Les Cris de Paris

Vokal- und Instrumentalensemble

© JF Mariotti

Adèle Carlier Sopran
Estelle Corre, Myriam Jarmache, Clotilde Cantau Mezzosopran
Evann Loget-Raymond Countertenor
Safir Behloul, Constantin Goubet, Ryan Veillet Tenor
Geoffroy Buffière, Lucien Moissonnier-Benert Bassbariton
Vincent Kibildis, Caroline Lieby Harfe
Agnès Boissonnot-Guilbault, Pauline Chiama, Étienne Floutier, Alice Trocellier Viola da Gamba
Geoffroy Jourdain Dirigent
Alexandra Evrard Toningenieurin

Das Ensemble Les Cris de Paris wurde von Geoffroy Jourdain gegründet und interpretiert Vokal- und Instrumentalmusik vom frühen 16. Jahrhundert bis zur Gegenwart.

Sein künstlerischer Ansatz spiegelt den Reichtum und die Vielfalt der Werdegänge der an den Produktionen beteiligten Künstler·innen wider. Dabei kann die Anzahl der Mitwirkenden von drei bis 80 variieren, darunter Komponist·innen, Arrangeur·innen, Schauspieler·innen, Regisseur·innen, Instrumentalist·innen, Tänzer·innen, Ensembleleiter·innen, Chorleiter·innen, bildende Künstler·innen, Sounddesigner·innen, Pädagog·innen und viele mehr.

Neugierig und leidenschaftlich widmet sich das Ensemble mit derselben Kühnheit sowohl der Wiederentdeckung unbekannter Werke der Alten Musik als auch der Erforschung der stimmlichen Möglichkeiten in zeitgenössischen Werken. Es tritt im Rahmen von Konzerten und Performances, aber auch in Bühnenproduktionen auf, die Kunstformen wie Theater, Tanz und Lesung miteinander verbinden.

Zu jüngsten Highlights zählten Auftritte mit dem Ensemble intercontemporain bei der Fondation Louis Vuitton im Rahmen der Ausstellung Mark Rothko sowie mit dem Programm Strana armonia d’amore, das ungewöhnliche Harmonien der Renaissance mit Musik von Francesca Verunelli verknüpft, im Auditorium du Louvre und der Berliner Philharmonie. Im Sommer 2026 geben Les Cris de Paris ihr Debüt bei den Salzburger Festspielen.

Nach ersten Aufnahmen mit den Labels Ambronay, Aparté und Alpha Classics, begannen Les Cris de Paris und Geoffroy Jourdain eine fruchtbare Zusammenarbeit mit harmonia mundi. Zu den Einspielungen zählen die preisgekrönten Alben Melancholia (2018, Choc de Classica), Passions mit Musik aus Venedig zwischen 1600 und 1750 (2019, Diapason d’Or und Choc de Classica) und Berio to Sing mit Lucile Richardot (2021, Choc de Classica und die Auszeichnung fff von Télérama). 2022 erschienen zu dessen 350. Todestag geistliche Werke von Heinrich Schütz, die auch als Live-Mitschnitt aus der Église Saint-Jacques in Reims auf arte übertragen wurden. Gemeinsam mit Les Siècles und François-Xavier Roth veröffentlichten sie zum 100. Todestag von Debussy einige seiner Schlüsselwerke. Zuletzt erschien die Einspielung Strana armonia d’amore (2025), die zu Classica’s Choice gewählt wurde.

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Stand: August 2026