem Vorspiel und mythischer Oper wird Kunst zur Luxusware – und Ariadne zur stillen Metapher einer rücksichtslos verwüsteten Welt.