Russell Braun

Bariton

© Johannes Ifkovit

Russell Braun gab in der Saison 2025/26 sein Rollendebüt als Gunther (Götterdämmerung) an der Mailänder Scala und war in Brahms’ Ein deutsches Requiem mit dem Toronto Mendelssohn Choir und in Vaughan Williams‘ A Sea Symphony mit dem Calgary Philharmonic Orchestra zu erleben.

In der Spielzeit 2024/25 sang er Guglielmo (Così fan tutte) am Grand Théâtre de Luxembourg, Blaubart (Herzog Blaubarts Burg) an der Edmonton Opera, die Baritonpartie in Brittens War Requiem mit der Sächsischen Staatskapelle Dresden unter Donald Runnicles und in Carmina Burana beim Festival de Lanaudière mit dem Orchestre symphonique de Montréal sowie die Titelrolle in Mendelssohns Elias mit dem Victoria Philharmonic Choir.

2025 gab er an der Edmonton Opera in Jonathan Doves Fassung von Die Walküre sein professionelles Debüt als Dirigent.

Zu den Höhepunkten der jüngeren Zeit zählten Agamemnon (Iphigénie en Aulide) und Guglielmo beim Festival d’Aix-en-Provence, Mandryka (Arabella) an der Deutschen Oper Berlin, Elias mit dem Toronto Mendelssohn Choir und Ein deutsches Requiem mit dem Atlanta Symphony Orchestra.

Weitere Engagements umfassten Sam in Bernsteins A Quiet Place an der Pariser Opéra; Peter (Hänsel und Gretel) an der Detroit Opera; den szenischen Hanns-Eisler-Abend Hell’s Fury, The Hollywood Songbook beim Luminato Festival; Pentheus in Henzes The Bassarids bei den Salzburger Festspielen; Alfred III in Gottfried von Einems Der Besuch der alten Dame am Theater an der Wien; Figaro (Il barbiere di Siviglia) an der Calgary Opera; die Titelpartie in Harry Somers’ Louis Riel bei der Canadian Opera Company und mit dem National Arts Centre Orchestra in Ottawa; Sprecher (Die Zauberflöte), Don Alfonso (Così fan tutte), Graf Almaviva (Le nozze di Figaro), Herzog von Nottingham (Roberto Devereux), Graf Luna (Il trovatore), Ford (Falstaff) und Peter bei der Canadian Opera Company sowie Chou En-lai in John Adams’ Nixon in China, Lescaut (Manon Lescaut) und Olivier (Capriccio) an der Metropolitan Opera in New York.

Zu den Orchestern, mit denen er zusammengearbeitet hat, zählen neben den schon genannten das Toronto Symphony Orchestra, das Dänische Radio-Symphonieorchester, das Tonhalle-Orchester Zürich, das Houston Symphony Orchestra, das BBC Symphony Orchestra, das SWR Symphonieorchester und das Concertgebouw-Orchester Amsterdam.

Seine umfangreiche Diskografie umfasst eine Grammy-nominierte Einspielung von Mahlers Das Lied von der Erde in der Fassung für Kammerorchester von Arnold Schönberg und Rainer Riehn sowie eine Aufnahme von Pierre-Louis Dietschs Le Vaisseau fantôme unter Marc Minkowski, auf der er als Troïl zu hören ist.

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Stand: August 2026

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