Die litauische Sopranistin Asmik Grigorian zählt zu den herausragendsten Sänger-Darstellerinnen ihrer Generation und tritt an international führenden Opernhäusern und bei renommierten Festivals auf, u. a. an der Wiener und der Bayerischen Staatsoper, der Metropolitan Opera in New York, der Royal Opera, Covent Garden, der Mailänder Scala und bei den Salzburger Festspielen.
Asmik Grigorian ist Gründungsmitglied der Vilnius City Opera und wurde zweimal mit dem Goldenen Bühnenkreuz, dem höchsten litauischen Theaterpreis, ausgezeichnet. 2022 erhielt sie den Premios Ópera XXI, 2023 den Opus Klassik als Sängerin des Jahres, 2024 den Großen Preis der Jury beim Österreichischen Musiktheaterpreis und 2025 den Deutschen Theaterpreis Der Faust.
Zu den Höhepunkten der Spielzeit 2025/26 zählten Desdemona (Otello) in Madrid, erneute Auftritte als Salome in Dmitri Tcherniakovs gefeierter Inszenierung von Strauss’ Oper in Hamburg, Senta (Der fliegende Holländer) in Monte Carlo, Cio-Cio-San (Madama Butterfly) an der Deutschen Oper Berlin, Salome und Lady Macbeth (Macbeth) in München, die Titelrolle in Manon Lescaut in Barcelona sowie Tatjana (Eugen Onegin) an der Met und der Wiener Staatsoper. Auf dem Konzertpodium war sie u. a. in Strauss’ Vier letzten Liedern mit dem Schwedischen Radio-Symphonieorchester, in Verdis Requiem mit dem Cleveland Orchestra unter Franz Welser-Möst sowie in Liederabenden mit Lukas Geniušas in Berlin, Athen, Zürich, Rom, Graz und Florenz zu hören.
Nach ihren Auftritten als Carmen bei den Salzburger Festspielen und als Senta bei den Bayreuther Festspielen singt sie in der Saison 2026/27 u. a. Bianca (Eine florentinische Tragödie) und Judith (Herzog Blaubarts Burg) in einem neuen Doppelabend an der Wiener Staatsoper sowie die Titelrolle in Jenůfa an der Met und in Barcelona.
Seit ihrem internationalen Durchbruch in Madama Butterfly an der Königlichen Oper in Stockholm hat Asmik Grigorian mit ihren differenzierten Rollenporträts weltweit Triumphe gefeiert. Ihr Repertoire umfasst u. a. auch Elisabetta (Don Carlo), Turandot, Rusalka, Chrysothemis (Elektra), Marietta (Die tote Stadt) und Marie (Wozzeck).
Bei den Salzburger Festspielen debütierte sie 2017 als Marie und war hier auch als Salome, als Lauretta, Giorgetta und Suor Angelica (Il trittico), als Lady Macbeth und als Polina in Prokofjews Der Spieler sowie in zahlreichen Konzerten und ihrem Soloprogramm A Diva is Born zu erleben.
Asmik Grigorian arbeitet regelmäßig mit führenden Dirigenten und Regisseuren zusammen, u. a. Gianandrea Noseda, Franz Welser-Möst, Vladimir Jurowski, Alan Gilbert, Dmitri Tcherniakov, Romeo Castellucci, Claus Guth, Christof Loy, Barrie Kosky und Alex Ollé.
Sie hat mehrere hochgelobte CDs bei Alpha Classics veröffentlicht, darunter ihr mit Lukas Geniušas eingespieltes Debüt-Soloalbum Dissonance mit Rachmaninow-Liedern.
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