Manuel Winckhler
Bass
Der deutsche Bass Manuel Winckhler studierte an der Universität Mozarteum in Salzburg bei Andreas Macco und Fenna Kügel-Seifried sowie an der Hochschule für Musik und Theater München bei Lars Woldt.
Seit der Spielzeit 2024/25 ist er Mitglied des Internationalen Opernstudios der Berliner Staatsoper, wo er in Rollen wie Vanuzzi (Die schweigsame Frau), der Einarmige (Die Frau ohne Schatten), Hohepriester des Baal (Nabucco), Truffaldin (Ariadne auf Naxos) und Samuel (Un ballo in maschera) zu erleben war. Im Mai 2026 feierte er einen großen Erfolg als Sarastro (Die Zauberflöte).
Nach seiner Rückkehr zu den Salzburger Festspielen als Le Bailli in konzertanten Aufführungen von Werther wird Manuel Winckhler ab der Saison 2026/27 dem Ensemble der Berliner Staatsoper angehören. Dort wird er neben weiteren Auftritten als Sarastro und Truffaldin u. a. Seneca (L’incoronazione di Poppea), Antonio (Le nozze di Figaro), den Mesner (Tosca) und den Holzhacker in einer Neuproduktion von Königskinder unter Christian Thielemann singen. 2027 gibt er seine Hausdebüts an der Monnaie in Brüssel als Truffaldin in einer Neuproduktion von Ariadne auf Naxos und im Festspielhaus Baden-Baden als Don Fernando in einer Neuproduktion von Fidelio.
Zu seinen bisherigen Gastengagements zählen Sarastro am Staatstheater Karlsruhe und in konzertanten Aufführungen mit der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen beim Musikfest Bremen, im Konzerthaus Dortmund, der Hamburger Elbphilharmonie und beim Enescu-Festival in Bukarest, Fürst Gremin (Eugen Onegin) am Theater Aachen, Osmin (Die Entführung aus dem Serail) an der Kammeroper München sowie die Mutter in Weills Die sieben Todsünden und der Eremit / Samiel in Christoph Marthalers Inszenierung von Der Freischütz an der Opera Vlaanderen.
2024 war Manuel Winckhler Teilnehmer des Young Singers Project der Salzburger Festspiele und gewann den Ersten Preis beim Bundeswettbewerb Gesang in Berlin in der Kategorie Oper / Operette.
Im Konzertbereich war u. a. in Mozarts Requiem, Haydns Schöpfung, Brahms’ Deutschem Requiem, Bruckners f-Moll-Messe und Mozarts c-Moll-Messe zu hören — mit Ensembles wie dem Antwerp Symphony Orchestra, dem Collegium Vocale Gent, dem Styriarte Festspiel-Orchester, den Münchner Philharmonikern und der capella sollertia.