Steven Scharf

Schauspieler

© Mathias Leidgschwendner

Steven Scharf, 1975 in Thüringen geboren, wuchs in der DDR auf. Nach seinem Abschluss an der Hochschule für Musik und Theater Rostock war er Teil des Ensembles am Theaterhaus Jena, danach spielte er am Schauspiel Köln und am Theater Basel. 2007 wechselte er an die Münchner Kammerspiele, zu deren Ensemble er bis 2015 gehörte. Anschließend spielte er als Gast am Deutschen Theater Berlin und am Burgtheater in Wien; von 2018 bis 2024 war er am Schauspielhaus Bochum engagiert.

2013 wurde Steven Scharf in der Kritikerumfrage der Zeitschrift Theater heute zum „Schauspieler des Jahres“ gewählt und mit dem Stern des Jahres der Münchner Abendzeitung ausgezeichnet. 2014 erhielt er den Gertrud-Eysoldt-Ring und 2019 den Nestroy-Preis als „Bester Schauspieler“ für seine Interpretation des Lucas in Medea nach Euripides sowie des Franz Woyzeck in Büchners Woyzeck (Wiener Burgtheater / Akademietheater, Regie: Johan Simons).

Seit der Spielzeit 2024/25 ist Steven Scharf festes Ensemblemitglied am Residenztheater München, wo er zuletzt in Ewald Palmetshofers Sankt Falstaff (Regie: Alexander Eisenach), als Marquis de Sade in Peter Weiss’ Marat / Sade (Inszenierung: Claudia Bossard), in Kleists Der zerbrochne Krug (Inszenierung: Mateja Koležnik) und in Rainald Goetz’ Lapidarium (Inszenierung: Elsa-Sophie Jach) zu sehen war.

Bei den Salzburger Festspielen war er 2017 als Dr. Franz Schöning in Athina Rachel Tsangaris Inszenierung von Frank Wedekinds Lulu zu erleben.

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Stand: Juni 2026

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