© Magda Hueckel

Europa – Krzysztof Warlikowski

Krzysztof Warlikowski gibt einen Einblick in seine Auseinandersetzung mit Europa von Wajdi Mouawad: Im Zentrum steht nicht das Massaker selbst, sondern das, was danach bleibt – die Spuren von Gewalt, die sich über Generationen hinweg fortsetzen. Ausgehend von einem Verbrechen vor 75 Jahren fragt die Inszenierung, wann – oder ob – die Kette des Fluchs endet. Wie in einer antiken Tragödie wirkt das Geschehene nach, oft unbemerkt, und zieht auch jene in seinen Bann, die sich längst außerhalb der Ereignisse wähnten. Schuld, Erinnerung und Schweigen werden so zu Kräften, die weiterleben – in Körpern, in Geschichten, in uns allen.

Europa | Salzburger Festspiele 2026 – Statement Krzysztof Warlikowski