Marina Galic

Schauspielerin

© Julian Baumann

Marina Galic wurde in Frankfurt am Main geboren und studierte von 1994 bis 1998 Schauspiel an der Otto Falckenberg Schule in München. Nach ihrer Ausbildung wurde sie an das Schauspielhaus Zürich engagiert. Von dort wechselte sie an die Baracke des Deutschen Theaters Berlin und gehörte danach zum Ensemble der Schaubühne Berlin. Daneben gastierte sie an weiteren bedeutenden Bühnen wie der Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz Berlin, dem Schauspielhaus Bochum und dem Schauspiel Frankfurt. 2003 wurde sie von Dieter Dorn in sein Ensemble am Bayerischen Staatsschauspiel München engagiert. 2009 wechselte sie an das Thalia Theater in Hamburg.

Sie arbeitete mit Regisseur·innen wie Peter Palitzsch, Thomas Ostermeier, Dieter Dorn, Karin Henkel, Dimiter Gotscheff, Herbert Fritsch, Jan Bosse, Luk Perceval, Leander Haußmann, Yael Ronen, Robert Wilson und Johan Simons. Seit 2019 ist sie außerdem als fester Gast am Schauspielhaus Bochum engagiert, wo sie ihre Zusammenarbeit mit Karin Henkel (Marianne in Ödön von Horváths Geschichten aus dem Wiener Wald) und Johan Simons (Lady Macbeth, Banquo, Macduff u.a. in William Shakespeares Macbeth) fortsetzt. Seit der Spielzeit 2025/26 ist sie festes Mitglied am Berliner Ensemble, wo sie zuletzt in Herkunft des deutsch-bosnischen Schriftstellers Saša Stanišić in der Regie von Stas Zhyrkov sowie als Natascha in Anton Tschechows Drei Schwestern (Regie: Mateja Koležnik) zu erleben war. Bei den Salzburger Festspielen wirkte sie 2024, gemeinsam mit Jens Harzer, an der Erstlesung von Botho Strauß’ Drama Saul mit.

Sie arbeitet regelmäßig für Film und Fernsehen, zuletzt in Hallo Spencer — Der Film (Regie: Timo Schierhorn). Marina Galic wurde u.a. 2004 mit dem Kurt-Meisel-Preis und 2006 mit dem Bayerischen Kunstförderpreis ausgezeichnet. 2025 erhielt sie den Preis „Večernjakova Domovnica“ als beste kroatische Schauspielerin.

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Stand: Juni 2026

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