Tatiana Werestchagina studierte Musikwissenschaft am Moskauer Konservatorium und arbeitet als Musikwissenschaftlerin, Dramaturgin und Übersetzerin. Sie schrieb u. a. für The Cambridge Stravinsky Encyclopedia und legte die erste russische Übersetzung der Tagebücher von Harry Graf Kessler vor.
Mit dem Regisseur Dmitri Tcherniakov hat sie zahlreiche Operninszenierungen erarbeitet, darunter Der Ring des Nibelungen (2022) und Tristan und Isolde (2018) an der Berliner Staatsoper, Der fliegende Holländer (2021) bei den Bayreuther Festspielen, Der Freischütz (2021) an der Bayerischen Staatsoper in München, der Doppelabend Iphigénie en Aulide / Iphigénie en Tauride (2024) in Aix-en-Provence sowie Elektra (2021), Salome (2023) und Ariadne auf Naxos (2025) an der Staatsoper Hamburg.
Neben wissenschaftlichen Beiträgen verfasst sie auch regelmäßig Texte zur Musik- und Operngeschichte für Institutionen wie dem Bolschoi-Theater in Moskau, der Metropolitan Opera in New York, der Pariser Opéra, der Nationale Opera in Amsterdam und der Monnaie in Brüssel.
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