Das Programm erzählt von Spaltungen – was passiert, wenn Politisches eine Familie auseinandertreibt oder die Suche nach der eigenen Identität erstmal zu Entfremdung führt. Es erzählt aber auch von der immerwährenden tröstlichen Weite der Natur, von Kreisen, die sich schließen, dem Zusammenkommen und stellt die Frage, ob der wachsende Selbstoptimierungs-Hype vielleicht zu mehr individuellem und dadurch gesamtgesellschaftlichem Frieden führen kann. Die Gleichzeitigkeit dieser Gegensätze ist, was Marie Spaemann und Christian Bakanic fasziniert, genauso wie die Diversität ihrer musikalisch unterschiedlichen Einflüsse und Klangfarben von Cello und Akkordeon.