Maurice Oeser
Klangregisseur
Der Klangregisseur Maurice Oeser erhielt seine musikalische Grundausbildung in Cello und Klavier. Es folgte ein Studium im Fach Musikdesign an der Staatlichen Hochschule für Musik Trossingen.
Er arbeitete als freischaffender Musik- und Medieninformatiker an unterschiedlichen Projekten der Kultur-, Kommunikations- und Automobilindustrie. Nach einem Praktikum und einem Volontariat ist er seit 2017 fest in der Klangregie im SWR Experimentalstudio tätig. Im Rahmen dieser Tätigkeit trat er bei renommierten Festivals wie dem Festival Acht Brücken in Köln, musica viva, dem ECLAT Festival, den Darmstädter Ferienkursen, den Donaueschinger Musiktagen und Wien Modern auf.
Er arbeitete mit Künstler·innen wie Patricia Kopatchinskaja, Jörg Widmann, den Wiener Symphonikern, dem Ensemble Experimental und dem Komponisten Christian Mason zusammen.
Zu Maurice Oesers Projekten der jüngeren Zeit zählen 2019 die live-elektronische Realisation der Wiederaufnahme von Johannes Maria Stauds Die Weiden an der Wiener Staatsoper sowie die Klangregie für die Uraufführung von Alexander Moosbruggers erster Oper Hypnerotomachia bei den Bregenzer Festspielen 2021, für die Uraufführung des Musiktheater-Doppelabends Escape am Theater Freiburg im Jahr 2022, für die Uraufführung von Lucia Ronchettis Der Doppelgänger bei den Schwetzinger SWR Festspielen 2024 und zuletzt im Juni 2025 für die Uraufführung von Claudia Janet Birkholz’ UNIVERSEN für Ensemble, Zuspiel- und Live-Elektronik mit dem Jugendensemble Smusic 21 beim realtime-festival in Bremen.