Orchestre symphonique de la Monnaie / Symfonieorkest Van de Munt

Violine I Saténik Khourdoïan (Konzertmeisterin), Fasli Kamberi, Ritsu Kotake, Mona Verhas, Pierre Bonesire, Yuri Higashida, Patrick Merry, Frédéric Preusser, Céline Di Fabio, Aleksandra Denga, Enric Moya Crespin, Guillaume Duby, Anna Popil, Sultan Rakhmatullin
Violine II Noémi Tiercet, Maéva Laroque, Hiroaki Nagase, Lubka Lingorska, Haruko Tanabe, Pascale Ramanantsitohaina, Murielle Buis, Maia Frankowski, Arisa Kobayashi, Paula Carmona Caminos, Joris Decolvenaer, Alexis Delporte
Viola Florent Bremond, Jozefien Dumortier, Dominique Lardin, Marc Van Craesbeeck, Yixun Liu, Miki Isako, Célia Roser, Paul De Clerck, Varvara Jitcov, Edgar Perestrelo
Violoncello Sébastien Walnier, Corinna Lardin, Ji Young Noh, Lidija Cvitkovac, Delphine Lacombe, Bénédicte Legrand, Urszula Markowska, Leonor Swyngedouw
Kontrabass Marc Terré Garcia, Minchul Kim, Janos Csikos, Martin Rosso, Felipe Devincenzi, Lennert Janssens
Flöte Matteo Del Monte, Sarah Miller
Oboe Luc Nielandt, Nieke Schouten
Klarinette Christelle Pochet, Lydia Rossignol
Altsaxophon Pieter Pellens
Fagott Vahan Khourdoïan, Gilles Cabodi
Horn Jean-Pierre Dassonville, Rogier Steel, Bert Vanderhoeft, Rozanne Descheemaeker
Kornett Steven Devolder, Pierre-Louis Marques
Posaune Bram Fournier, Drik Vanmanshoven, Geert De Vos
Tuba Stephan Vanaenrode
Pauke Luk Artois
Schlagwerk Pieter Mellaerts, Jonas D’Haese
Harfe Agnès Clément
Orgel, Glockenspiel Ouri Bronchti

Das Symphonieorchester der Monnaie bildet das musikalische Herz des Théâtre Royal de la Monnaie in Brüssel. Als eines der renommiertesten Opernorchester Europas ist es in den Opernproduktionen der Monnaie sowie in symphonischen Konzertzyklen zu hören.

Das aus herausragenden Musiker·innen bestehende Orchester zeichnet sich durch seine Vielseitigkeit und die Fähigkeit aus, sich einem außerordentlich breiten Repertoire zu widmen, das von klassischen Werken bis zur zeitgenössischen Musik reicht. Darin spiegelt sich der Anspruch der Monnaie wieder, die Pflege des musikalischen Erbes mit der Offenheit für künstlerische Innovation zu verbinden.

Im Laufe der Jahrzehnte hat das Symphonieorchester der Monnaie mit zahlreichen bedeutenden Dirigent·innen, Regisseur·innen, Sänger·innen und Komponist·innen zusammengearbeitet. Im 19. und 20. Jahrhundert wirkte es in den Uraufführungen mehrerer Meisterwerke des Opernrepertoires mit, darunter Massenets Hérodiade, Chabriers Gwendoline, Chaussons Le Roi Arthus, Honeggers Antigone und Prokofjews Der Spieler. In jüngerer Zeit glänzte es in den Uraufführungen von Werken wie John Adams’ The Death of Klinghoffer, Philippe Boesmans’ Wintermärchen, Kris Defoorts The Time of Our Singing, Pascal Dusapins Penthesilea, Toshio Hosokawas Matsukaze, Bernard Foccroulles Cassandra und — im Mai 2026 — Iain Bells Medusa.

Musikdirektoren des Orchesters waren seit Gerard Mortiers Ära an der Spitze der Monnaie Sylvain Cambreling (1981—1991), Antonio Pappano (1992—2002), Kazushi Ono (2002—2008), Ludovic Morlot (2012—2014) und seit Januar 2016 Alain Altinoglu.

Mit mutiger Programmgestaltung und der anhaltenden Verpflichtung zu künstlerischer Exzellenz hat das Orchester unter Alain Altinoglus Leitung u. a. sämtliche Symphonien von Beethoven und Mahler sowie Wagners Ring des Nibelungen interpretiert. Diese Aufführungen sind auf großes Echo bei Publikum und Presse gestoßen und haben zur kulturellen Strahlkraft Belgiens in der internationalen Musikszene beigetragen. 2022 feierte das Orchester sein 250-jähriges Bestehen mit einer Reihe von Konzerten, die von ehemaligen Musikdirektoren dirigiert wurden.

Im Sommer 2026 tritt das Symphonieorchester der Monnaie unter der Leitung von Alain Altinoglu beim Festival de Colmar auf, bevor es in konzertanten Aufführungen von Werther sein Salzburger Festspieldebüt gibt.

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Stand: Juli 2026