Sebastian Rudolph

Schauspieler

© Diana Pfammatter / Schauspielhaus Zürich

Sebastian Rudolph, 1968 im geteilten Berlin geboren, war nach seinem Schauspielstudium in Hamburg mit eigenen Projekten im Off-Theater tätig und an großen deutschsprachigen Bühnen wie dem ehemaligen Berliner Schillertheater, der Schaubühne am Lehniner Platz Berlin, dem Thalia Theater in Hamburg, dem Wiener Burgtheater, den Münchner Kammerspielen und ab 2019 am Schauspielhaus Zürich engagiert. Er arbeitete mit Regisseuren wie Luc Bondy, Schorsch Kamerun, Christoph Marthaler, Stefan Pucher, Falk Richter, Christoph Schlingensief, Robert Wilson und Nicolas Stemann zusammen. 2011 war er in Nicolas Stemanns Inszenierung von Goethes Faust I + II und 2024 in Orestie I–IV nach Aischylos/Sophokles/Euripides, ebenfalls in der Regie von Nicolas Stemann, bei den Salzburger Festspielen zu erleben.

Seit der Spielzeit 2025/26 ist Sebastian Rudolph Ensemblemitglied am Volkstheater Wien, wo er zuletzt in Caché (nach dem Film von Michael Haneke; Regie: Felicitas Brucker) und in Liv, Love, Laugh Strömquist in der Inszenierung von Anna Marboe zu sehen war.

Seit Beginn der 1990er-Jahre, als er für seine Rollen in der Komödie Manta – Der Film (Regie: Peter Timm) und dem Kriegsdrama Stalingrad (Regie: Joseph Vilsmaier) bekannt wurde, wirkte er in mehr als 35 Filmen mit, darunter Pelikanblut von Katrin Gebbe, Piaffe von Ann Oren sowie Serien wie Dark, Tatort und Wir Kinder vom Bahnhof Zoo. Zuletzt spielte er in Oase von Jannis Lenz, Tatort: Rapunzel (Regie: Tobias Ineichen), Tamas Traum von Michael Grudsky und Wo wir sind, ist oben (Regie: Wolfgang Groos, Matthias Koßmehl).

Sebastian Rudolph wurde mit zahlreichen Auszeichnungen bedacht; 2012 wurde er von der Zeitschrift Theater heute für seine Darstellung in Faust I II zum „Schauspieler des Jahres“ gewählt.

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Stand: Juli 2026

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