Die Junge Philharmonie Wien gilt als Österreichs „Elite-Nachwuchsorchester“ (ORF-Kultur, NEWS) und vereint die besten heimischen Nachwuchsmusiker·innen im Alter von 17–27 Jahren. Seit seiner Gründung vor 25 Jahren
versteht sich das semi-professionelle Ensemble als Brücke zwischen Ausbildung und Eintritt in ein Berufsorchester und bietet ausgewählten Studierenden eine Plattform auf höchstem künstlerischem Niveau. Als „offizieller österreichischer Kulturbotschafter“ führten internationale Engagements das Orchester unter anderem nach China, Brasilien und Peru sowie zu renommierten Festivals in Europa von Toblach bis Prag und Budapest. Auch im Inland setzt das Orchester bedeutende Akzente: 2021 erfolgte der Erstauftritt bei den Salzburger Festspielen, 2024 das Debüt im Auditorium Grafenegg. Künstlerische Partnerschaften verbinden die Junge Philharmonie Wien mit Solist·innen wie Elīna Garanča, Elisabeth Kulman, Chen Reiss, Adrian Eröd und Paul Gulda. Im aktuellen Programm stehen Franz Schuberts selten gespielte Zauberharfe-Suite in der Fassung von Brian Newbould sowie die eindrucksvollen Jedermann-Monologe von Frank Martin mit Bo Skovhus. Der dänische Bariton war vielfach bei den Salzburger Festspielen zu Gast und ist international für Mozart- und Charakterrollen sowie als Liedsänger bekannt. Die musikalische Leitung liegt bei Michael Lessky, der das Orchester 1997 gründete und international tätig ist. Engagements führten ihn zuletzt unter anderem zum Malta Philharmonic Orchestra, nach Montevideo, Haifa und Italien. Zahlreiche bedeutende Künstlerpersönlichkeiten prägten seine Konzerte, darunter José Carreras und Agnes Baltsa.
Zählkarten ab 4. Juli 2026