Leif Ove Andsnes

Klavier

© Helge Hansen / Sony Music Entertainment

Mit seiner souveränen Technik und seinen tiefgründigen Interpretationen hat sich der Pianist Leif Ove Andsnes weltweite Anerkennung erworben. Er tritt mit führenden Orchestern und in den bedeutendsten Konzertsälen auf.

Höhepunkte der Saison 2025/26 beinhalteten die Uraufführung von Ørjan Matres Klavierkonzert mit dem Philharmonischen Orchester Oslo sowie Auftritte mit dem Chicago Symphony Orchestra, dem Dänischen Radio-Symphonieorchester, dem Orquesta Nacional de España, den Wiener Symphonikern und dem NHK-Symphonieorchester. Rezitale führten ihn in die New Yorker Carnegie Hall und zur Boston Celebrity Series zurück. Er spielte Donghoon Shins Winter Sonata gemeinsam mit Christian Tetzlaff und war mit Bertrand Chamayou auf Europatournee zu erleben.

Als erster Artistic Partner des Mahler Chamber Orchestra leitete er das Ensemble vom Klavier aus und spielte im Rahmen des Projekts Mozart Momentum 1785/86 zwei Alben bei Sony Classical ein (Diapason d’Or, Gramophone Award).

Für sein episches Projekt The Beethoven Journey reiste er in 108 Städte in 27 Ländern und gab mehr als 230 Konzerte. Dabei arbeitete er u. a. mit dem Los Angeles Philharmonic, dem San Francisco Symphony, dem London Philharmonic und den Münchner Philharmonikern. Es wurde in dem Film Concerto — A Beethoven Journey und einer Sony-Classical-Reihe dokumentiert (Prix Caecilia, BBC Music Magazine Award).

Als erster Skandinavier kuratierte er 2004/05 die Reihe „Perspectives“ der Carnegie Hall. Residenzen führten ihn u. a. zu den Berliner Philharmonikern, den New York Philharmonic und in die Wigmore Hall.

Als leidenschaftlicher Kammermusiker leitete er bis 2025 das Rosendal Chamber Music Festival, war von 1992 bis 2010 Künstlerischer Co-Leiter des Risør Chamber Music Festivals und 2012 Musikalischer Leiter des Ojai Music Festivals.

Seine preisgekrönte und vielfach Grammy-nominierte Diskografie umfasst mehr als 50 Titel, die ein Repertoire vom Barock bis zur Gegenwart abdecken, darunter die Weltersteinspielungen von Dalbavies Klavierkonzert und Bent Sørensens The Shadows of Silence. Zuletzt erschienen 2025 das Album Schubert 4 Hands mit Bertrand Chamayou (Warner Classics) und im April 2026 Solowerke von Geirr Tveitt (Simax).

Leif Ove Andsnes wurde im norwegischen Karmøy geboren und studierte am Musikkonservatorium Bergen. Zu seinen Auszeichungen zählen der Peer-Gynt-Preis und der Gilmore Artist Award. Er wurde 2013 in die Gramophone Hall of Fame aufgenommen, ist Commander des königlich-norwegischen St.-Olav-Ordens und Ehrendoktor der Universitäten in Bergen und Oslo sowie der Juilliard School.

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Stand: August 2026

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