Amparo Cortés wurde in Sevilla in eine angesehene Flamenco-Familie hineingeboren und schon früh mit dem Canto jondo vertraut gemacht. Umgeben vom reichen und vielfältigen kulturellen Erbe Andalusiens wuchs sie im Arbeiterviertel Cerro del Águila auf.
Im Alter von 16 Jahren übersiedelte sie auf der Suche nach einem neuen Leben mit ihrer Mutter nach Brüssel. Diese Erfahrungen wurden in Verbindung mit den Liedern, Geschichten und Erinnerungen, die sie aus ihrer Heimat mitnahm, zur Grundlage ihrer künstlerischen Identität. Als Verfasserin autobiografischer Texte im sevillanischen Dialekt, die sie mit großer emotionaler Intensität und „duende“ aufführt, entwickelte sie ein zutiefst persönliches Repertoire, das vom Exil, von Sehnsucht, Durchhaltewillen und ihrer andauernden Verbindung zu Andalusien geprägt wird.
Amparo Cortés wurde in Belgien vom Folksänger Wannes Van de Velde entdeckt und machte sich als außergewöhnliche Künstlerin einen Namen, die authentischen Flamenco-Ausdruck mit sehr persönlichem Erzählen kombiniert.
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