Philipp Schöllhorn

Bass

© Dr. Joachim Schöllhorn

Der Bassbariton Philipp Schöllhorn erhielt seine erste musikalische Ausbildung bei den Freiburger Domsingknaben und bei den Wiener Sängerknaben. Im Anschluss daran nahm er ein Gesangsstudium an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien auf, das er 2024 mit einem Master bei Karlheinz Hanser abschloss.

2020 gewann er beim Wettbewerb Musica Juventutis und 2021 bei Elīna Garančas Gesangswettbewerb ZukunftsStimmen. Neben Garanča war er daraufhin bei den Konzerten „Klassik unter Sternen“ im Stift Göttweig und „Klassik in den Alpen“ in Kitzbühel zu hören.

2022 debütierte er als Sarastro (Die Zauberflöte) am Salzburger Landestheater, dem er für zwei Spielzeiten als Ensemblemitglied angehörte. Darüber hinaus war er u. a. als Marquis d’Obigny (La traviata) beim Festival Oper Burg Gars und als Untersuchungsrichter / Onkel Albert in Stefan Herheims Inszenierung von Gottfried von Einems Der Prozess zu erleben.

Auf dem Konzertpodium sang Philipp Schöllhorn ein breites Repertoire, darunter die Titelpartien in Mendelssohns Elias und Paulus, die Bass-Solopartien in Haydns Die Schöpfung, Die Jahreszeiten und Stabat mater, in Bachs Johannes-Passion und Weihnachtsoratorium und in Händels Messiah sowie in den Requiems von Brahms, Mozart, Verdi und Dvořák. Engagements führten ihn in die Elbphilharmonie in Hamburg und ins Wiener Konzerthaus.

Bei den Salzburger Festspielen war er zuletzt 2024 in einer konzertanten Aufführung von Capriccio unter Christian Thielemann zu erleben.

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Stand: August 2026