Max Rothbart, geboren 1990 in Berlin, studierte an der Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn Bartholdy“ Leipzig. Während seines Studiums war er von 2013 bis 2015 im Schauspielstudio des Staatsschauspiels Dresden engagiert. Sein erstes Engagement führte ihn 2015 an das Theater Basel und durch Koproduktionen an das Schauspiel Köln sowie das Wiener Burgtheater, wo er mit Regisseur·innen wie Simon Stone, Claudia Bauer, Martin Laberenz, Schorsch Kamerun, Nora Schlocker, Ulrich Rasche und Stefan Bachmann arbeitete.
Als Andreas Beck 2019 zum Intendanten des Residenztheaters München ernannt wurde, folgte er ihm an dieses Haus. Dort war er zuletzt in Anna Gmeyners Automatenbüfett (Regie: Elsa-Sophie Jach), als Nikolai in Simon Stones Inszenierung Drei Schwestern nach Tschechow, in Ödön von Horváths Kasimir und Karoline (Regie: Barbara Frey), Die Kopenhagen-Trilogie nach Tove Ditlevsen (Regie: Elsa-Sophie Jach), Das Vermächtnis (The Inheritance) von Matthew López (Regie: Philipp Stölzl), als Estragon in Becketts Warten auf Godot (Regie: Claudia Bauer) und in Eine Zierde für den Verein nach dem Roman von Marieluise Fleißer (Inszenierung: Elsa-Sophie Jach) zu sehen. Außerdem gestaltete er am Residenztheater gemeinsam mit dem Musiker Florian Paul den Liederabend Jetzt oder nie.
2022 wurde Max Rothbart mit dem Bayerischen Kunstförderpreis in der Sparte Darstellende Kunst und mit dem Förderpreis des Kurt-Meisel-Preises der Freunde des Residenztheaters für seine besonderen schauspielerischen Leistungen ausgezeichnet.
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