Markus Güdel

Lichtdesign

Der Schweizer Markus Güdel ist ein international gefragter Lichtdesigner, der sein profundes Fachwissen in der Beleuchtung komplexer Bühnen- und Raumkonzepte über viele Jahre praktischer Tätigkeit entwickelte. In enger Zusammenarbeit mit Regisseur·innen und Dramaturg·innen vertiefte er seine künstlerische Handschrift und sein Verständnis dafür, wie Licht Räume strukturiert, Atmosphären formt und Emotionen präzise lenkt.

Seine Arbeit umfasst die Lichtgestaltung und Technische Leitung für Theater-, Musiktheater-, Konzert- und Crossover-Produktionen. 2003 gründete er die light.vision Lichttechnik GmbH, die er seither als Geschäftsführer und Projektleiter führt.

Neben seiner gestalterischen Tätigkeit ist Markus Güdel in vielfältigen Funktionen für Kulturschaffende wie Patricia Kopatchinskaja und Reto Bieri sowie für Institutionen wie das Lucerne Festival, das Gstaad Menuhin Festival und die Menuhin Festival Academy, das Mizmorim Kammermusik Festival in Basel, Le Théâtre in Emmen und das Zentralschweizer Jugendsinfonieorchester ZJSO tätig. Er wirkt dabei u. a. als Produzent, Technischer Leiter, Vorstandsmitglied oder Berater.

Zu seinen jüngsten Projekten zählen u. a. das Konzertprogramm Radix — Wurzeln im Exil mit Patricia Kopatchinskaja und der Camerata Bern, das Musical Elegies for Angels, Punks and Raging Queens am Theater Basel sowie die Zusammenarbeit mit Reto Bieri bei den Ittinger Pfingstkonzerten. Im Sommer übernimmt er bei den Salzburger Festspielen die Lichtgestaltung für Les Adieux sowie im Herbst beim Musikfest Berlin 2026 für Wolfgang Rihms Tutuguri mit dem Lucerne Festival Contemporary Orchestra unter der Leitung von Jörg Widmann.

Der 1983 in Luzern geborene Markus Güdel absolvierte, parallel zu seiner künstlerischen Laufbahn, ein Jurastudium (MLaw) an der Universität Luzern. Von 2011 bis 2014 arbeitete er als Jurist in einer Luzerner Kanzlei. Seit 2015 berät und vertritt er als Rechtsanwalt unter dem Label kulturjurist.ch Kulturschaffende in rechtlichen Fragen des Kulturbereichs.

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Stand: Juli 2026