Sophia Faltas

Mezzosopran

© Foppe Schut

Die junge Mezzosopranistin Sophia Faltas entdeckte ihre Liebe zur Alten Musik während ihrer Zeit bei niederländischen Chören, mit denen sie in zahlreichen Konzerten mit berühmten Orchestern und Dirigent·innen auftrat. Nach ihrem Studium konzentrierte sie sich auf ihre Solokarriere und widmete sich ganz der Renaissance- und der Barockmusik. Sie arbeitet regelmäßig mit Vox Luminis und dem Sollazzo Ensemble zusammen. Zudem trat sie mit dem Amsterdam Baroque Orchestra unter Ton Koopman, dem Concertgebouw Chamber Orchestra und dem Freiburger Barockorchester auf.

In der Saison 2025/26 war sie u. a. in Händels Theodora mit Berlin Baroque und dem Berliner Figuralchor in der Berliner Philharmonie zu erleben und trat mit Vox Luminis im Concertgebouw Amsterdam und beim Bachfest Leipzig auf. In Bachs h-Moll-Messe unter der Leitung von Lionel Meunier gibt sie im Sommer ihr Debüt bei den Salzburger Festspielen.

Zu früheren Höhepunkten zählten Rezitale beim Festival Oude Muziek Utrecht, dem Batenburg Baroque Festival und dem Trigonale Festival der Alten Musik. Ihr Operndebüt gab sie als Zauberin in Purcells Dido and Aeneas. Außerdem sang sie mit Vox Luminis die Titelrolle in Peris Euridice und die Rolle der Anima in De’ Cavalieris Rappresentatione di Anima et di Corpo beim Klangvokal Dortmund und in der Wigmore Hall in London.

Als gefragte Ensemblesängerin arbeitet sie zudem weiterhin mit Vokalgruppen wie dem Collegium Vocale Gent und dem Kammerchor Cappella Amsterdam zusammen.

Mit dem Barockensemble Musica Gloria unter Nele Vertommen und Beniamino Paganini nahm sie das Album Georg Österreich’s Resurrected Treasures mit Werken norddeutscher Komponisten um 1700 auf, das 2025 bei etcetera erschien.

Sophia Faltas erhielt Gesangsunterricht bei Sasja Hunnego, Hanneke de Wit sowie Emma Kirkby und studierte an der Universität Leiden, bevor sie ihre Ausbildung am Koninklijk Conservatorium Den Haag bei Catrin Wyn Davies abrundete.

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Stand: Juli 2026