Lauranne Oliva

Sopran

© Henri Buffetaut

Quelle: concertsparisiens.fr

Mit nur 20 Jahren beeindruckte die französisch-katalanische Sopranistin Lauranne Oliva bei der Ausgabe 2020 des berühmten Wettbewerbs „Nuits Lyriques” in Marmande und gewann den ersten Preis für Frauen in der Kategorie Oper, den ersten Preis für die beste Newcomerin und den zweiten Preis für französische Mélodie. Nach einem makellosen Schulabschluss und einem Musikstudium am Konservatorium von Perpignan in der Gesangsklasse von Christian Papis wurde ihr im Mai 2021 der Prix d’Excellence verliehen.

Im September 2021 trat sie dem Opéra Studio der Opéra du Rhin in Straßburg bei, wo sie La Princesse und La Chauve-Souris in Ravels L’Enfant et les Sortilèges sang. Als Mitglied der Génération Opéra 2022 gewann Lauranne im Herbst 2023 zwei renommierte Wettbewerbe: den Wettbewerb der Pariser Oper mit dem ersten Preis und dem Publikumspreis sowie den Wettbewerb Voix Nouvelles mit dem ersten Preis und dem Sonderpreis der Schweizer Theater. Außerdem wurde sie bei den Victoires de la Musique Classique 2024 in der Kategorie „Lyric Revelation” nominiert. Lauranne begann bald darauf, in Konzerten als Susanna in Le Nozze di Figaro sowie in großen Chorwerken wie Haydns Die Schöpfung, Mozarts Missa solemnis und Schuberts Stabat Mater aufzutreten. Sie gab ihr brillantes Debüt in den Rollen der La Musica und Euridice in Monteverdis L’Orfeo, La Fortuna und Giunone in Il Ritorno d’Ulisse (Théâtre des Champs-Élysées, Arsenal de Metz, Victoria Hall in Genf) und schließlich als Drusilla in L’Incoronazione di Poppea im Jahr 2023 erneut am Théâtre des Champs-Élysées, dann in einer Bühnenversion unter der Leitung von Raphaël Pichon und Evgeni Titov als Regisseur an der Opéra du Rhin.

In der Saison 2023/2024 sang Lauranne die Rolle der Ellen in Lakmé an der Opéra de Nice und an der Opéra du Rhin (unter der Regie von Laurent Pelly). Sie debütierte als Pamina am Théâtre des Champs-Élysées in einer arrangierten Fassung von Mozarts Die Zauberflöte unter der Regie von Julie Depardieu und trat dem Theater an der Wien für die Rolle der Lipi in Salieris Kublai Kahn (Christophe Rousset/Rafael Villalobos) bei. Sie beendete die Saison in Paris an der Opéra-Comique, wo sie die Titelrolle in einer adaptierten Fassung von Charpentiers Louise unter der Regie von Héloïse Sérazin sang.

In der Saison 2024/2025 blühte Lauranne auf: Zu Beginn der Saison kehrte sie an die Opéra du Rhin zurück, um unter der Leitung von Christopher Moulds und unter der Regie von Jetske Mijnssen die Rolle der Dalinda in Händels Ariodante zu singen. Sie war Aspasia in Mozarts Mitridate, Re di Ponto an der Opéra de Lausanne (Andreas Spering) und anschließend Ismene in demselben Werk an der Opéra de Montpellier (Philippe Jaroussky). Lauranne trat am Théâtre des Champs-Élysées in Paris in Händels Messiah und Pergolesis Stabat Mater auf, dirigiert von Hervé Niquet bzw. Vincent Dumestre. Ihr Debüt beim Festival d’Aix-en-Provence gab sie in der Titelrolle von Cavallis La Calisto unter der Leitung von Sebastien Daucé und erneut unter der Regie von Jetske Mijnssen.

In den Jahren 2025/2026 können wir mehrere Auftritte an renommierten Veranstaltungsorten erwähnen: Debüts mit den Berliner Philharmonikern unter der Leitung von Emmanuelle Haïm; Morgana in Händels Alcina mit Philippe Jaroussky, Kathryn Lewek und Carlo Vistoli (Paris, Barcelona, Montpellier); Norina in Donizettis L’Elisir d’amore an der Opéra de Toulon; Rozenn in Lalos Le Roi d’Ys an der Opéra du Rhin in einer Inszenierung von Olivier Py; Poppea in Händels Agrippina an der Opéra de Rouen mit Christopher Bates und Robert Carsen.

 

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Stand: Dezember 2025

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