Rodolphe Briand

Tenor

© Maureen Diot

Der Tenor Rodolphe Briand — gleichermaßen singender Schauspieler wie schauspielernder Sänger — steht in Theaterstücken ebenso wie in Musicals und Opern auf der Bühne. Seine eklektische Karriere hat ihn an viele renommierte Opernhäuser geführt, darunter das Teatro Real in Madrid, die Mailänder Scala, die Opéra national und das Théâtre des Champs-Élysées in Paris, das Teatro La Fenice in Venedig, das Grand Théâtre de Genève, die Opéra de Monte-Carlo, die Niederländische Nationaloper in Amsterdam, die Opéra national du Rhin in Straßburg und die Opéra de Marseille.

Zu seinen Lieblingsrollen zählen Guillot de Morfontaine (Manon), die vier Dienerrollen in Les Contes d’Hoffmann, Remendado (Carmen), Bardolfo (Falstaff), Schmidt (Werther), Spoletta (Tosca) und Mime (Das Rheingold). Mit Vorliebe bewegt sich Rodolphe Briand auch in der Welt der Opéra bouffe und der Operette, etwa als Offenbachs Ménélas (La Belle Hélène), John Styx (Orphée aux enfers) und Bababeck (Barkouf) oder als Bilou in Francis Lopez’ Le Chanteur de Mexico.

Er ist unter der Leitung von Dirigent·innen wie Iván Fischer, Philippe Jordan, Pinchas Steinberg und Susanna Mälkki aufgetreten und hat mir vielen angesehenen Regisseur·innen zusammengearbeitet, darunter Calixto Bieito, Robert Carsen, Jérôme Deschamps, Jean-Louis Grinda, Olivier Py, Laurent Pelly, Mariame Clément und Barrie Kosky.

Vor seinem Salzburg-Debüt als Zefirino (Il viaggio a Reims) bei den Pfingstfestspielen war Rodolphe Briand in der Spielzeit 2025/26 u. a. in Offenbachs Robinson Crusoé am Théâtre des Champs-Élysées, in Orphée aux enfers an der Opéra de Tours und in Dialogues des Carmélites an der Opéra de Lausanne zu erleben. Im Juli 2026 sang er Monostatos (Die Zauberflöte) beim Festival d’Aix-en-Provence.

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Stand: August 2026

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