Biografie

Theresia Walser

Stand: Juni 2019

Theresia Walser wurde 1967 in Friedrichshafen am Bodensee geboren. Sie absolvierte von 1990 bis 1994 eine Schauspielausbildung an der Hochschule für Musik und Theater Bern und war anschließend zwei Jahre lang Ensemblemitglied am Jungen Theater Göttingen. Ihre beiden ersten Stücke wurden 1997 uraufgeführt: der Monolog Kleine Zweifel an den Münchner Kammerspielen (Regie: Dieter Dorn) und Das Restpaar am Theater Rampe in Stuttgart (Regie: Daniel Call). 1998 fand die Uraufführung ihres Stückes King Kongs Töchter am Theater Neumarkt in Zürich statt (Regie: Volker Hesse). Im selben Jahr wurde sie bei einer Kritikerumfrage der Zeitschrift Theater heute zur Nachwuchsautorin des Jahres gewählt, im Folgejahr zur Autorin des Jahres. Im Jahr 2000 kam ihr Stück So wild ist es in unseren Wäldern schon lange nicht mehr an den Münchner Kammerspielen zur Uraufführung (Regie: Jan Bosse). Es folgten u. a. Die Heldin von Potsdam (UA 2001, Maxim Gorki Theater, Berlin, Regie: Volker Hesse), Die Geierwally (zusammen mit Karl-Heinz Ott nach Wilhelmine von Hillern, UA 2003, Badisches Staatstheater, Karlsruhe, Regie: Barbara Bilabel), Die Kriegsberichterstatterin (UA 2005, Bayerisches Staatsschauspiel, München, Regie: Florian Bösch) und Im Turm zu Basel (UA 2016, Theater Basel, Regie: Sebastian Schug).

Seit 2006 verbindet Theresia Walser eine enge Zusammenarbeit mit dem Regisseur Burkhard C. Kosminski. Er inszenierte u. a. am Nationaltheater Mannheim die Uraufführungen von Ein bisschen Ruhe vor dem Sturm (2006), Monsun im April (2008), Herrenbestatter (2009), Ich bin wie ihr, ich liebe Äpfel (2013) und Herrinnen (2014). 2013/14 war Theresia Walser Hausautorin am Nationaltheater Mannheim. Ich bin wie ihr, ich liebe Äpfel war zuletzt auch in der Eröffnungssaison 2018/19 von Intendant Kosminski am Schauspiel Stuttgart zu sehen.

Zu den zahlreichen Preisen, die Theresia Walser erhalten hat, zählen der Förderpreis des Schiller-Gedächtnispreises des Landes Baden-Württemberg (1998), der Übersetzungspreis und der „Stücke“-Förderpreis des Goethe-Instituts (1999 und 2001) sowie das Stipendium der BHF-Bank-Stiftung für die Frankfurter Positionen 2006.

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Theresia Walser Dramatikerin
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