Biografie

Victoria Behr

Stand: August 2019

Victoria Behr, geboren 1979, studierte Kostümbild bei Dirk von Bodisco an der Hochschule für angewandte Wissenschaften Hamburg. Nach ihrem Studium assistierte sie am Schauspielhaus Bochum, am Schauspielhaus Zürich, am Opernhaus Zürich und bei den Salzburger Festspielen.

Seit 2008 arbeitet Victoria Behr als freie Kostümbildnerin. Eine enge Zusammenarbeit verbindet sie mit dem Regisseur Herbert Fritsch, die sie u. a. an das Theater Oberhausen, ans Schauspiel Leipzig, ans Theater Bremen, ans Thalia Theater in Hamburg, ans Schauspiel Köln, ans Schauspielhaus Zürich, ans Residenztheater in München, ans Deutsche Schauspielhaus Hamburg, ans Königliche Theater in Kopenhagen, ans Burgtheater Wien, ans Opernhaus Zürich, an die Komische Oper Berlin, die Volksbühne Berlin und die Schaubühne in Berlin führte. Sie arbeitet außerdem regelmäßig mit Antú Romero Nunes, u. a. am Burgtheater Wien, am Thalia Theater in Hamburg, an der Bayerischen Staatsoper in München und am Berliner Ensemble, mit Benedict Andrews am Young Vic in London, an der Königlichen Oper in Kopenhagen, der Niederländischen Nationaloper in Amsterdam und der English National Opera in London sowie mit Barrie Kosky an der Komischen Oper Berlin. Victoria Behr entwarf auch Kostüme für Inszenierungen von Niklas Helbling (Schauspielhaus Zürich, Burgtheater Wien), Jan Bosse (Bayerische Staatsoper München), Peter Carp, Marcus Lobbes (Theater Freiburg), Stefan Pucher (Deutsches Theater Berlin) und für Matthias Hartmann am Opernhaus Zürich und am Burgtheater Wien sowie für dessen Inszenierung von Nestroys Lumpazivagabundus, die sie 2013 erstmals zu den Salzburger Festspielen führte.

Sie wurde für ihre Kostüme zu Nora (2011), Die (s)panische Fliege (2012), Ohne Titel Nr. 1 (2014) und derdiemann (2015) von der Zeitschrift Theater heute sowie zu Paul Linckes Frau Luna und Eötvös’ Drei Schwestern von der Zeitschrift Opernwelt als Kostümbildnerin des Jahres ausgezeichnet.

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