Ilya Gringolts Violine
Anahit Kurtikyan Violine
Silvia Simionescu Viola
Claudius Herrmann Violoncello
Das Gringolts Quartet steht für einen leuchtenden, zur Einheit verschmolzenen, gleichzeitig extrem ausdifferenzierten Ensembleklang. Seine Interpretationen sind von großer musikalischer Reife und einer beeindruckenden technischen Überlegenheit gekennzeichnet, die immer im Dienst der Musik steht. Das in Zürich beheimatete Quartett wurde 2008 gegründet und setzt sich aus dem Primarius Ilya Gringolts, der russische Wurzeln hat, der armenischen Geigerin Anahit Kurtikyan, der rumänischen Bratschistin Silvia Simionescu und dem deutschen Cellisten Claudius Herrmann zusammen.
Das Gringolts Quartet tritt regelmäßig in namhaften Konzertsälen und bei renommierten Festivals wie dem Concertgebouw Amsterdam, der Elbphilharmonie in Hamburg, der Wigmore Hall in London, dem Konserthuset Stockholm, dem Festspielhaus Baden-Baden, dem Auditori in Barcelona, den Festivals in Edinburgh, Gstaad, Luzern, Salzburg und Verbier sowie den Settimane musicali Ascona auf.
Zu den Highlights der Saison 2025/26 zähl(t)en eine Tournee durch Schweden sowie die Rückkehr in die Philharmonie de Luxembourg, zum Mizmorim Kammermusik Festival in Basel und zu den Salzburger Festspielen.
Musikalische Partnerschaften pflegt das Quartett mit Künstler·innen wie James Boyd, Malin Hartelius, Alexander Lonquich, Andreas Ottensamer, Christian Poltéra, Katia Skanavi sowie Jörg Widmann und es tritt regelmäßig auch in größeren Formationen auf. 2025/26 war es mit den Bratschistinnen Lilli Maijala im Teatro Carlo Felice in Genua und Lily Francis in Neapel zu erleben.
Ein zentrales Anliegen des Quartetts gilt der zeitgenössischen Musik. Es führte Werke von Komponist·innen wie Marc-André Dalbavie, Heinz Holliger, György Kurtág, Valentin Silvestrov, Lotta Wennäkoski und Jörg Widmann auf.
Das Gringolts Quartet hat mit preisgekrönten CD-Aufnahmen auf sich aufmerksam gemacht, darunter die Ersteinspielung der Quintette von Walter Braunfels mit dem Cellisten David Geringas (ECHO Klassik), Quintette von Glasunow und Tanejew mit Christian Poltéra (Diapason d’Or) und Oktette von Mendelssohn und Enescu mit Meta4 (Vierteljahrespreis der deutschen Schallplattenkritik). Eine herausragende Schönberg-Expertise bewies es mit der Aufnahme seiner Streichquartette, wovon Nr. 1 und 3 einen Diapason d’Or erhielten. 2024 erschienen Brahms-Quintette mit Lilli Maijala bei BIS (BBC Music Magazine — Recording of the Month). Derzeit bereiten sie zwei neue Alben mit Werken von Mozart und Dvořák, eingespielt auf Darmsaiten, vor.
Die Mitglieder des Gringolts Quartet spielen auf seltenen italienischen Instrumenten: Ilya Gringolts auf einer Guarneri „del Gesù“, Cremona 1743; Anahit Kurtikyan eine Camillo-Camilli-Violine, Mantua 1733; Silvia Simionescu eine Jacobus-Januarius-Bratsche, Cremona 1660, und Claudius Herrmann ein Cello von Maggini Giovanni Paolo, Brescia 1600.
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