Biografie

Burkhard C. Kosminski

Stand: Juni 2019

Burkhard C. Kosminski wurde 1961 in Schwenningen (Baden-Württemberg) geboren und studierte Schauspiel und Regie am Lee Strasberg Institute und am William Esper Studio in New York.

Als Regisseur arbeitete Burkhard C. Kosminski u. a. an der Berliner Schaubühne, am Schauspiel Frankfurt, am Theater Dortmund und am Staatsschauspiel Dresden. Von 2001 bis 2006 war er leitender Regisseur und Mitglied der künstlerischen Leitung am Düsseldorfer Schauspielhaus. In der Spielzeit 2006/07 ging er als Schauspieldirektor ans Nationaltheater Mannheim, dessen Schauspielintendant und Betriebsleiter er ab 2013 war. In Mannheim war er zudem Künstlerischer Leiter der Internationalen Schillertage und 2014 gemeinsam mit Matthias Lilienthal Intendant von Theater der Welt. Seit der Spielzeit 2018/19 ist Burkhard C. Kosminski Intendant des Schauspiel Stuttgart.

Mit der Autorin Theresia Walser verbindet ihn eine langjährige Zusammenarbeit. So brachte er seit 2006 sieben ihre Stücke zur Uraufführung, darunter Ein bisschen Ruhe vor dem Sturm (2006), Herrenbestatter (2009), Ich bin wie ihr, ich liebe Äpfel (2013) und zuletzt Nach der Ruhe vor dem Sturm (2018). Die Empörten ist nun ihre achte gemeinsame Arbeit. Weitere Uraufführungen inszenierte er am Nationaltheater Mannheim von Stücken von Reto Finger (Kaltes Land, 2006), Herbert Achternbusch (Kopf und Herz, 2007), Rafael Spregelburd (Die Sturheit, 2008), Felicia Zeller (Gespräche mit Astronauten, 2010, und Die Welt von hinten wie von vorne, 2013), Sibylle Lewitscharoff (Vor dem Gericht, 2012), Roland Schimmelpfennig (Das schwarze Wasser, 2015), Peter Michalzik (Spiel ohne Grenzen, 2016) und Noah Haidle (Für immer schön, 2017). Daneben entdeckte er englischsprachige Autoren wie Tracy Letts (Eine Familie (August: Osage County), 2008) oder Tony Kushner (Ratgeber für den intelligenten Homosexuellen, 2012) für das deutschsprachige Theater.

Zu seinen Inszenierungen am Schauspiel Stuttgart in der Spielzeit 2018/19 zählten Shakespeares Othello sowie Vögel von Wajdi Mouawad und die Wiederaufnahme von Theresia Walsers Ich bin wie ihr, ich liebe Äpfel.

Seine Inszenierung von Thomas Jonigks You shall give me Grandsons wurde 1997 in Los Angeles als erfolgreichste Inszenierung an der Westküste mit dem 6. Drama-Logue Award ausgezeichnet. 2001 erhielt er für seine Dortmunder Inszenierung von Das Fest nach dem gleichnamigen Film von Thomas Vinterberg den Preis in der Kategorie „Beste Regie“ beim 20. NRW-Theatertreffen.

Bei den Salzburger Festspielen inszeniert Burkhard C. Kosminski 2019 zum ersten Mal.

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