Die französisch-amerikanische Sopranistin Sandra Hamaoui hat sich an weltweit führenden Bühnen einen herausragenden Namen gemacht. In jüngerer Zeit gab sie umjubelte Rollendebüts als Sœur Constance in Robert Carsens Inszenierung von Dialogues des Carmélites unter der musikalischen Leitung von Riccardo Minasi am Palau de les Arts Reina Sofía in Valencia, als Sophie in Christof Loys Neuproduktion von Werther unter François-Xavier Roth am Pariser Théâtre des Champs-Élysées und als Leïla (Les Pêcheurs de perles) unter Lorenzo Passerini, ebenfalls am Théâtre des Champs-Élysées. Erfolge feierte sie in der Saison 2024/25 auch in Calixto Bieitos Inszenierung von Orffs Trionfi unter Kent Nagano an der Staatsoper Hamburg und als Juliette (Roméo et Juliette) mit dem Orchestre de Chambre de Genève unter Marc Leroy-Calatayud.
Zu ihren Engagements der Spielzeit 2025/26 zählten Susanna (Le nozze di Figaro) unter Pierre Dumoussaud am Opernhaus Zürich und Adina (L’elisir d’amore) unter Ramón Tebar am Teatro San Carlo in Neapel. Nach ihrem Salzburger Festspieldebüt als Sophie in konzertanten Aufführungen von Werther wird sie in dieser Rolle in der Saison 2026/27 auch ihre Debüts an der Pariser Opéra und der Wiener Staatsoper geben. Außerdem wird sie an der Opéra de Monte-Carlo erstmals die Rolle der Micaëla (Carmen) singen.
Als ehemaliges Ensemblemitglied des Opernhauses Zürich erarbeitete sich Sandra Hamaoui ein breites Repertoire mit Rollen wie Gilda (Rigoletto), Susanna, Nannetta (Falstaff), Gretel (Hänsel und Gretel) und Lisette (La rondine). Ihr Konzertrepertoire umfasst u. a. Faurés Requiem, Mozarts Requiem, Mahlers 2. und 4. Symphonie sowie Orffs Carmina Burana — ein Werk, in dem sie im Juni 2026 unter Dennis Russell Davies im Leipziger Gewandhaus zu hören war.
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