Biografie

Tilmann Rönnebeck

Stand: August 2019

Der in Magdeburg geborene Bass Tilmann Rönnebeck begann seine musikalische Ausbildung zunächst mit Kompositionsunterricht, bevor er Gesang bei Reiner Goldberg an der Hochschule für Musik Hanns Eisler in Berlin studierte. Wichtige Impulse für seine sängerische Laufbahn erhielt er später von Franz Crass und Kurt Moll.

Noch während seines Studiums wirkte Tilmann Rönnbeck in der Berliner Uraufführung von Die Comedian Harmonists am Theater am Kurfürstendamm mit und erhielt dafür den B. Z.-Kulturpreis. Zahlreiche Konzerttourneen im In- und Ausland sowie diverse CD- und TV-Produktionen folgten.

Im Rahmen seines ersten Festengagements am Staatstheater Cottbus sang Tilmann Rönnebeck bereits wichtige Partien seines Fachs und erhielt dort als bester Nachwuchssänger den Max-Grünebaum-Preis. Große Erfolge feierte er u.a. als Pimen (Boris Godunow), Wotan (Das Rheingold) und Filippo II (Don Carlo). Es folgte ein Festengagement an die Komische Oper Berlin, wo er Figaro (Le nozze di Figaro), Rocco (Fidelio) und die Titelrolle in Don Pasquale verkörperte. Seit der Saison 2010/11 ist Tilmann Rönnebeck festes Ensemblemitglied an der Semperoper Dresden und stand dort u.a. als Sarastro (Die Zauberflöte), Seneca (L’incoronazione di Poppea), Landgraf Hermann (Tannhäuser) und Arkel (Pelléas et Mélisande) auf der Bühne. Er sang unter Dirigenten wie Christian Thielemann, Franz Welser-Möst und Peter Schneider und arbeitete mit Regisseuren wie Peter Konwitschny, Hans Neuenfels, Àlex Ollé / La Fura dels Baus, Keith Warner und Romeo Castellucci.

Tilmann Rönnebeck gab sein Salzburger Festspieldebüt im Sommer 2017 als König von Frankreich in Aribert Reimanns Lear. Diesen Sommer ist er in Salzburg in Achim Freyers Inszenierung von George Enescus Œdipe und in der Wiederaufnahme von Salome zu hören.

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Tilmann Rönnebeck Sänger bass
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