Biografie

Ute Lindenberg

Stand: Juni 2019

Ute Lindenberg wurde 1963 in Freiburg im Breisgau geboren. Nach einem Studium der Rechtswissenschaften in Freiburg folgte eine Ausbildung zur Modedesignerin in Stuttgart. Von 1995 bis 2000 entwarf sie die Kostüme für zahlreiche Produktionen am Schauspielhaus Bochum, u. a. Edward Bonds Das Verbrechen des 21. Jahrhunderts (Regie: Leander Haußmann), Samuel Becketts Glückliche Tage und Harold Pinters Asche zu Asche (Regie: Dimiter Gotscheff). Seit 2000 ist sie freischaffende Kostümbildnerin. Am Schauspiel Köln entwarf sie in der Regie von Torsten Fischer die Kostüme für Ödön von Horváths Glaube Liebe Hoffnung. Es folgten Arbeiten in Andrzej Stasiuks Nacht (Regie: Mikołaj Grabowski), eine Koproduktion mit dem Stary Teatr Krakau, sowie in Moritz Rinkes Café Umberto (Regie: Burkhard C. Kosminski) am Schauspielhaus Düsseldorf, am Schauspiel Frankfurt in Botho Strauß’ Die Besucher und in der Uraufführung von Rafael Spregelburds Sturheit (beide Regie: Burkhard C. Kosminski). Einzelne Projekte führten sie u. a. an das Theater an der Josefstadt für Neil La Butes Wie es so läuft (Regie: Torsten Fischer) und an das Staatsschauspiel Dresden für Anton Tschechows Die Möwe und David Mamets Race (Regie: Burkhard C. Kosminski).

Seit Beginn der Spielzeit 2006 kamen Arbeiten am Nationaltheater Mannheim in der Regie von Burkhard C. Kosminski hinzu, darunter Arthur Millers Tod eines Handlungsreisenden, Eugene O’Neills Trauer muss Elektra tragen, Albert Ostermaiers Schwarze Minuten, Henrik Ibsens Baumeister Solness, Tracey Letts’ Eine Familie, Marius von Mayenburgs Freie Sicht und Shakespeares Was ihr wollt, Theresia Walsers Die ganze Welt, Tony Kushners IHO, Theresia Walsers Ich bin wie ihr, ich liebe Äpfel, Lukas Bärfuss’ 20000 Seiten, Theresia Walsers Herrinnen, Arthur Millers Ein Blick von der Brücke, Simon Stephens’ Birdland, Peter Michalziks Spiel ohne Grenzen und Theresia Walsers Nach der Ruhe vor dem Sturm. Mit der Regisseurin Lisa Nielebock entstanden Arbeiten am Schauspielhaus Bochum, darunter Joseph Roths Hiob und Aischylos’ Orestie. An der Oper Köln waren ihre Kostüme in Jules Massenets Don Quichotte (Koproduktion mit dem Theater an der Wien) und Leoš Janáčeks Das schlaue Füchslein zu sehen. Für das Staatstheater Saarbrücken (in Zusammenarbeit mit dem Theater an der Wien) entwarf sie die Kostüme für Smetanas Dalibor und am Stadttheater Klagenfurt war sie für die Kostüme in Verdis Aida (Regie jeweils: Torsten Fischer) verantwortlich. Es folgte an der Deutschen Oper am Rhein Düsseldorf Wagners Tannhäuser (Regie: Burkhard C. Kosminski). Zu ihren letzten Projekten zählten u. a. die Kostümbilder zu Wajdi Mouawads Vögel, Shakespeares Othello (Regie: Burkhard C. Kosminski) am Staatstheater Stuttgart sowie Hermann Hesses Siddhartha (Regie: Lisa Nielebock) am Schauspiel Frankfurt.

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Ute Lindenberg Kostüme
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