Iveta Simonyan
Sopran
Quelle: musicaeterna.org
Iveta Simonyan, geboren in Nowosibirsk, ist Absolventin des Staatlichen Rimsky-Korsakow-Konservatoriums in Sankt Petersburg, wo sie bei Professorin Olga Kondina studierte. Ihre Ausbildung wurde durch Meisterkurse bei bedeutenden Künstlerpersönlichkeiten ergänzt, darunter Teodor Currentzis, Jennifer Larmore sowie Dmitri Wdowin und Tamara Nowitschenko. Als Preisträgerin zahlreicher Wettbewerbe erhielt sie unter anderem ein Diplom beim Internationalen Opernwettbewerb New Opera World (Moskau, 2020), den Sonderpreis des Juryvorsitzenden beim Wettbewerb Opera Bella (Moskau, 2021), den Zweiten Preis beim Gesangswettbewerb des Sobinow-Musikfestivals (Saratow, 2022) sowie eine Auszeichnung beim gesamtrussischen Gesangswettbewerb in Sankt Petersburg (2024).
Ihr professionelles Bühnendebüt gab Iveta Simonyan 2023 als Königin der Nacht in Mozarts Die Zauberflöte am Musiktheater Sankt Petersburg. Von 2023 bis 2025 war sie Solistin an der Primorski-Bühne des Mariinski-Theaters und wirkte dort unter anderem beim Ersten Fernöstlichen Osterfestival mit. Zu ihrem Repertoire in dieser Zeit gehörten die Königin der Nacht (Die Zauberflöte, Mozart), Gilda (Rigoletto, Verdi), die Stimmen aus dem Himmel (Don Carlos, Verdi), Frasquita (Carmen, Bizet), Norina (Don Pasquale, Donizetti), Marfa (Die Zarenbraut, Rimsky-Korsakow), Ninetta (Die Liebe zu den drei Orangen, Prokofjew) sowie Brigitte (Iolanta, Tschaikowski).
In der Spielzeit 2025/26 wurde sie Mitglied der Anton-Rubinstein-Akademie, einer von musicAeterna und Teodor Currentzis gegründeten Initiative. Mit der Akademie debütierte sie in Händel. A Dedication Ceremony, das in Sankt Petersburg (Dom Radio), Moskau (Konzertsaal Sarjadje), Thessaloniki, Madrid (Auditorio Nacional de Música), Valencia (Palacio de la Música) und Barcelona (Palau de la Música Catalana) aufgeführt wurde. Im September 2026 gab sie ihr Debüt am Moskauer Nowaja-Oper-Theater in der Titelrolle von Pascal Dusapins Passion – in einer Produktion mit dem Orchester und Chor von musicAeterna unter der Leitung von Teodor Currentzis.