Valerio Contaldo
Tenor
Der italienische Tenor Valerio Contaldo ist in der Barockoper, im klassischen Oratorium und im geistlichen Repertoire des 20. Jahrhunderts gleichermaßen zu Hause. Sein breites Repertoire und seine stilistische Flexibilität haben ihn zu einem weltweit gefragten Solisten gemacht.
Er war zu Gast auf internationalen Bühnen und Festivals, darunter die New Yorker Carnegie Hall, der Wiener Musikverein, das Concertgebouw Amsterdam, die Pariser Opéra, das Grand Théâtre de Genève, die Mailänder Scala, das Teatro La Fenice, das Edinburgh Festival, das Festival d’Aix-en-Provence, das Festival Oude Muziek Utrecht, die Innsbrucker Festwochen der Alten Musik, La Folle Journée in Nantes, das MA Festival Brügge, Styriarte, die Mozartwoche und die Salzburger Festspiele. Er arbeitete mit Dirigenten wie Rinaldo Alessandrini, William Christie, Sébastien Daucé, Leonardo García-Alarcón, Marc Minkowski, Stéphane Fuget und Philippe Herreweghe.
Höhepunkte der Saison 2025/26 beinhalteten Cavallis Pompeo Magno mit der Cappella Mediterranea beim Bayreuth Baroque Opera Festival und am MusikTheater an der Wien, Lullys Atys an der Opéra Royal de Versailles, Bachs Matthäus-Passion am Théâtre des Champs-Élysées und Händels Semele mit der Capella Cracoviensis. Zudem kehrt er mit L’Arpeggiata nach Salzburg zurück und singt seine Paraderolle, Monteverdis Orfeo, bei den Schwetzinger SWR Festspielen.
Zu seinem Repertoire zählen zudem Monteverdis Ulisse (Il ritorno d’Ulisse in patria), Händels Oronte (Alcina) und Damon (Acis und Galatea), Frank Martins Le Vin herbé, Meyerbeers Le Prophète, Henri Rabauds Mârouf, savetier du Caire sowie Bachs Passionen, Händels Messiah, Mozarts Requiem, Haydns Die Jahreszeiten und Die Schöpfung, Rossinis Petite Messe solennelle und Beethovens 9. Symphonie.
Seine Diskografie umfasst Einspielungen wie L’Orfeo mit der Cappella Mediterranea, Il ritorno d‘Ulisse in patria mit Les Épopées, Monteverdis Il settimo libro de’ Madrigali, Fux’ Dafne in Lauro, Myslivečeks Oratorium Adamo ed Eva, Händels Alcina mit Les Musiciens du Louvre und Giacomellis Cesare in Egitto unter Ottavio Dantone.
Valerio Contaldo wuchs in der Schweiz auf und studierte klassische Gitarre in Sion und Paris sowie Gesang am Conservatoire de Lausanne bei Gary Magby. Zudem besuchte er Meisterkurse bei Christa Ludwig, Klesie Kelly und Julius Drake.