Der slowakische Dirigent und Chorleiter Jozef Chabroň absolvierte seine Ausbildung an der Akademie der darstellenden Künste in Bratislava. Schon vor seinem Studienabschluss begann er 2006 als Assistent der Chordirektorin in der Slowakischen Philharmonie zu arbeiten; 2013 übernahm er dort die Position des Chordirektors. Der von ihm einstudierte Slowakische Philharmonische Chor wirkte 2022 bei den Osterfestspielen Baden-Baden in einer Produktion von Tschaikowskis Pique Dame mit den Berliner Philharmonikern unter Kirill Petrenko mit und wurde für diese Auftritte im folgenden Jahr bei den Oper! Awards in der Kategorie „Bester Chor“ ausgezeichnet.
Seit Herbst 2023 ist Jozef Chabroň musikalischer Assistent der Chordirektion an der Wiener Staatsoper. Im Sommer 2026 ist er erstmals bei den Salzburger Festspielen tätig und leitet hier die Einstudierung der Konzertvereinigung Wiener Staatsopernchor für Saint François d’Assise und Così fan tutte.
Zu vergangenen künstlerischen Erfolgen zählen u. a. die Einstudierung des Slowakischen Philharmonischen Chors für eine Neuproduktion von Schönbergs Moses und Aron unter Christoph von Dohnányi am Opernhaus Zürich im Jahr 2011 und diverse Einstudierungen dieses Chors für Gastauftritte an der Wiener Staatsoper, darunter Mussorgskis Chowanschtschina (2014), Berlioz’ Les Troyens (2018) und Ligetis Le Grand Macabre (2023).
Jozef Chabroň hat bereits mit zahlreichen renommierten Dirigenten zusammengearbeitet, u. a. mit Semyon Bychkov, Tugan Sokhiev, James Conlon, Bertrand de Billy, Daniele Gatti, Emmanuel Villaume, Timur Zangiev, Alain Altinoglu, Juraj Valčuha, Gabriel Feltz und Andrés Orozco-Estrada.
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