Sylvie Rohrer, geboren in Bern, besuchte die Schauspielakademie in Zürich. Sie wurde 1995 und 1996 von der Zeitschrift Theater heute zur „Nachwuchsschauspielerin des Jahres“ gewählt und 1996 mit dem Boy-Gobert-Preis ausgezeichnet. Seit 1999 ist Sylvie Rohrer Ensemblemitglied des Wiener Burgtheaters. 2007 erhielt sie den Nestroy-Theaterpreis als „Beste Schauspielerin“ für ihre Rollen in den Produktionen Medea (Regie: Grzegorz Jarzyna) und Elfriede Jelineks Über Tiere (Regie: Ruedi Häusermann). Gastengagements führten sie u. a. an das Berliner Ensemble, das Schauspielhaus Zürich und die Wiener Staatsoper. Bei den Salzburger Festspielen war sie 2004 in Jürgen Flimms Inszenierung von Henry Purcells King Arthur und 2010 in Jean Racines Phädra in der Regie von Matthias Hartmann zu erleben. Anfang Februar 2026 gab sie in der Uraufführung von Monster’s Paradise (Olga Neuwirth/Elfriede Jelinek) als Vampi ihr Debüt an der Hamburgischen Staatsoper.
Sylvie Rohrer ist außerdem in Film- und Fernsehrollen zu sehen und tritt international in musikalischen Projekten wie Schönbergs Pierrot lunaire, Honeggers Jeanne d’Arc au bûcher oder Strawinskys Perséphone auf.
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