Kristina Mkhitaryan

Sopran

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©Diana Guledani

Die armenische Sopranistin Kristina Mkhitaryan ist Absolventin des Galina-Vishnevskaya-Zentrums für Operngesang in Moskau. Sie setzte ihre Ausbildung an der Gnessin-Musikschule und der Gnessin-Musikakademie fort, bevor sie das Opernprogramm für junge Künstler·innen am Bolschoi-Theater durchlief. Seitdem hat sie sich international als eine der führenden lyrischen Sopranistinnen ihrer Generation etabliert.

Sie gewann Preise bei mehreren internationalen Gesangswettbewerben, u. a. den Ersten Preis beim Königin-Sonja-Wettbewerb in Oslo (2013) und beim Viotti-Wettbewerb in Vercelli (2014), den Dritten Preis beim Wettbewerb Neue Stimmen (2013) und den Zweiten Preis beim Operalia-Wettbewerb (2017).

Höhepunkte ihrer bisherigen Karriere waren Violetta (La traviata) an der Royal Opera, Covent Garden, der Deutschen Oper Berlin, der Bayerischen Staatsoper in München, der Palm Beach Opera, dem Royal Opera House Muscat und in einer Produktion des Teatro dell’Opera di Roma in den Caracalla-Thermen, Gilda (Rigoletto) an der Opera Australia in Sydney, der Staatsoper Hamburg und der Pariser Opéra sowie Armida (Rinaldo) unter Maxim Emelyanychev beim Glyndebourne Festival. In den letzten Saisonen feierte sie erfolgreiche Rollendebüts als Donizettis Maria Stuarda an der Niederländischen Nationaloper in Amsterdam, als Tatjana (Eugen Onegin) am Teatre del Liceu in Barcelona und als Mimì (La bohème) an der Metropolitan Opera in New York.

Zu weiteren Engagements der jüngeren Zeit zählen Violetta, die Titelrolle in Manon, Liù (Turandot) und Leïla (Les Pêcheurs de perles) an der Wiener Staatsoper, Tatjana an Covent Garden sowie Micaëla (Carmen) an der Metropolitan Opera und in der Arena di Verona. Sie trat auch am Teatro Real in Madrid und am Palau de les Arts Reina Sofía in Valencia auf.

Nach ihrem Salzburger Festspieldebüt als Micaëla wird Kristina Mkhitaryan in der Spielzeit 2026/27 u. a. als Mimì an die Met zurückkehren und als Tatjana am New National Theatre in Tokio debütieren.

Als Konzertsängerin war sie u. a. in Rachmaninows Die Glocken mit dem London Philharmonic Orchestra, in Góreckis 3. Symphonie, Mozarts Exsultate, jubilate, Vivaldis Gloria sowie in Händels Il delirio amoroso mit dem Orchestre Philharmonique de Radio France unter Leonardo García Alarcón zu hören. Außerdem sang sie in konzertanten Opernaufführungen die Titelrolle von Rachmaninows Francesca da Rimini und Semfira in Rachmaninows Aleko mit dem Münchner Rundfunkorchester sowie die Titelrolle von Donizettis Maria Padilla am Teatro de la Maestranza in Sevilla. Sie präsentierte ein Programm mit russischen Romanzen in der Londoner Wigmore Hall und gibt regelmäßig Rezitale mit Werken des russischen, französischen und italienischen Repertoires.

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Stand: Juli 2026

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