Biography

Lorenzo Viotti

Bereits im Alter von 25 Jahren war Lorenzo Viotti Gewinner des Nestlé and Salzburg Festival Young Conductors Award 2015, des 11. Internationalen Dirigentenwettbewerbs des Orquestra de Cadaqués sowie erster Preisträger des Dirigierwettbewerbs der mitteldeutschen Musikhochschulen beim MDR Sinfonieorchester. 2017 wurde er in der Kategorie „Newcomer“ mit dem International Opera Award 2017 ausgezeichnet.

Geboren in Lausanne, studierte er Klavier, Gesang und Schlagzeug in Lyon. In Wien besuchte er die Dirigierklasse von Georg Mark und spielte als Schlagzeuger in verschiedenen Orchestern, u.a. mit den Wiener Philharmonikern. Er setzte sein Dirigierstudium bei Nicolás Pasquet an der Hochschule für Musik Franz Liszt Weimar fort.

Lorenzo Viotti hat bereits zahlreiche bedeutende Orchester dirigiert, darunter das Tonkünstler-Orchester, das BBC Philharmonic Orchestra, das Royal Liverpool Philharmonic Orchestra, das Rotterdams Philharmonisch Orkest, das Tokyo und Osaka Symphony Orchestra, die Bamberger Symphoniker, die Bremer Philharmoniker, das Gewandhausorchester Leipzig, das Münchner Rundfunkorchester, das Royal Philharmonic Orchestra London, die Göteborgs Symfoniker, das Dänische Radio-Sinfonieorchester, die Camerata Salzburg, das Orquestra Gulbenkian in Lissabon, die Sächsische Staatskapelle Dresden, das Gustav Mahler Jugendorchester, das Orchestre National de France, das Orchestre de Chambre de Lausanne, die Wiener Symphoniker, das ORF Radio-Symphonieorchester Wien, das Koninklijk Concertgebouworkest und das Orchestra dell’Accademia del Teatro alla Scala. Als Operndirigent leitete er Offenbachs La Belle Hélène im Théâtre du Châtelet in Paris, Rossinis La cambiale di matrimonio im Teatro La Fenice in Venedig, Bizets Carmen am Stadttheater Klagenfurt, Verdis Rigoletto an der Oper Stuttgart und der Semperoper Dresden, Donizettis Viva la mamma! an der Opéra de Lyon sowie Werther in Klagenfurt und an den Städtischen Bühnen Frankfurt.

2017 dirigierte Lorenzo Viotti Konzerte bei den Salzburger Festspielen und leitete beim 50-jährigen Jubiläum der Osterfestspiele Salzburg abwechselnd am Pult mit Christian Thielemann ein Konzert zu Ehren von Herbert von Karajan. Zu seinen jüngsten Engagements zählen seine Debüts mit dem Mahler Chamber Orchestra, den Münchner Philharmonikern und der Staatskapelle Berlin. Ab der Spielzeit 2018/19 ist er Chefdirigent des Orquestra Gulbenkian.

Zu seinen zahlreichen zukünftigen Projekten zählen u.a. Werther am Opernhaus Zürich, Tosca in Tokio und Frankfurt sowie Carmen an der Opéra Bastille Paris und an der Metropolitan Opera New York.

Stand: August 2018

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