Michael Porter

Tenor

© Miina Jung

Quelle: Winfried Hofinger

Der amerikanische Tenor erhielt studierte an der Indiana University. Er ist Preisträger des Regional Encouragement Awards der MONC (Metropolitan Opera National Council Northwest Region) und des Barbara and Stanley Richman Awards. In den Young Artist Programmes der Opera Theatre St. Louis, der Seagle Music Colony und des Glimmerglas Festivals sammelte er Bühnenerfahrungen. 2013 debütierte er als Brighella in Ariadne auf Naxos an der Fort Worth Opera.

Nach einer Spielzeit am Opernstudio Frankfurt ist Michael Porter seit 2015 festes Ensemblemitglied der Oper Frankfurt. Sein dortiges Repertoire beinhaltet Rollen wie David in Die Meistersinger von Nürnberg, Steuermann in Der fliegende Holländer, Hylas in Les Troyens, Don Ottavio in Don Giovanni, Ferrando in Cosi fan tutte, Tamino in Die Zauberflöte, Rosillon in Die lustige Witwe, Narraboth in Salome, Cassio in Otello, sowie Andres in Wozzeck, eine Partie mit der er auch an der Opéra de Monte Carlo gastierte.

Gastspiele führten den Tenor als Knappe in Parsifal unter Daniel Barenboim an die Staatsoper Berlin und als König in der UA von Tonguecat an die Staatsoper München. Im Sommer 2018 gab er bei den Salzburger Festspielen in der Neuproduktion von Die Zauberflöte als Monostatos ein überaus erfolgreiches Debüt. Ende 2019 sang er mit dem Spanischen Nationalorchester in Madrid unter David Afkam den Tenorpart in Mozarts Requiem. Sein Debüt an der Mailänder Scala fand wegen Corona nicht statt. 20/21 gastierte er am Staatstheater Oldenburg und kehrte als 2. Jude zurück an die Staatsoper München. 23/24 gibt Michael Porter an der Oper Frankfurt zwei Rollendebüts: Il barone Rouvel in Feodora und Narraboth in Salome.  Zu Beginn der Saison 20/21 gab er sein Rollendebüt als Ernesto in Don Pasquale am Staatstheater Oldenburg, bevor er die gleiche Rolle auch an seinem Stammhaus interpretierte. Als Froh in Das Rheingold gastierte er an der Staatsoper Stuttgart und gab er zuletzt sein Hausdebüt an der Wiener Staatsoper als Jude in Salome. Bei den Tiroler Festspielen ist er im Weihnachtsoratorium zu hören und im Konzerthaus Berlin wird er als Solist in Salome, Die sieben Todsünden und Symphony No. 2 von Weill zu erleben sein.

 

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Stand: April 2026