Noa Frenkel

Altistin

Noa Frenkel Alt
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Die in Israel geborene Altistin Noa Frenkel ist eine äußerst wandlungsfähige Künstlerin, die in Werken aller Epochen zu Hause ist, sich aber insbesondere in der zeitgenössischen Musik einen Namen gemacht hat. Zahlreiche Komponist·innen haben eigens für sie geschrieben. Sie tritt u. a. regelmäßig mit dem Ensemble Modern, dem Ensemble intercontemporain, den Israel Contemporary Players, dem Klangforum Wien, Musikfabrik und dem SWR Experimentalstudio bei bedeutenden Festivals wie dem Lucerne Festival, der Ruhrtriennale, den Salzburger Festspielen und Wien Modern auf.

Höhepunkte der Saison 2025/26 beinhalteten Uraufführungen mit der Basel Sinfonietta und dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, Francesco Filideis Accabadora beim Festival d’Aix-en-Provence und Rebecca Saunders’ Us Dead Talk Love mit dem Ensemble Nikel beim TIME:SPANS 2025 in New York, dem Festival d’Automne à Paris und am Theater Essen.

Wichtige Opernauftritte umfassten die Uraufführungen von Jörn Arneckes / Falk Richters Welcome to Paradise Lost (Kunstfest Weimar) und Chaya Czernowins Heart Chamber (Deutsche Oper Berlin), Johannes Kalitzkes Kapitän Nemos Bibliothek (Bregenzer und Schwetzinger SWR Festspiele), Subnormal Europe von Óscar Escudero (Münchener Biennale), Sofia Gubaidulinas Stunde der Seele, Thierry Pécous Nahasdzáán und Hans Zenders Don Quijote de la Mancha.

Im Konzertbereich trat sie u. a. mit dem Orchestre de Paris, dem MDR-Sinfonieorchester, dem NDR Elbphilharmonie Orchester und dem Israel Chamber Orchestra auf. Ihr Repertoire reicht von Händels Dixit Dominus über Mahlers Das Lied von der Erde und Verdis Messa da Requiem bis zu Bernsteins Songfest, Sciarrinos Vanitas, Dusapins Penthesilea, Feldmans Three Voices und Franco Donatonis Abyss.

Zudem arbeitete sie mit Barockensembles wie Les Arts Florissants und dem Ensemble Elyma zusammen und war Mitbegründerin des Kassiopeia Quintet, mit dem sie sämtliche Madrigalbücher von Carlo Gesualdo einspielte.

Ihr Soloprogramm Solitude in the Age of Mass Media wurde in Tel Aviv, Madrid und den Niederlanden aufgeführt. Bei den Salzburger Festspielen war sie u. a. in Mozarts / Czernowins Zaide /Adama sowie Nonos Prometeo und Guai ai gelidi mostri zu erleben.

Seit 2017 hat Noa Frenkel eine Professur für Gesang am Koninklijk Conservatorium Den Haag.

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Stand: Juli 2026

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