Yasmine Hugonnet

Choreografin

© Anne-Laure Lechat

Die Schweizer Tänzerin und Choreografin Yasmine Hugonnet erhielt ihre Ausbildung am Conservatoire national supérieur de musique et de danse in Paris und absolvierte das Masterprogramm Dance Unlimited an der Akademie für Theater und Tanz in Amsterdam.

2009 gründete sie die Kompagnie Arts Mouvementés in Lausanne.

Ihre choreografischen Arbeiten umfassen zahlreiche Solo-Stücke, darunter Le Rituel des fausses fleurs (2013), Le Récital des postures (2014), ausgezeichnet mit dem Schweizer Tanzpreis, und La Traversée des langues (2015). Es folgten die Choreografien La Ronde / Quatuor (2016) und Se sentir vivant (2017), bei der sie auch die Kunst des Bauchredens einsetzte.

Ihre Arbeit ist von intensiver Recherche und einer interdisziplinären Herangehensweise geprägt. Seit 2017 arbeitet sie mit dem Théâtre Vidy-Lausanne zusammen. Dabei entstanden Stücke wie Chro no lo gi cal (2018), Seven Winters (2020) und La Peau de l’espace (2021), für das sie zum zweiten Mal mit dem Schweizer Tanzpreis ausgezeichnet wurde.

Zu ihren jüngsten Arbeiten zählen Les Porte-Voix — Cabaret ventriloque (2022), das Stück für junges Publikum Die Flüstertüten — Cabaret des Bauchredens (2024) und 1000 & 1 BPM_Odyssée (2025) für das Ballett des Grand Théâtre de Genève. 2026 kehrte sie mit Our Times ans Théâtre Vidy-Lausanne zurück.

Yasmine Hugonnets Arbeiten wurden in ganz Europa gezeigt. Neben ihrer künstlerischen Tätigkeit lehrt sie an den Hochschulen La Manufacture in Lausanne und IRMAS in Genf.

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Stand: August 2026