Stefano Gambarino

Tenor

Der Tenor Stefano Gambarino begann seine musikalische Laufbahn in verschiedenen Chören, bevor er sich einer intensiven Gesangsausbildung widmete. Er studierte vokale Kammermusik bei Erik Battaglia am Conservatorio Giuseppe Verdi in Turin und erarbeitete sich ein breites Repertoire.

Auf der Opernbühne verkörperte er Partien wie Ismaele (Nabucco), Bastien (Bastien und Bastienne), Danilo (Die lustige Witwe), Pinocchio in Antonio Cericolas Le avventure di Pinocchio und die Titelpartie in Candide. 2025 war er bei den Salzburger Festspielen als Solist in Barrie Koskys Vivaldi-Pasticcio Hotel Metamorphosis zu erleben.

Als gefragter Konzertsolist sang er in Werken von Purcell, Schütz, Lully, Charpentier, Caldara, Mozart, Schubert, Gounod, Franck, Ramírez und Johann Sebastian Bach.

Zu den Ensembles, mit denen er auf­getreten ist, zählen Il Canto di Orfeo, die Academia Montis Regalis, die Accademia Musicale Ruggero Maghini, die Accademia del Ricercare, die Accademia Stefano Tempia, der Coro da camera di Torino, De Sono und laBarocca.

Engagements führten Stefano Gambarino u. a. ans Slowenische Nationaltheater in Maribor, an die Opéra de Dijon, zum Giovine Orchestra Genovese und zur Unione Musicale di Torino. Er arbeitete mit Dirigenten wie Filippo Maria Bressan, Claudio Chiavazza, Guido Maria Guida, Alessandro De Marchi, Luca Guglielmi, Stefano Romani, Dario Tabbia und Massimiliano Toni.

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Stand: Mai 2026